Und das ist leider schon vorbei...


 

Hier finden Sie eine Liste der HVHS-Seminare, Vorträge und Workshops zum Thema Flucht, Migration und Asyl, die in diesem Jahr bereits stattgefunden haben oder zurzeit durchgeführt werden.


Empowerment für den Arbeitswelt-Parcours

Osterholz

Für junge Menschen mit Fluchterfahrungen kommt in der Übergangsphase Schule/Beruf aufgrund fehlender und prekärer Aufenthaltsperspektiven eine besondere Situation hinzu und damit oft auch eine persönliche Auseinandersetzung mit institutionellen Diskriminierungsstrukturen. Die damit verbundenen Ängste, keinen Ausbildungsplatz oder keine Arbeitsstelle zu finden, haben Auswirkungen auf ihre Lebens- und Zukunftsgestaltung. Ratlosigkeit, Handlungsunfähigkeit, psychische Verunsicherungen und psychosoziale Erkrankungen können die Folgen sein.

 

Das Modellprojekt in der Bildungsstätte HVHS Bredbeck möchte Menschen zwischen 15 und 27 Jahren mit Fluchterfahrungen im Übergang Schule/Beruf durch eine Seminarreihe darin bestärken, ihren Weg in der Arbeits- und Lebenswelt in Deutschland zu gehen. Methodisch wird mit Ansätzen der kulturellen und politischen Bildung gearbeitet.

Im Idealfall entwickeln und reflektieren die Teilnehmenden handlungsstärkende Strategien unter anderem im Umgang mit Diskriminierungen und Rassismus in Ausbildung und Arbeit.

 

Das Langzeitprojekt (2017 - 2019) läuft im Rahmen des Bundesprogramms des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Insgesamt werden 30 Tages- und 14 Blockseminare (3-tägig) angeboten und durchgeführt.

 

Termin: 15. bis 17. Juni 2018 

 

Weitere Information: 

 Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


We are volunteers - Zukunft gerecht gestalten.

Osterholz

Die Bildungsstätte Bredbeck biete für Bundesfreiwillige (mit Fluchtbezug) vier 5-tägige Wochenseminare (jeweils von Montag bis Freitag) an. Die Seminare sind gemäß den Vorgaben des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) konzipiert und anerkannt. Durch die Teilnahme an den Seminaren werden die Teilnehmenden im komplexen Handlungsfeld der Freiwilligenarbeit in Bezug auf Flucht, Migration und Antidiskriminierung geschult. Die Teilnehmer*innen erwerben notwendige Kompetenzen im sozialen Umgang mit Vielfalt und Fremdheit. Nicht zuletzt werden sie befähigt und ermutigt, individuelle Zukunftsperspektiven entsprechenden ihrer Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln.

 

In diesem Teil geht es um "Kompetenzbildung im Umgang mit Vielfalt".

 

Termin: 11. bis 15. Juni 2018 

 

Weitere Information: 

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


begrijpen – comprendre – anlamak – capire – ymmärtää – aru saama – si loo fahmo – hiểu – tushunmoq – understand

Hannover

Von „verstehen“ zu „Verständnis“ zu „verbunden“ – Grundlagen der interkulturellen Kompetenz

 

Die so genannte interkulturelle Kompetenz meint einen ganzen Reiserucksack voller Wissen, Handlungsfähigkeiten und Einstellungen. Nicht nur Offensichtliches wie Fremdsprachenkenntnisse, kulturbezogenes Wissen oder Kenntnisse zu kulturbedingten Gesprächspraktiken sind wichtig, sondern auch Selbstreflexion, Perspektivwechsel, Frustrationstoleranz, Konfliktbewältigungsstrategien, Empathie und Lernbereitschaft.

 

Interkulturelle Kompetenz kann man nicht an wenigen Tagen lernen, sondern es bedeutet ein stetiges An-sich-arbeiten. Dieses Seminar im Stephansstift ZEB bietet einen Einstieg, sich mit dem Thema und seiner eigenen Kultur intensiver zu befassen. Die Teilnehmende lernen interkulturelle Missverständnisse besser einzuschätzen und in konkreten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Gefühle interkultureller Verwirrung können in einen sachlichen Zusammenhang gerückt werden, damit effektiv und angemessen interagiert werden kann. Bringen Sie gerne Beispiele aus Ihrer eigenen Erfahrung mit.

 

Es werden gängige Modelle zur Erklärung von kulturbedingten Verhaltenstendenzen vorgestellt, Möglichkeiten der Selbsterfahrung und Ansätze für den Perspektivwechsel gegeben. So kann im Seminar die persönliche Kultur tiefer reflektiert werden. Es wird geübt die eigene Kulturbrille abzulegen, sich kultursensibel zu verhalten, Kommunikation erfolgreicher zu gestalten und Verständnisbrücken aufzubauen.

 

Auf Wunsch können wir unter Berücksichtigung Ihres beruflichen Hintergrunds Inhalte und Dauer des Seminars Ihren Bedürfnissen anpassen und eine gesonderte Teamfortbildung anbieten.

 

Termin: 9. und 10. Juni 2018

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


We are volunteers - Zukunft gerecht gestalten.

Osterholz

Die Bildungsstätte Bredbeck biete für Bundesfreiwillige (mit Fluchtbezug) vier 5-tägige Wochenseminare (jeweils von Montag bis Freitag) an. Die Seminare sind gemäß den Vorgaben des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) konzipiert und anerkannt. Durch die Teilnahme an den Seminaren werden die Teilnehmenden im komplexen Handlungsfeld der Freiwilligenarbeit in Bezug auf Flucht, Migration und Antidiskriminierung geschult. Die Teilnehmer*innen erwerben notwendige Kompetenzen im sozialen Umgang mit Vielfalt und Fremdheit. Nicht zuletzt werden sie befähigt und ermutigt, individuelle Zukunftsperspektiven entsprechenden ihrer Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln.

 

In diesem Teil geht es um "Geschlecht und sexuelle Identität in der Sozialen Arbeit"

 

Termin: 4. bis 8. Juni 2018 

 

Weitere Information: 

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


Hürden überwinden - Für Lehrende in Deutschkursen für Geflüchtete

Hannover

Für Menschen mit Fluchterfahrung wird eine große Zahl von Deutschkursen in den unterschiedlichsten Formaten angeboten. Sprache sei der Schlüssel zum Ankommen, so die gängige Aussage. Aber auf welchem Aspekt von Sprache sollte der Fokus liegen – Grammatik und Wortschatz? Sprechfertigkeit und Hörverstehen?

 

In dieser Fortbildung für Lehrende (hauptamtlich und ehrenamtlich) im Stephansstift ZEB werden die speziellen Herausforderungen in der Sprachvermittlung mit geflüchteten Menschen thematisiert. Schlimme Fluchterfahrungen sowie fortlaufende existentielle Sorgen behindern das Lernen. Eine Schulbildung von nur wenigen Jahren hat vielleicht nicht ausreichend auf das Lernniveau in Integrationskursen vorbereitet. Englischkenntnisse als Brückensprache sind nicht vorhanden.

 

Es werden Methoden und Mittel der Sprachvermittlung vorgestellt, die eine leichtere Verankerung von Wissen und einen besseren Zugang zum Lerner ermöglichen. Nicht zuletzt sind Motivation und Lernerfolgserlebnisse essentiell für den Spracherwerb. Durch Arbeit mit Symbolen und Bildern sowie mit Spielen für die Festigung von Wortschatz und Sprachstrukturen kann der Lernerfolg gesteigert werden, nicht nur von geflüchteten Menschen.

 

Termin: 2. Juni 2018,  9.30 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Kulturvermittlung in kleinen Schritten - für Aktive in der Flüchtlingshilfe

Hannover

Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.
Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.

Menschen, die flüchten mussten, in kleinen Schritten an unsere Kultur heranführen: Dieses Seminar im Stephansstift ZEB  soll Aktiven (hauptamtlich und ehrenamtlich) in der Integrationsarbeit vermitteln, wie man kulturelle Inhalte in kurzen Modulen gestalten kann. Kultur ist ein vielschichtiger Begriff. Die Deutschen lassen sich nicht als homogene Gruppe auf wenige Aspekte herunterdefinieren. Regionale, soziale, generations- und bildungsspezifische Aspekte sowie verschiedene Lebenswelten des Alltags beeinflussen unsere persönliche Kultur.

 

Inhalte am Vormittag sind Reflexion über den Kulturbegriff und die individuelle(n) Kultur(en) der Teilnehmenden. Welche Themengebiete sind in der Kulturvermittlung relevant? Wo finde ich solche Themen? Welche Themen sollten unbedingt bearbeitet werden? Der Schwerpunkt am Nachmittag liegt in Vermittlungstechniken, ins- besondere leichte Sprache und Bildmaterial. In Gruppenarbeit werden Konzepte für Bausteine der Kulturvermittlung entwickelt und vorgestellt.

 

Bitte bringen Sie Materialien und Ideen mit, die Sie für Kulturvermittlung nutzen würden.

 

Termin: 1. Juni 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Empowerment für den Arbeitswelt-Parcours

Osterholz

Für junge Menschen mit Fluchterfahrungen kommt in der Übergangsphase Schule/Beruf aufgrund fehlender und prekärer Aufenthaltsperspektiven eine besondere Situation hinzu und damit oft auch eine persönliche Auseinandersetzung mit institutionellen Diskriminierungsstrukturen. Die damit verbundenen Ängste, keinen Ausbildungsplatz oder keine Arbeitsstelle zu finden, haben Auswirkungen auf ihre Lebens- und Zukunftsgestaltung. Ratlosigkeit, Handlungsunfähigkeit, psychische Verunsicherungen und psychosoziale Erkrankungen können die Folgen sein.

 

Das Modellprojekt in der Bildungsstätte HVHS Bredbeck möchte Menschen zwischen 15 und 27 Jahren mit Fluchterfahrungen im Übergang Schule/Beruf durch eine Seminarreihe darin bestärken, ihren Weg in der Arbeits- und Lebenswelt in Deutschland zu gehen. Methodisch wird mit Ansätzen der kulturellen und politischen Bildung gearbeitet.

Im Idealfall entwickeln und reflektieren die Teilnehmenden handlungsstärkende Strategien unter anderem im Umgang mit Diskriminierungen und Rassismus in Ausbildung und Arbeit.

 

Das Langzeitprojekt (2017 - 2019) läuft im Rahmen des Bundesprogramms des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Insgesamt werden 30 Tages- und 14 Blockseminare (3-tägig) angeboten und durchgeführt.

 

Termin: 7. bis 9. Mai 2018 

 

Weitere Information: 

 Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


Interkulturelles Lernen miteinander

„Bei uns begrüßt man sich mit Küsschen auf die Wange.“ „Sitzt die Schleife links, ist die Frau Single.“ „Postkarten aus dem Urlaub verschicken, nein, das machen wir nicht.“ „Bei uns ist es nicht unhöflich den an- deren zu unterbrechen, sondern zeigt Interesse.“ „In Prüfungen schummelt bei uns keiner mit einem Spickzettel.“ „Wir sind immer ein bisschen chaotisch, nicht so gut organisiert wie die Deutschen.“   -  Sprechen wir doch einmal miteinander übereinander.

 

Oft sind es Kleinigkeiten, die bei interkulturellen Begegnungen zu Verwunderung oder gar Ärger führen können. Dieses eintägige Seminar im Stephansstift ZEB  richtet sich an Menschen mit und ohne Migrationserfahrung aus unterschiedlichen Kulturkreisen. In der bunten Gruppenzusammensetzung wird interkulturelle Kommunikation thematisiert, die Selbstreflexion angeregt und über kulturbedingte Verhaltensweisen gesprochen. Dabei darf in lockerer Atmosphäre verglichen und gefragt werden. Es soll Aha-Effekte und viel Gelegenheit zum Lachen und zur Selbsterkenntnis geben. Grundsatz des Seminars ist der gegenseitige Respekt und Neugier aufeinander.

 

Mit spielerischen Methoden soll ein lockeres Kennenlernen möglich sein, immer im Rahmen des Themas „interkulturelles Lernen miteinander“. Anhand vieler Beispiele werden theoretische Grundlagen situationsspezifisch vermittelt. In Rollenspielen und Diskussionen werden unterschiedliche Kommunikationsstile, Werte und Verhaltensweisen verdeutlicht.

 

Die Arbeitssprache ist Deutsch. Erforderlich sind Deutschkenntnisse auf mindestens A2-Niveau. Bei Verständigungsschwierigkeiten kann auf Englisch ausgeholfen werden.

 

Termin: 5. Mai 2018,  9.00 bis 18.00 Uhr

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Den Koran besser verstehen

Goslar

Über den Koran wird viel gesprochen und gestritten. Aber wie viel ist über seine Inhalte tatsächlich bekannt? Wie kann er heute gelesen werden? In der halbjährlich stattfindenden Seminarreihe zum Islam im St. Jakobushaus geht es dieses Mal intensiv um das heiligen Buch des Islams. Was ist Koranwissenschaft und wie funktioniert die Exegese des Korans? Was ist der Unterschied zwischen dem Koran als göttliche Offenbarung und dem Text, der in einem bestimmten historischen Kontext situiert ist? Kann man den Koran überhaupt interpretieren? Und schließlich: Welche geschlechtergerechten Zugänge zum Koran gibt es? Das Thema wird von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Unter der Anleitung ausgewiesener Expert*innen erhalten Sie in Vorträgen und Textarbeit einen differenzierten Einblick in die Thematik und lernen Aspekte der Religion Islam kennen, die sonst häufig zu kurz kommen.

 

Termin: 4. bis 6. Mai 2018

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Lieder- Macher! Für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung

Georgsmarienhütte

Zu diesem Workshop der KLVHS Oesede sind geflüchtete Erwachsene im Alter von 18 – 26 Jahren eingeladen. Du hast Lust, in einer Band zu singen oder zu spielen und willst auch eigene Songs schreiben? Dann bist du hier genau richtig! Wir zeigen dir, wie das geht. Gemeinsam werden wir nicht nur einen Song schreiben, sondern auch proben und aufnehmen. Egal, ob ihr bisher schon ein Instrument gespielt habt, oder nicht. Kein Problem! Jeder kann teilnehmen.

So wird unser eigenes Lied entstehen, das unsere Gefühle und Gedanken ausdrückt. Ein Lied, so einzigartig wie du selbst!

 

In Zusammenarbeit mit dem Exilverein Osnabrück und der Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück.

 

Termin: 27. bis 29. April 2018 

 

Weitere Informationen: 

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0,  info@klvhs.de


We are volunteers - Zukunft gerecht gestalten.

Osterholz

Die Bildungsstätte Bredbeck biete für Bundesfreiwillige (mit Fluchtbezug) vier 5-tägige Wochenseminare (jeweils von Montag bis Freitag) an. Die Seminare sind gemäß den Vorgaben des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) konzipiert und anerkannt. Durch die Teilnahme an den Seminaren werden die Teilnehmenden im komplexen Handlungsfeld der Freiwilligenarbeit in Bezug auf Flucht, Migration und Antidiskriminierung geschult. Die Teilnehmer*innen erwerben notwendige Kompetenzen im sozialen Umgang mit Vielfalt und Fremdheit. Nicht zuletzt werden sie befähigt und ermutigt, individuelle Zukunftsperspektiven entsprechenden ihrer Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Termin: 23. bis 27. April 2018 

 

Weitere Information: 

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


Gestaltung des pädagogischen Alltags mit Kindern und Eltern mit Fluchterfahrungen

Georgsmarienhütte

Ein Seminar im Haus Ohrbeck: Kinder, die in die Kitas kommen und die Anstrengung einer Flucht hinter sich haben, möchten wir gut aufnehmen können. Viele dieser Kinder freuen sich, in der Kita einfach Kind sein zu dürfen. Die Erfahrungen, die sie bereits gemacht haben, können jedoch dazu führen, dass sie in verschiedenen Bereichen Unterstützung brauchen – und das sehr unterschiedlich und individuell. Daher ist es hilfreich, wenn pädagogische Fachkräfte Wissen und Handlungsrepertoire in folgenden Bereichen erwerben:

  • Wie sieht die Lebensrealität von Kindern und Familien mit Fluchterfahrungen aus? Was bedeutet das für das  pädagogische Handeln?
  • Welche pädagogischen Handlungsansätze ermöglichen einen konstruktiven Umgang mit der migrationsgesellschaftlichen Öffnung?
  • Welche Mittel und Wege gibt es für eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit den Eltern?
  • Wie kann ich möglichst sinnvoll mit der Erfahrung der Mehrsprachigkeit und Sprachbarrieren umgehen? Welche Mythen gibt es hierzu und welche praxisorientierten Bausteine?
  • Wie erkenne ich eine Traumatisierung, wie entsteht ein Trauma und welche traumapädagogischen Wege stehen mir offen?

Termin: 16. bis 18. April 2018

 

Weitere Information:

Haus Ohrbeck, Katholische Bildungsstätte, Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte

 

Tel. 05401 336-0, info@haus-ohrbeck.de


Forum Deutsch unterrichten - Pädagogische Inputs Begleitung Austausch Netzwerk

Hannover

Dieses Seminar im Stephansstift ZEB will Ehrenamtlichen, die sich in der Sprachvermittlung an Geflüchtete engagieren, vertiefendes Wissen über verschiedene Aspekte des Unterrichtens und ein Forum für Erfahrungsaustausch bieten. Unsicherheiten können geklärt und eigene Probleme oder Fragestellungen mitgebracht werden. Es werden wirksame Methoden vorgestellt und ausprobiert und nützliches didaktisches Wissen vermittelt.  Themenschwerpunkte und Zeitablauf werden beim ersten Termin mit den Teilnehmenden besprochen.

 

Vorgesehene Themen:

  • Motivation der Lernenden
  • Konflikte im Unterricht
  • Spiele zur Wortschatzarbeit und Sprechanlässe
  • Grammatik visualisieren
  • Lernen lernen
  • Wertschätzende Kommunikation
  • Übungsformen zu den vier Fertigkeiten Sprechen, Lesen, Hören, Schreiben
  • Lehrwerksanalysen

10 Termine: ab 10. April 2018 wöchentlich jeweils dienstags 17.00 bis 19.00 Uhr (bis 19. Juni 2018) 

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


We are volunteers - Zukunft gerecht gestalten.

Osterholz

Die Bildungsstätte Bredbeck biete für Bundesfreiwillige (mit Fluchtbezug) vier 5-tägige Wochenseminare (jeweils von Montag bis Freitag) an. Die Seminare sind gemäß den Vorgaben des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) konzipiert und anerkannt. Durch die Teilnahme an den Seminaren werden die Teilnehmenden im komplexen Handlungsfeld der Freiwilligenarbeit in Bezug auf Flucht, Migration und Antidiskriminierung geschult. Die Teilnehmer*innen erwerben notwendige Kompetenzen im sozialen Umgang mit Vielfalt und Fremdheit. Nicht zuletzt werden sie befähigt und ermutigt, individuelle Zukunftsperspektiven entsprechenden ihrer Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Termin: 9. bis 13. April 2018 

 

Weitere Information: 

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


Empowerment für den Arbeitswelt-Parcours

Osterholz

Für junge Menschen mit Fluchterfahrungen kommt in der Übergangsphase Schule/Beruf aufgrund fehlender und prekärer Aufenthaltsperspektiven eine besondere Situation hinzu und damit oft auch eine persönliche Auseinandersetzung mit institutionellen Diskriminierungsstrukturen. Die damit verbundenen Ängste, keinen Ausbildungsplatz oder keine Arbeitsstelle zu finden, haben Auswirkungen auf ihre Lebens- und Zukunftsgestaltung. Ratlosigkeit, Handlungsunfähigkeit, psychische Verunsicherungen und psychosoziale Erkrankungen können die Folgen sein.

 

Das Modellprojekt in der Bildungsstätte HVHS Bredbeck möchte Menschen zwischen 15 und 27 Jahren mit Fluchterfahrungen im Übergang Schule/Beruf durch eine Seminarreihe darin bestärken, ihren Weg in der Arbeits- und Lebenswelt in Deutschland zu gehen. Methodisch wird mit Ansätzen der kulturellen und politischen Bildung gearbeitet.

Im Idealfall entwickeln und reflektieren die Teilnehmenden handlungsstärkende Strategien unter anderem im Umgang mit Diskriminierungen und Rassismus in Ausbildung und Arbeit.

 

Das Langzeitprojekt (2017 - 2019) läuft im Rahmen des Bundesprogramms des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Insgesamt werden 30 Tages- und 14 Blockseminare (3-tägig) angeboten und durchgeführt.

 

Termin: 9. bis 11. April 2018 

 

Weitere Information: 

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de


Vielfalt verbindet - Für Multiplikator*innen

Bad Bevensen

Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Modul 1 und 2

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung als Zertifikatslehrgang für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen und Bremen an. Modul 1 befasst sich u.a. mit der Methode der Zukunftswerkstatt mit Rahmenbedingungen für gelingende Integration, Werten im Familiengefüge und vorurteilsbewusstem Denken.  Im 2. Modul führt biographisches Arbeiten zu Bestimmungsfaktoren von Identität und Wertegefüge und erlaubt einen Perspektivwechsel, der für Unterschiede im interkulturellen Dialog sensibilisiert.

In Kooperation mit: Bildung trifft Entwicklung BtE - Regionale Bildungsstelle Nord; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 16. bis 20. Januar 2017

 

Weitere Information:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


Fremdsein überwinden

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

 

Um über die sprachliche Integration hinaus weitere Möglichkeiten der Integration zu schaffen, insbesondere auch im Austausch mit Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft, findet seit 2016 das Projekt „Fremdsein überwinden“ statt. Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland geflüchtet sind, werden oftmals als Bittsteller wahrgenommen. Dieses Projekt möchte dazu beitragen diese vornehmliche Sichtweise aufzubrechen und die Geflüchteten aus neuen Perspektiven kennen zu lernen. Im Rahmen dieser beiden Module werden das Filmprojekt, die Internetplattform „ Fremdsein überwinden“ und das Theaterstück „Lebenswege“ weiterentwickelt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

 

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V.  und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Termin: 9. bis 11. Februar 2018

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Integration braucht Kommunikation

Lingen

Was wir wissen müssen, um uns (besser) zu verstehen, verrät dieses Seminar für Unternehmer, Betriebsangehörige

und Interessierte im Ludwig-Windthorst-Haus. Wo eine gemeinsame kulturelle Basis fehlt, weil die Kollegen/innen durch Flucht und Migration nach Deutschland gekommen sind, verstärkt sich die Wirkung verbaler und non-verbaler Missverständnisse.

 

• Wie funktioniert Kommunikation im betrieblichen Kontext?

• unterschiedliche Kommunikationskulturen und -stile kennen lernen

• auf Konfliktauslöser und kommunikative Stolperfallen reagieren

 

Termin: 9. Februar 2018, 9.30 bis 17.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Entwicklung statt Flucht? Konstruktive Einschätzungen, was es wirklich braucht

Lingen

Ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus mit dem Theologen Andreas Fisch, Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn: Die vielen Initiativen zur Entwicklung Afrikas lassen ein Bild entstehen, welches vor allem Wirtschaftsflüchtlinge auf dem Weg nach Europa zeigt. Ist Entwicklungszusammenarbeit der Königsweg zur langfristigen Reduktion der Flüchtlingszahlen? Einsichten der Entwicklungspolitik und der Migrationsforschung widersprechen vielen gängigen Meinungen fundamental und benennen notwendige langfristige Strategien für eine humanitäre Lösung. Warum beschreitet die Politik diese Wege nicht, obwohl die Entwicklung, die Befriedung und die Eindämmung von Fluchtgründen gerade in ihrem langfristigen Interesse liegen sollte?

 

Termin: 8. Februar 2018, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Vielfalt verbindet - Willkommenskultur

Bad Bevensen


Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des THW an.
In diesem Modul zur Willkommenskultur im THW geht es darum, die Aufnahme von neuen Ehrenamtlichen, von Jugendlichen und von Geflüchteten in die Ortsverbände erfolgreich zu gestalten.


In Kooperation mit: THW Helferschaft, Landesverband Bremen, Niedersachsen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 5. bis 7. Februar 2018

 

Weitere Information:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


Iran und Irak. Politik, Kultur und Religion

Goslar

Bei der Betreuung von Geflüchteten spielen ihre nationalen, kulturellen und religiösen Hintergründe eine nicht unerhebliche Rolle. Da ein großer Teil der Geflüchteten aus Iran und Irak kommt, vermitteln Expert*innen im St. Jakobushaus Hintergrundinformationen über die Geschichte, Politik, aber auch die Kultur und den Alltag vor Ort. Wie sieht die aktuelle politische Situation im Irak aus? Was sind die Hauptgründe für die Flucht aus dem Iran? Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Konflikte des Alltags thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden.

 

Termin: 29. bis 31. Januar 2018

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Fremdsein überwinden - Evaluation

Rastede

Im Rahmen der Seminarreihe "Fremdsein überwinden" in der  Ev. HVHS Rastede sind Kunstobjekte, ein Theaterstück und eine Internetplattform entstanden, die auch öffentliche Beachtung gefunden haben. Die Teilnehmenden und Kooperationspartner schauen zurück und werten ihre Erfahrungen aus. Die Evaluation dient der qualitativen Beurteilung, welche Ziele erreicht wurden. Für die Fortsetzung des Projektes entstehen erste Überlegungen.  Angedacht ist eine medienpädagogische Erweiterung unter dem Titel „Lebenswege“.

 

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V. und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Termin: 15. bis 17. Dezember 2017

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Geschlechterrollen im Islam

Goslar

Ein Thema, bei dem häufig zunächst an Geschlechtergerechtigkeit, das Kopftuch oder die Unterdrückung der Frau gedacht wird. Aber welche Konzeptionen von Gender und Sexualität gibt es tatsächlich? Wie werden Geschlechterrollen in der islamischen Theologie behandelt? Und was sagt der islamische Feminismus zum Kopftuch? - Im Rahmen der halbjährlich stattfinden Seminarreihe zum Islam im St. Jakobushaus wird diese Fragen von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Um eine Fokussierung auf das weibliche Geschlecht zu vermeiden, wird zudem der Zusammenhang von Maskulinität und Ehre anhand eines Praxisprojekts verdeutlicht. Unter der Anleitung ausgewiesener Expert*innen erhalten Teilnehmende einen differenzierten Einblick in die Thematik und lernen Aspekte der Religion Islam kennen, die sonst häufig zu kurz kommen.

 

Termin: 24. bis 26. November 2017

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Traumatisierte Kinder in der Schule

Papenburg

 

Eine Lehrer*innenfortbildung in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte mit Stephan Bendt, Leitendem Oberarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marienhospitals Papenburg-Aschendorf und Supervior. Die Herausforderungen durch Kinder (und Familien) mit Fluchterfahrungen werden eingehend beleuchtet und praktische Lösungsmöglichkeiten vorgestellt.

  • Was heißt eigentlich Traumatisierung?
  • Wie kann ich eine Traumatisierung erkennen?
  • Wie funktioniert „Traumatherapie“?
  • Was können stabilisierende Elemente in der Schule sein?
  • Verhalten in Belastungssituationen und Besonderheiten bei Schüler/innen, die traumatisiert sind
  • Was kann ich als Lehrer/in tun – und wo braucht es externe Unterstützung?

Termin: 21. November 2017, 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr

 

Weitere Information:

Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

04961/ 978880, info@hoeb.de

 


Alte Heimat - Neue Heimat: Wie Migration und Flucht die Kirche(n) verändern

Goslar

Ein Angebot im St. Jakobushaus: Menschen, die nach Deutschland einwandern, bringen nicht nur ihre eigene Kultur und Sprache mit, sondern auch ihre religiösen Praktiken und Bräuche. Angekommen in Deutschland treffen sie auf ein Land, das sich als säkular versteht und dessen Einwohner*innen immer mehr in Distanz zu den großen Kirchen leben. Somit führen Migration und Flucht auch zu Veränderung innerhalb der Kirchen. Durch die Geflüchteten ändert sich die Zusammensetzung in den Gottesdiensten; Konversionen und Taufen führen zu Anfragen an das eigene christliche Selbstverständnis; ehrenamtliches Engagement belebt die Gemeinden; interreligiöser Dialog wird praktisch und alltäglich. Und nicht zuletzt eröffnen das Zusammenleben und die Auseinandersetzung mit Migrant*innen unterschiedlicher kultureller und religiöser Hintergründe den Raum für eine neue, interkulturelle Theologie der Migration.

 

Termin: 11. bis 12. November 2017

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ-Geflüchteten

Reinhausen

Das dreitägige Seminar legt seine Schwerpunkte auf den Erwerb von Grundkenntnissen bei der Beratungspraxis für die Arbeit mit LSBTTIQ-Geflüchteten, die unter einer akuten und/oder Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Das Kennenlernen der destruktiven Formen einer komplexen Trauma- oder Folgestörung und die kreativen Facetten in der Beziehungsgestaltung und Intervention mit traumatisierten Menschen stehen im Mittelpunkt.

 

Das Seminar wendet sich an Ehren- und Hauptamtliche in der Arbeit mit LSBTTIQ-Geflüchteten mit Grundkenntnissen an psychologischem und therapeutischem Fachwissen. Die Teilnehmenden sollen dazu befähigt werden, nach der Vermittlung von spezifischen psychotraumatologischen Grundlagen, mit vereinfachten Beratertechniken, Wissen und Kompetenz in der Flüchtlingshilfe mit traumatisierten Menschen selbstbewusster und sicherer umzugehen. Der Schwerpunkt legt hier auf dem Erlernen von ersten praktischen Beraterskills. Die Inhalte des Seminars orientieren sich an der Empfehlung der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie).  

 

 

Termin: 06. bis 08. November 2017

 

Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Migration - Grenzen - Vorurteile

St. Andreasberg

Es gibt viele „Meinungen“, noch mehr gefährliches Halbwissen, aber wenige Leute wissen wirklich Genaueres über Migration und Flucht. In diesem Seminar wird genauer hingeschaut: Das Internationale Haus Sonnenberg lädt 40 junge Menschen im Alter von 16 bis 18 Jahren aus Tschechien und Deutschland ein um miteinander über den Themen Migration und Flucht zu lernen, sich auszutauschen und Fragen auf kritische Antworten zu finden. Gemeinsam werden sie eine Woche lang zusammen lachen, lernen und eine Menge neue Erfahrungen machen.

Das genaue Programm ist in einem Flyer nachzulesen.

 

Termin: 5. bis 11. November 2017

 

Weitere Informationen:

Internationales Haus Sonnenberg,Clausthaler Str. 11, 37444 St. Andreasberg,

Tel. 05582 / 944-0, info@sonnenberg-international.de

0)5582/944
-
0

 

Clausthaler Straße 11
D
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37444 St. Andreasberg
Tel.
:
+49 (0)5582/944
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Clausthaler Straße 11
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37444 St. Andreasberg
Tel.
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+49 (0)5582/944
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›Nur ein Stück Tuch‹?! Frauen muslimischen Glaubens im interkulturellen Diskurs

Bad Bederkesa

Muslime gehören zu unserer Gesellschaft. Manche Frauen muslimischen Glaubens tragen ein Kopftuch – andere nicht. Es gilt, mit Frauen in den Dialog zu treten, wenn die Bedeutung des ›Tuchs‹ zum Thema wird. Gibt es theologische Hintergründe und Textstellen im Koran, die das Tragen eines Kopftuches verlangen? Und werden diese Koranaussagen dann automatisch zu einer religiösen Pflicht? Oder drückt sich über das Tragen des Kopftuchs eine kulturelle Verbundenheit und Identität aus, die der einzelnen Frau wichtig ist? Welche Konsequenzen haben Gesetze, die es Frauen verbieten oder zur Auflage machen, ein Kopftuch zu tragen?

 

Zu Gast im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa ist Hamideh Mohagheghi, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Islamische Theologie und Koranwissenschaften an der Universität Paderborn und Juristin. Sie antwortete in einem Interview mit DIE ZEIT: "Ich empfinde große Dankbarkeit, in einem säkularen Staat leben zu können. Man genießt religiöse Freiheit, und keiner kann von oben sagen, wie man richtig zu leben hat. (…) Und wir müssen eine neue Hermeneutik wagen, die eventuell einige klassische Verständnisse vom Koran infrage stellt".


Termin: 2. November 2017, 19.00 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de

 


Express Yourself! Selbstpräsentation und Bewerbungstraining

Georgsmarienhütte - Oesede

  Der geeignete Aufenthaltstitel ist da – die (befristete) Arbeitserlaubnis ist es auch? Dann begeben Sie sich auf die Suche nach dem Einstieg in Ausbildung oder Beruf! Im Seminar in der Kath. LandvolkHochschule Oesede geht es nicht darum, Bewerbungsunterlagen schriftlich zu erstellen, sondern darum, sich selbst und die eigenen Fähigkeiten face to face zu kommunizieren. Damit können Sie sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten und sich selbst überzeugend darstellen.

 

Termin: 21. bis 22. Oktober 2017

 

Weitere Informationen:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


„Refugees welcome“ - LSBTTIQ-Geflüchtete

Reinhausen

In vielen Organisationen, Initiativen aber auch städtischen Einrichtungen sind Angebote entstanden, die die Verbesserung der oft schwierigen Situation von LSBTTIQ-Geflüchteten in Deutschland verbessern wollen. Ziel dieses Seminars in der Akademie Waldschlösschen  ist es, die bereits bestehenden Angebote zu reflektieren, neue Angebote zu entwickeln, von den inzwischen gemachten Erfahrungen der einzelnen Initiativen zu lernen und auch über den weiteren politischen Handlungsbedarf zu diskutieren. Der Austausch über die alltägliche Arbeit und die Vernetzung stehen ebenfalls im Mittelpunkt.

 

Themenschwerpunkte können spätestens ab Anfang 2017 einer gesonderten Ausschreibung entnommen werden. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen von Organisationen und Aids-Hilfen, die mit LSBTTIQ-Geflüchteten arbeiten (wollen), sind zu diesem Seminar eingeladen. Bei Bedarf bitte nach Sprachmittler*innen nachfragen.

 

 Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Geflüchtete Jugendliche im Übergangssystem Schule-Beruf

Osterholz

Jugendliche in ihren Übergängen begleiten und bestärken

 

Beim Übergang von der Schule in den Beruf benötigen Jugendliche oft eine besonderen Begleitung. Bei geflüchteten Jugendlichen kommt in dieser Übergangsphase noch ihre besondere rechtliche Situation hinzu und somit nicht nur eine reale sondern auch eine emotionale Konfrontation mit institutionellen Diskriminierungsstrukturen, die sie aufgrund ihres rechtlichen Status einschränkt. 

 

In der Fortbildung werden Informationen über die Rechtsgrundlagen und Möglichkeiten von geflüchteten Jugendlichen im Übergangssystem gegeben und Methoden und Instrumente zum Themenfeld Zukunft in der (Bildungs-)Arbeit mit Jugendlichen vorgestellt. Die Teilnehmenden erarbeiten zudem Empowerment-Ansätze in der Begleitung von Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf.

 

Referent*innen: N.N., Mari Nagaoka, Diplom-Päüdagogin, politische Bildungsreferentin in der Bildungsstätte Bredbeck, zum Thema Arbeitswelt, machtkritische Bildungsarbeit

 

Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Different together - Jugendliche erLeben kulturelle Vielfalt

Georgsmarienhütte - Oesede

In der Kath. LandvolkHochschule Oesede wieder "different together": Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne sicheren Aufenthaltsstatus. An diesem Wochenende erleben Jugendliche kulturelle Vielfalt - und entdecken sich selbst! Für dieses Seminar ist eine Förderung beim Bundesprogramm „Kultur macht stark“ beantragt. 

 

Termin: 13. bis 15. Oktober 2017

 

Weitere Informationen:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


Identität, Kultur, Rassismus

Osterholz

Der gesellschaftliche Diskurs und die eigene Haltung

 

Wer bin ich? Was ist meine Kultur? Grundlegende Fragen, die wir uns alle stellen und die auch im gesellschaftlichen Diskurs eine wichtige Rolle spielen. Ihre Beantwortung bildet eine wesentliche Grundlage dafür, wie wir in der Welt stehen, uns anderen gegenüber verhalten, wie wir uns in das Gemeinsame einbringen.

 

Wir setzen uns in diesem Seminar mit uns selbst, unseren inneren Räumen und Grenzen auseinander. Auf dieser Basis schauen wir uns Phänomene von Dominanz und Ausgrenzung näher an. Wo erleben wir Privilegierung oder Benachteiligung? Was ist der Nährboden für den erstarkenden rechten Populismus in Deutschland und Europa? Welche emotionalen und rationalen Muster können wir darin ausmachen? Und wie möchten wir uns selbst dazu positionieren? 

Das Seminar bietet einen Rahmen für eine gemeinsame Erkundung.

 

Referentin: Anne Pelzer, freiberufl. Referentin u.a. für Arbeit mit jungen Flüchtlingen

 

Termin: 25. bis 27. September 2017

 

 Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Sprache vermitteln - für Ehrenamtliche

Georgsmarienhütte - Oesede

In der Kath. LandvolkHochschule Oesede geht es um aktuelle Entwicklungen und Fragen in der Sprachbegleitung von geflüchteten Menschen. Welche Unterstützungsangebote sind notwendig, wie verändert sich Begleitung?

 

Termin: 9. bis 10. September 2017

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


Geflüchtete Jungen und junge Männer im Exil

Osterholz

Was wird gebraucht und was können wir konkret anbieten?

 

Der Großteil der unbegleiteten minderjähren Geflüchteten ist männlich und versteht sich als männlich. Viele von ihnen, die in Jugendhilfe und Jugendarbeit gelandet sind, stellen sich mit ausgeprägten Männlichkeiten dar. Erst bei genauem Hinsehen und Verstehen wollen, wird sichtbar, wie vielfältig die Lebensentwürfe tatsächlich sind. Ausgehend von der Frage, welche realen Bedarfe bei männlichen Geflüchteten vorliegen, widmet sich diese Fortbildung den Handlungsoptionen der jetzigen Pädagogik. 

 

Referent: Olaf Jantz, Diplom-Pädagoge, Klientenzentrierter Gesprächspsychotherapeut (GwG), mannigfaltig e.V.

 

Termin: 04. bis 06. September 2017

 

 Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Fremdsein überwinden - Ausstellungen, Aktionen, Theater

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft. Im Rahmen des Projektes „Fremd sein überwinden“ haben Teilnehmende sich künstlerisch mit dem Thema beschäftigt. Die Ergebnisse werden im Rahmen dieses Wochenendes der Öffentlichkeit präsentiert. Ein genaues Programm für Besucher_innen ist im Frühjahr 2017 erschienen.


Besucher_innen sind herzlich willkommen!


In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V.  und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Sprache. Zukunft. Empowerment.

Osterholz

Das Sprachcamp in der Bildungsstätte HVHS Bredbeck wendet sich an Jugendliche mit Fluchterfahrung und nimmt sowohl Sprachförderung in Deutsch als auch Persönlichkeitsentwicklung und die Thematisierung von Zukunft und dem bevorstehenden Übergangs von Schule in Beruf in den Blick. Aufenthaltsrechtliche Informationen, Erklärung des deutschen Ausbildungs- und Übergangssystem, Weitervermittlung an weitere Unterstützungsangebote gehören dabei ebenso dazu wie auch das Angebot, sich über Befürchtungen und Ängste auszutauschen und Handlungsstrategien zu entwickeln. Den Teilnehmenden wird ermöglicht, im Camp ihre individuellen Situationen im gesellschaftspolitischen Kontext zu reflektieren und sich darin/dazu zu positionieren.

 

Termin: 24. bis 30. Juli 2017

 

 Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz- Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


"Mix-it-up" :Learning together for intercultural understanding - Interkulturelles Lernen miteinander

Hannover

Intercultural communication and getting to know each other for Germans and Non-Germans - Interkulturelle Kommunikation und Kennenlernseminar im Stephansstift ZEB.

 

English: In German and English, with hands, feet or whatever it takes, this seminar of encounter will allow a getting to know and understanding of each other. The science for Intercultural Communication gives us models and examples, that increase the understanding of others, and ways to communicate more successfully. In practical exercises we train our awareness for our own and other cultures. The seminar is based on mutual respect, describing without evaluating and understanding that intercultural competence means, above all, to bear insecurity and differentness. By means of playful methods and on the basis of many examples, theoretical foundations are given in a situation-specific manner. In role games and with "critical incident" examples, as well as discussions, different communication styles, values and cultural dimensions are clarified. This seminar is open to everyone who is interested, Germans and Non-Germans.

This seminar is funded by the evangelic-lutheran church of Hannover and therefore free of charge for the participants.

 

Deutsch: Arbeitssprache ist Englisch und Deutsch, ebenso Hände und Füße. Offen für alle Interessierten, Deutsche und Nicht-Deutsche. Dieses kurze Kennenlern-Seminar  im Stephansstift ZEB. soll in heterogener Gruppenzusammensetzung die Selbstreflexion anregen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen aufzeigen, vor allem auch Unterschiede in der eigenen Kulturgruppe sichtbar machen. Grundsatz des Seminars ist der gegenseitige Respekt, zu beschreiben, ohne zu bewerten und zu verstehen, dass interkulturelle Kompetenz vor allem bedeutet, Unsicherheiten und Andersartigkeit auszuhalten. Mit spielerischen Methoden soll ein lockeres Kennenlernen und Beschnuppern möglich sein, immer im Rahmen des Themas "gemeinsames interkulturelles Lernen". Anhand vieler Beispiele werden theoretische Grundlagen situationsspezifisch vermittelt. In Rollenspielen und "critical incident"-Beispielen, sowie Diskussionen werden unterschiedliche Kommunikationsstile, Werte und Kulturdimensionen und Hofstedes Zwiebelmodell im Kontrast verdeutlicht.

 

Dieses Seminar wird von der evangelisch lutherischen Landeskirche gefördert und ist daher für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 8. Juli 2017, 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Zusammenkommen - Zusammengehen - Zusammenhalten - Meet up - inform and discuss

Stapelfeld

Zu diesem Seminar in der Katholischen Akademie Stapelfeld sind besonders Flüchtlingsfamilien eingeladen, zu erfahren, wie man miteinander in Deutschland lebt, welche Werte und Traditionen die Menschen miteinander verbindet und welche fremd anmuten. Wir wollen auch fragen, was dies für das Leben der eigenen Traditionen in der Migrationsgesellschaft bedeutet und wie das Miteinander gelingen kann.

 

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert, so dass die Teilnahme  inkl. Übernachtung und Verpflegung für Erwachsene nur insgesamt 10 Euro kostet. Kinder, die an diesem Angebot teilnehmen, zahlen keine Gebühr. 

 

Termin: 3. bis 7. Juli 2017

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


Heimat finden - Seminar für Flüchtlingsfamilien

Georgsmarienhütte - Oesede

Im Rahmen eines Wochenseminars will die Kath. LandvolkHochschule Oesede Flüchtlingsfamilien den Einstieg in den deutschen Alltag erleichtern. Das deutsche Bildungs- und Sozialsystem bietet für jeden einzelnen Geflüchteten Hilfe und Orientierung im Aufbau des neuen friedlichen Zusammenlebens – dies zu erkennen ist zunächst nicht offensichtlich.  

 

Termin: 24. bis 30. Juni 2017

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


Engagementlotsen für Ehrenamtliche in Niedersachsen

Lingen

Engagementlotsen entwickeln und vernetzen bürgerschaftliches Engagement in der Kommune. Sie unterstützen damit die örtlichen

Strukturen zur Stärkung der freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit engagierter Bürgerinnen und Bürger. Das für Teilnehmende kostenlose Seminar im Ludwig-Windthorst-Haus ist Teil des Programms des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit will Ideen und Impulse für ehrenamtliches Engagement geben, Freiwillige gewinnen und betreuen, Vereine beraten und neue Projekte anregen, unterstützen und betreuen. Auch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind ein Thema.

 

Termin: 16. bis 18. Juni 2017

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Crashkurs Deutsche Kultur - German Culture for Newcomers

Hannover

Interkulturelle Kommunikation für Menschen, die neu in Deutschland sind, ein Seminar im Stephansstift ZEB.

 

Englisch: Punctual, neat freak, Beer drinking, humorless and unfriendly - that is the typically German, right? This seminar in German and English is not for listing stereotypical "hard facts". But under reflection of our own culture we will talk about tendencies and explanations for the many German realities. With In playful exercises intercultural competence will be trained and so the participants gain orientation for everyday life. Contents among others are the onion model of Hofstede, cultural dimensions (E.T. Hall and Hofstede), as well as techniques in intercultural situations (Sterzenbach). On the basis of many illustrative examples (if possible also examples of the participants), tendencies and explanatory approaches to "German behavior" are to be worked out, values and world-views, communication styles. This can be compared to the culture of the participants. At the same time, the individual level is never to be lost, and stereotyped thinking is to be reflected. In our evening program we will watch and comment on videos that reflect "typical German" behavior. Accommodation and breakfast for an overnight stay can be booked free of charge.

 

Deutsch: Pünktlich, ordentlich, biertrinkend, dabei humorlos und unfreundlich - typisch Deutsch, oder? In diesem Seminar auf Deutsch und Englisch werden keine stereotypen "hard facts" aufgezählt. Dennoch erhalten Menschen, die neu nach Deutschland gekommen sind, einen Einblick in deutsche kulturelle Realitäten und können unter Reflektion der eigenen kulturellen Prägung ihre interkulturellen Kompetenzen ausbauen. Durch bewährte Methoden und Modelle interkultureller Trainings sollen die Teilnehmenden sensibilisiert werden für interkulturelle Begegnungen. Inhalte sind u.a. Hofstedes Zwiebelmodell, Kulturdimensionen nach E.T. Hall und Hofstede und Techniken des interkulturellen Umgangs nach Sterzenbach. Anhand vieler anschaulicher Beispiele (gerne auch Beispiele von den Teilnehmenden) sollen Tendenzen und Erklärungsansätze zu "deutschem Verhalten" herausgearbeitet werden, Werte und Weltbilder, Kommunikationsstile. Dies kann vergleichend zur Kultur der Teilnehmenden geschehen. Dabei soll gleichzeitig nie die Individuums-Ebene aus den Augen verloren werden und Stereotypen-Denken reflektiert werden. In unserem Abendprogramm werden wir Videos anschauen und kommentieren, die "typisch deutsches" Verhalten wiederspiegeln. Eine Übernachtung mit Frühstück kann kostenfrei hinzugebucht werden.


Dieses Seminar wird von der evangelisch lutherischen Landeskirche gefördert und ist daher für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 30. bis 31. Mai 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Ein Lied kann eine Brücke sein

Georgsmarienhütte - Oesede

Ein Lied kann eine Brücke sein – In der Kath. LandvolkHochschule Oesede kulturelle Möglichkeiten entdecken: Musik lässt niemanden kalt – sie berührt uns, schafft und verstärkt Emotionen. Ob gehört, selbst geschaffen, gespielt oder produziert. Musik kann Brücken bauen und Menschen verbinden und das solll an diesem Wochenende geschehen. Das Wochenende richtet sich an Flüchtlinge im Alter von 18-26 Jahren, die noch keine Zulassung zu einem Integrationskurs oder anderen Qualifizierungsangeboten haben.

 

Termin: 19. bis 21. Mai 2017

 

Weitere Informationen:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


Fremdsein überwinden - Schätze finden

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

 

Talente sind uns in die Wiege gelegt, können aber auch entdeckt und entwickelt werden. Wir haben alle "Schätze" in uns und Fähigkeiten, die wir nicht nur für uns, sondern auch für andere nutzbar machen können. Und wir haben Ideen oder Wünsche, die wir nicht allein realisieren können. Wir planen eine Ehrenamtlichen-Kartei, die nach dem Motto "Ich suche ... und Ich biete ..." funktionieren soll. Die Grundlage für dieses Angebot wird an diesem Wochenende entwickelt.

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V.  und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Termin: 19. bis 21. Mai 2017

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Deutsche Kultur in Minimodulen für Aktive in der Flüchtlingshilfe

Hannover

Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.
Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.

Menschen, die flüchten mussten, in kleinen Schritten an unsere Kultur heranführen: Dieses Seminar im Stephansstift ZEB soll Aktiven in der Flüchtlingshilfe oder Personen, die mit Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten, Orientierung und Mittel geben, um kulturelle Inhalte als kleine interkulturelle Trainingsbausteine/Module zu gestalten. Im Seminar wird besprochen, was die Ziele interkultureller Trainings sind und was nicht. Was für Strategien Menschen nutzen, um sich in einer neuen Kultur zu bewegen (Akkulturationsmodell J. Berry).

 

Dann wird am Beispiel des Themas "Familie und Beziehung" gezeigt, welche Methoden und Medien man anwenden kann, um wesentliche Aspekte verständlich darzustellen und den Weg zum Verständnis unserer Kultur zu öffnen. Am ersten Seminartag wird es vor allem theoretische Inputs zu Kultur und Interkultureller Kommunikation geben und mögliche kulturelle Themen für Minimodule gesammelt. Mit dem gewonnenen Wissen werden am zweiten Seminartag in Gruppenarbeit Konzepte für Bausteine zu den verschiedenen Themen entwickelt, vorgestellt und erprobt. Der gemeinsame Abend soll in gemütlicher Atmosphäre Erfahrungsaustausch ermöglichen und mithilfe von kurzen Videos einen unterhaltsamen Perspektivwechsel auf Deutschland und Deutsche anregen. Wer bereits ein eigenes Thema in seinem Projekt als Minibaustein eingesetzt hat oder gerade an einem arbeitet, kann dies gerne mitbringen. Übernachtung und Frühstück können kostenfrei hinzugebucht werden.


Dieses Seminar wird von der evangelisch lutherischen Landeskirche gefördert und ist daher für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 19. bis 20. Mai 2017

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Geflüchtete Jugendliche im Spannungsfeld von Fluchterfahrung, Aufenthaltsrecht und Jugendhilfe

Osterholz

Den spezifischen Hilfe- und Unterstützungsbedarfen junger Flüchtlinge gerecht zu werden, stellt die Kinder- und Jugendhilfe auch in Niedersachsen vor neue Herausforderungen. Es gilt Zugänge zu Jugendhilfeangeboten zu verbessern, fachliche Standards zu hinterfragen und (sozial-)pädagogisches Handeln weiterzuentwickeln.

 

Die Fortbildung in der Bildungsstätte HVHS Bredbeck richtet das Augenmerk auf Kinder und Jugendliche, die als minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Deutschland ankommen, wie auch auf die, die mit ihren Familien einreisen. Es sollen gemeinsam notwendige fachliche Kompetenzen, Ressourcen und Rahmenbedingungen identifiziert und Grundlagen geschaffen werden, die für die pädagogische Arbeit mit geflüchteten Mädchen und Jungen bedeutsam sind.

 

Dazu gehört neben der Erkundung der subjektiv erlebten Wirklichkeiten junger Flüchtlinge die Kenntnis und Reflexion ihrer Lebenssituationen und rechtlicher Rahmenbedingungen. Geschlechtsbezogene Aspekte werden dabei berücksichtigt. Pädagogische Handlungsmöglichkeiten und konkrete arbeitsfeldbezogene Strategien werden daraus abgeleitet. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildungsarbeit und andere Interessierte.

 

Termin: 15. bis 17. Mai 2017

 

 Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz- Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Syrien und Afghanistan: Politik, Kultur und Religion. Für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Goslar

Bei der Betreuung von Geflüchteten – unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Frauen oder Familien – spielen ihre nationalen, kulturellen und religiösen Hintergründe eine nicht unerhebliche Rolle. Da viele, die sich jetzt haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, nicht über eine Ausbildung in interkulturellen oder interreligiösen Kompetenzen verfügen, kann es hier zu Verständigungsschwierigkeiten und auch zu Befremdung kommen. Dieses Seminar im St. Jakobushaus bietet zunächst Informationen zu den aktuellen Krisenregionen dieser Welt und zu den Hauptherkunftsländern der Geflüchteten in Deutschland.

 

Da ein großer Teil der Geflüchteten aus Syrien oder Afghanistan kommt, vermitteln Referent/innen aus diesen beiden Ländern Hintergrundinformationen über die Geschichte, Politik, aber auch die Kultur und den Alltag vor Ort. Wie sieht die aktuelle politische Situation in Afghanistan aus? Welche Volksgruppen gibt es in Syrien? Was sind die Hauptgründe für die Flucht? Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Konflikte des Alltags thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden.

 

 Termin: 15. bis 17. Mai 2017

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Wie es Ehrenamtlichen gelingt, motiviert zu bleiben

Bad Bederkesa

Überall in Deutschland helfen Ehrenamtliche geflüchteten Menschen – ohne großes Aufsehen. Die Aufgaben im Ehrenamt sind vielfältig und oft anspruchsvoll. Es ist nicht immer leicht, allen Anforderungen, gerade auch den eigenen, gerecht zu werden. Die Praxis zeigt, dass bei allem Engagement auch die Freiwilligen geschult und betreut werden müssen, um Überforderungen und Frustrationen zu vermeiden. In diesem Workshop im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa werden eigene Erwartungen und Erfahrungen reflektiert und der Umgang mit hohen Anforderungen in der ehrenamtlichen Tätigkeit thematisiert. Ehrenamtliche tauschen sich aus oder nehmen Beratung in Anspruch, diskutieren Strategien zur Selbstabgrenzung und die Fallen und Pannen interkultureller Kommunikation. Ziel ist, im lebendigen Austausch mit anderen Ehrenamtlichen die eigene Motivation zu erhalten und zu stärken. Weitere Informationen können im Ev. Bildungszentrum angefordert werden.

 

(Kostenbeitrag für den Workshop bei Übernachtung im Doppelzimmer: 20 Euro)


Termin: 12. bis 13. Mai

 

Weitere Information:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de

 


Syrien - zwischen antikem Glanz und Bürgerkrieg

Mariaspring

Ein Großteil der nach Deutschland kommenden Geflüchteten stammt aus Syrien. Seit nunmehr fünf Jahren herrscht dort Bürgerkrieg, bei dem die Fronten nicht mehr nur aus Anhängern des Assad-Regimes auf der einen Seite, und Rebellen auf der anderen Seite bestehen. Viele weitere Akteure haben sich mittlerweile mit ganz eigenen Interessen eingemischt. Für die Menschen in Syrien bedeutet dies ein Leben in ständiger Angst vor Terror, Hunger und Bomben. Auch die Berichterstattung wird dominiert vom Kriegsgeschehen. Doch hat Syrien eine beeindruckende Geschichte, Kultur und eine jahrtausendalte Tradition, die gegenwärtig jedoch aus der Wahrnehmung verschwunden ist. Syrien ist ein hochentwickeltes Land, das insbesondere durch sein großes Erdölvorkommen reich geworden ist.

Dieses Seminar in der HVHS Mariaspring
möchte beide Aspekte beleuchten – das Syrien vor dem Bürgerkrieg und das Syrien im Krieg. Es soll neben den aktuellen politischen und militärischen Geschehnissen auch die Geschichte, Kultur und Traditionen des Landes beleuchten.


Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. Beamte können für diese Veranstaltung Sonderurlaub beantragen.

 

Termin: 8. bis 12. Mai 2017

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Herzlich willkommen, Vielfalt!

Lingen

Dieses Seminar für Mitarbeiter*innen in Kitas im Ludwig-Windthorst-Haus fördert die kultursensible Praxis in der Kita durch Sensibilisierung und die Fähigkeit zum Perspektivwechsel, Wahrnehmung von Vielfalt als Bereicherung und Entwicklung einer Fragekultur.

 

Termin: 3. bis 4. Mai 2017

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Zusammen-Halt und Integration - Das geht alle an!

Stapelfeld

Das Seminar in der Katholische Akademie Stapelfeld bietet ehrenamtlich Tätigen Informationen zur kultursensiblen Begleitung, zur interkulturellen (Kommunikations-)Kompetenz, vertiefenden Sprachvermittlung, zu unterschiedlichen Religionen - Multikulturalität als Chance und Herausforderung im Blick. Dazu ist Raum für den fachkundigen Austausch sowie die Selbstfürsorge durch Elemente des Stress-, Stimmungs- und Entspannungsmanagements.

 

Termin: 29. bis 30. April 2017

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


Different together - Jugendliche erLeben kulturelle Vielfalt

Georgsmarienhütte - Oesede

In der Kath. LandvolkHochschule Oesede wieder "different together": Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne sicheren Aufenthaltsstatus. An diesem Wochenende erleben Jugendliche kulturelle Vielfalt - und entdecken sich selbst! Für dieses Seminar ist eine Förderung beim Bundesprogramm „Kultur macht stark“ beantragt. 

 

Termin: 28. bis 30. April 2017

 

Weitere Informationen:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


USA, Russland und der Krieg

Lingen

Ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus mit Dr. Hans-Georg Ehrhart vom Institut für Friedensforschung und

Sicherheitspolitik, Hamburg. Die furchtbaren kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, insbesondere in Syrien, sind für außenstehende Beobachter*innen undurchschaubar und erzeugen eher Furcht, dass daraus ein Flächenbrand entstehen könnte.

Dr. Hans-Georg Ehrhart gehört zur Leitung des renommierten Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität

Hamburg. An diesem Abend wird er der Frage nachgehen, wie sich die Kriegsführung von USA und Russland in den letzten zwei Jahrzehnten geändert hat und welche Auswirkungen das für die Sicherheitslage in Europa hat.

 

Termin: 26. April 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Wie geht es mit dem Deutschlernen weiter?

Lingen

In diesem Seminar für Lehrkräfte in der 3. und 4. Klasse an Grundschulen geht es im Ludwig-Windthorst-Haus um  Rechtschreibung und Grammatik für zugewanderte Kinder. 

 

Die Themen im Einzelnen:

• Merkmale und Zielsetzungen des Scaffoldings (Unterstützungsformen)
• „Sprache fördern“ oder: Grammatische Phänomene werden mündlich entwickelt.
• ä, ö, ü und tz, k – Selbstlaute, Umlaute, Zwielaute sowie Konsonanten in Wörtern erkennen und unterscheiden
• Satzstraßen und Treppensätze – die Bildung erweiterter Satzmuster
• das Verb: Dreh- und Angelpunkt im deutschen Satz

 

Termin: 25. bis 26. April 2017

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Vielfalt verbindet - Für Multiplikator*innen

Bad Bevensen

Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ - Modul 3 und 4

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung als Zertifikatslehrgang für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen und Bremen an.


Modul 4 und 5: Religiöse Einflussfaktoren/Kommunikation und Konflikt: In diesen beiden Modulen geht es um Methoden des Gelingens von interreligiösem Dialog und um Übungen zur Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven. Demokratie- und Toleranzlernen sind Inhalte von Entscheidungsübungen, die mit lebensweltlichen Erfahrungen der Teilnehmenden arbeiten und zu Reflexion und gelingender interkultureller Kommunikation führen.


In Kooperation mit: Bildung trifft Entwicklung BtE - Regionale Bildungsstelle Nord; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 24. bis 28. April 2017

 

Weitere Information:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ-Geflüchteten

Reinhausen

In diesem dreitägigen Seminar in der Akademie Waldschlösschen geht es um die Beratung von LSBTTIQ-Geflüchteten, die unter einer akuten und/oder Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Das Kennenlernen der destruktiven Formen einer komplexen Trauma- oder Folgestörung und die kreativen Facetten in der Beziehungsgestaltung und Intervention mit traumatisierten Menschen stehen im Mittelpunkt.

 

Das Seminar wendet sich an Ehren- und Hauptamtliche in der Arbeit mit LSBTTIQ-Geflüchteten mit Grundkenntnissen an psychologischem und therapeutischem Fachwissen. Die Teilnehmenden sollen dazu befähigt werden, mit vereinfachten Beratertechniken, Wissen und Kompetenz mit traumatisierten geflüchteten Menschen selbstbewusster und sicherer umzugehen. Die Inhalte des Seminars orientieren sich an der Empfehlung der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie). 

 

Termin: 19. bis 21. April 2017

 

Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Die unfreiwillige Reise

Hermannsburg

In den vergangenen Jahren hat sich Migration stärker als je zuvor zur Schicksals- und Zukunftsfrage ganzer Generationen entwickelt. Die Ursachen sind u.a. Bürgerkriege, Verfolgung, Vertreibung, Armut sowie Chancenlosigkeit. Migration wird zur unfreiwilligen „Reise“ - häufig mit ungewissem Ausgang. Ebenso so zentral wie existenziell stellt sich die Frage nach geeigneten Ziel- und Zufluchtsräumen. Wohin wollen die Schutzsuchenden? Wohin können die Geflüchteten insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Abgrenzungspolitik? Welche Chancen und Perspektiven ergeben sich daraus? In mehreren Schritten werden wir die Thematik beleuchten und auswerten.

 

Im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg berichten zunächst Betroffene in kleinen Gesprächsrunden von eigenen Fluchterfahrungen. In einem nächsten Schwerpunkt betrachtet Dr. Gundula Krüger die Situationen in einigen Herkunftsregionen. Professor Ulrich Menzel wird einen Fokus auf bevorzugte Zielregionen wie Europa und insbesondere das Zielland Deutschland legen. Gemeinsam werden alle dann nach geeigneten Maßnahmen suchen, die in den Herkunfts- und Zielregionen zu Verbesserungen der Bedingungen führen könnten.

 

In einer abschließenden öffentlichen Debatte (fishbowl-Methode) stellen die Seminarteilnehmenden ihre Erkenntnisse, Bedürfnisse und Forderungen dar. Bei dieser Methode diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis das Thema, während die übrigen Teilnehmenden und Gäste in einem Außenkreis die Diskussion verfolgen. Über einen freien Gaststuhl kann sich jede/r aus dem Außenkreis an der moderierten Debatte beteiligen.

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Meine Deine Heimat - Flüchtlinge als Kulturbotschafter

Lingen

In diesem Angebot des Ludwig-Windthorst-Hauses für Menschen mit Fluchterfahrung geht es darum, sich mit gestaltender Kunst die  Umwelt zu erschließen. Junge Flüchtlinge im Alter von 18 bis 26 Jahren werden künstlerisch tätig. Sie lernen historische und
kulturelle Bauten sowie regionalen Gegebenheiten kennen. Ziel ist eine
Verständigung und Orientierung über
das Medium Kunst
und die Verknüpfung mit individuellen Erfahrungen und Erlebnissen (Heimatkultur).  

 

Termin: 3. bis 5. April 2017     (1. Termin hat am 23. bis 25. Januar 2017 stattgefunden)

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Ich will keinen Krieg! - Lesung mit Text und Bild

Lingen

Ausschnitt vom Cover des Buches
Ausschnitt vom Cover des Buches

Bei dem Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus stellt Marie-Thérèse Schins in einer Lesung Texte und Bilder zur Flüchtlings- und Kriegsthematik aus ihren Schreib- und Malwerkstätten mit Kindern aus dem Libanon und Deutschland vor. Die Künstlerin und Schriftstellerin hat das Buch "Ich will keinen Krieg!" zusammengestellt und herausgegeben. Darin erzählt sie unter anderem die Geschichte des 9-jährigen Shady aus Damaskus, der mit seinen Eltern über Nacht die Heimat verlassen und fliehen muss. Sie gibt an diesem Abend auch einen Einblick in das Begleitbuch und zeigt Fotos, die sie vor dem Ausbruch des Kriegs in Damaskus, Beirut sowie in Baakline (Nähe Syrische Grenze) aufgenommen hat.

 

Termin: 29. März 2017, 19.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Irak - zwischen staatlichem Zerfall und Wiederaufbau

Mariaspring

Seit Jahrzehnten herrschen im Irak instabile Zustände: das diktatorische Regime Saddam Husseins und die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen, die US-Invasion 2003 und heute die militärischen Auseinandersetzungen mit dem sogenannten „Islamischen Staat“. Hinzu kommen konfessionelle Spannungen zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden. Eine Gemengelage, die dazu führt, dass ganze Generationen im Krieg aufwachsen. Für viele bleibt die Flucht der einzige Ausweg.

Dieses Seminar in der HVHS Mariaspring gibt Einblicke in die geschichtlichen Hintergründe dieser Konflikte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Folgen der US-Invasion und der Ausbreitung des Islamischen Staates. Welche Auswirkungen hat dies auf die Zivilbevölkerung? Schließlich wird auch das kulturelle Leben im Irak beleuchtet und in einem Gespräch erörtert, wie das Leben in Deutschland auf Iraker wirkt.

Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. Beamte können für diese Veranstaltung Sonderurlaub beantragen.

 

Termin: 27. bis 29. März 2017

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


›Bündnis für Arbeit‹ für geflüchtete Menschen.

Bad Bederkesa

In den vergangenen Jahrzehnten dauerte es rund 20 Jahre, bis prozentual genauso viele geflüchtete Menschen erwerbstätig wurden wie Einheimische. Das zeigen Zahlen der OECD. Was kann heute getan werden, um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und den Prozess der Integration zu forcieren? Wie können Geflüchtete bald möglichst in Ausbildung und Arbeit vermittelt werden? Wie Integration von Geflüchteten gelingt, entscheidet sich wesentlich vor Ort. Hierbei müssen alle Beteiligten in einer Kommune zusammenarbeiten und gemeinsam praxis-taugliche Angebote entwickeln.

 

Die Bertelsmann Stiftung verfügt über Expertinnen und Experten für kommunale Integrationsarbeit und unterstützt Kommunen, die Integration von Geflüchteten zu meistern. Im Vorfeld der Tagung im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa werden mit den Akteuren vor Ort Handlungsbedarfe identifiziert. Mit Expertise der Bertelsmann Stiftung werden anschließend Praxisansätze, Handlungsempfehlungen und Transferpotentiale von ›good practice‹ diskutiert und auf die Bedingungen des Landkreises Cuxhaven bezogen.

In Kooperation mit der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, dem Landkreis Cuxhaven und der Stadt Geestland

 

Termin: 22. März 2017, 10.00 bis 16.00 Uhr

 

Weitere Information:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de

 


Inklusion - Integration. Lieder überwinden Grenzen

Lingen

Die musikalische Reihe für Mitarbeiter* innen in Kitas im Ludwig-Windthorst-Haus  bietet in jeweils dreistündigen Veranstaltungen zu den vielfältigen Themen für und um Kinder im Alter bis zur Einschulung konkrete musikalische und spielerische Angebote. Das Gelernte kann gut in den Kita-Alltag übertragen und umgesetzt werden.

 

Spielen, sprechen und zuhören lernen. Sprachen anderer Länder erfassen – zuhören –aufmerksam dem Anderen und Unbekanntem

begegnen. Miteinander zu sprechen ist die Grundlage dafür, dass sich Menschen verständigen. Lernen wir doch sprechen. Musik ist in jedem Menschen vorhanden – lernen wir sie zu verstehen – und den Menschen dahinter.

 

Termin: 21. März 2017, 16.00 bis 19.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Damit Zusammen-Halt gelingt

Cloppenburg

Das Seminar in der Katholische Akademie Stapelfeld gibt Gelegenheit, uns fremde Traditionen, Religionen, Rituale kennen zu lernen. Die Teilnehmenden werden die Bedeutung für die Begegnung und das Zusammenleben im Alltag bedenken und verstehen lernen, um Formen eines respektvollen Miteinanders entwickeln zu können.

 

Termin: 15. bis 17. März 2017

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


SchriftSPRACHerwerb in der Grundschule

Lingen

SchriftSPRACHerwerb - das ist eine doppelte Herausforderung für Kinder ohne Deutschkenntnisse im Anfangsunterricht. Im Seminar für Lehrkräfte in der 1. und 2. Klasse im Ludwig-Windthorst-Haus  geht es um das Aufnahmegespräch sowie Formen der Sprachstandsermittlung und Sprachförderung,  die Gestaltung des Unterrichts, die Säulen des Spracherwerbs unter

besonderer Berücksichtigung der Stolperstellen in der deutschen Sprache, konzeptionelle Überlegungen und Methoden zum Zweitspracherwerb und Alphabetisierung und eine Einführung in die Stationenarbeit.

 

Termin: 13. bis 14. März 2017

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


„Refugees welcome“ - LSBTTIQ-Geflüchtete

Reinhausen

In vielen Organisationen, Initiativen aber auch städtischen Einrichtungen sind Angebote entstanden, die die Verbesserung der oft schwierigen Situation von LSBTTIQ-Geflüchteten in Deutschland verbessern wollen. Ziel dieses Seminars in der Akademie Waldschlösschen  ist es, die bereits bestehenden Angebote zu reflektieren, neue Angebote zu entwickeln, von den inzwischen gemachten Erfahrungen der einzelnen Initiativen zu lernen und auch über den weiteren politischen Handlungsbedarf zu diskutieren. Der Austausch über die alltägliche Arbeit und die Vernetzung stehen ebenfalls im Mittelpunkt.

 

Themenschwerpunkte können spätestens ab Anfang 2017 einer gesonderten Ausschreibung entnommen werden. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen von Organisationen und Aids-Hilfen, die mit LSBTTIQ-Geflüchteten arbeiten (wollen), sind zu diesem Seminar eingeladen. Bei Bedarf bitte nach Sprachmittler*innen nachfragen.

 

 

Termin: 13. bis 15. März 2017

 

Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Interkulturelles Training für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Goslar

Ein interkulturelles Training im  St. Jakobushaus soll Haupt- und Ehrenamtliche in  der Flüchtlingsarbeit fit machen für den Umgang mit Geflüchteten. Zunächst wird der komplexe Begriff ‚Kultur‘ erläutert.  Was ist gemeint, wenn von Kultur oder kulturellen Differenzen gesprochen wird? Da viele der Geflüchteten aus muslimisch geprägten Ländern stammen, spielt auch die Religion eine große Rolle im alltäglichen Umgang. Doch was sind eigentlich kulturelle, was religiöse Praktiken und wo liegen die Unterschiede zwischen Deutschland und den Herkunftsländern? Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele des Alltags erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Schwierigkeiten thematisiert und gemeinsam in Rollenspielen aufgearbeitet werden. Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist eine moderierte kollegiale Beratung, bei der konkrete Erfahrungen behandelt und Lösungsansätze gesucht werden.

 

Termin: 13. bis 15. März 2017

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Wir lieben den Tod - Was fasziniert am Dschihadismus?

Lingen

Was fasziniert junge Europäer*innen an dschihadistischer Gewalt? Danach fragt ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus mit Prof. Dr. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstit. für Philosophie aus Hannover. Warum übt der Dschihadismus des „Islamischen Staates“ auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Wer den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund gehen will, muss den Blick auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richten: auf Gefühle der Leere, der Sinn und Hoffnungslosigkeit. Der Dschihadismus präsentiert sich als Alternative. Wo müssen westliche Gesellschaften ansetzen, um Gegenkräfte zu entwickeln? Prof. Dr. Jürgen Manemann ist Autor des kürzlich erschienenen Buches "Der Dschihad und der Nihilismus des Westens".

 

Termin: 3. März 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Eindrücke aus Nordsyrien - Bildervortrag

Goslar

Die Zivilbevölkerung Syriens leidet enorm unter dem seit 2011 tobenden Bürgerkrieg. Im Schatten der schrecklichen Kämpfe um Aleppo und Mossul und der dortigen Kriegsverbrechen geraten Kurden, Christen, Yeziden und die vielen Flüchtlinge in Nordsyrien immer mehr in Bedrängnis. Insbesondere die Situation der Minderheiten verschlechtert sich Tag für Tag. Die kurdische Führung hat die Region an der Grenze zur Türkei, die Rojava genannt wird, für autonom erklärt. Bisher ist sie eine „Oase des Friedens“. Doch auch sie ist in Gefahr.

 

Um sich ein eigenes Bild von der Lage vor Ort zu machen, reiste Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen, im vergangenen Jahr zwei Mal durch Nordsyrien und sprach mit den dort lebenden Menschen: Politikern, Journalisten, Vertretern von Religionsgemeinschaften und verschiedenen ethnischen und religiösen Minderheiten sowie Repräsentanten von Sicherheitskräften und Behörden. Sido berichtet anhand von Bildern von der aktuellen Situation und seinen persönlichen Eindrücken aus dem Krisengebiet.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Termin: 18. Februar 2017, 19.00 Uhr

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar, Dr. Theresa Beilschmidt, 

Tel. 05321/ 3426-15, beilschmidt@jakobushaus.de

 


Krieg ohne Ende: Gibt es Lösungen für den Syrienkonflikt?

Goslar

 

Zu Fluchtursachen, dem Syrienkonflikt und Möglichkeiten gewaltfreier Konfliktbearbeitung referieren im St. Jakobushaus:

  • Dr. Christine Schweitzer, Bund für Soziale Verteidigung/Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung e.V., Hamburg/Minden
  • Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Göttingen
  • Noreen Hirschfeld, Eine-Welt-Regionalpromotorin Südniedersachsen am Entwicklungspolitischen Informationszentrum (EPIZ), Göttingen
  • Dr. Theresa Beilschmidt, Referentin für Migration, Flucht/Asyl, Islam und Integration am St. Jakobushaus, Goslar

In Workshops wird zudem gemeinsam erarbeitet, was konkret – lokal, national, aber auch global – getan werden kann, um Fluchtursachen zu bekämpfen und Kriegen gewaltfrei zu begegnen.

 

Mehr Informationen sowie das Programm finden Sie auch auf der Website des Jakobushauses:

 

Termin: 17. bis 19. Februar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Lü(ck)enpresse!

Lingen

Ein Akademieabend mit Podiumsgespräch im Ludwig-Windthorst-Haus mit dem Publizisten Prof. Dr. Ulrich Teusch und Hermann-Josef Mammes von der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die deutschen Medien, vor allem die so genannten „Leitmedien“, stehen derzeit stark in der Kritik. Nicht nur von Seiten PEGIDAs oder der AfD wird den etablierten Zeitungen und Nachrichtensendungen eine meist einseitige Berichterstattung vorgeworfen. Ulrich Teusch beleuchtet in seinem Buch „Lückenpresse“ die Hintergründe des Meinungskanons im deutschen Journalismus. Die Medien befinden sich ihm zufolge in einer Vertrauenskrise, die weitgehende Folgen für die Meinungsbildung in Deutschland hat. Der Autor gibt zudem Hinweise auf alternative Medien, die Sachverhalte anders einordnen.

 

Termin: 8. Februar 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Wie nah ist uns der Nahe Osten?

Lingen

Ein Akademieabend im  Ludwig-Windthorst-Haus mit Ruprecht Polenz. Der Politiker ist ausgewiesener Experte für Außen- und Sicherheitspolitik; zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehörten und gehören der Nahe und Mittlere Osten. Er beobachtet nach wie vor aufmerksam die Entwicklungen, die vor allem den Bürgerkrieg in Syrien betreffen. An diesem Abend geht es um die Frage, wann das komplexe Gefüge in Syrien, Irak, Türkei endlich zur Ruhe kommen könnte. Oder ob die instabilen Verhältnisse mittelfristig einen Flächenbrand auslösen.

 

Termin: 7. Februar 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Traumatisierte Kinder in der Schule

Lingen

In diesem Seminar für Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen sowie Schulsozialarbeiter*innen im Ludwig-Windthorst-Haus werden praxisnah Aspekte vermittelt, die die Arbeit mit traumatisierten Kindern in der Schule und im Unterricht erleichtert und für

alle Beteiligten sicher macht:

• Umsetzung grundlegender Hilfen (Sicherheit, Schutz und die richtige Haltung)

• Wissen über Ursachen, Wirkung und Folgen

• Ausbildung einer Traumasensibilität

• Voraussetzungen von Schulen für traumatisierte Kinder

• Informationen über das Lernen von traumatisierten Kindern

 

Termin:  7. Februar 2017, 10.00 - 17.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Intensivsprachkurs Deutsch für höher qualifizierte geflüchtete Menschen

Bad Bederkesa

Die besten Voraussetzungen zur Integration und für den Zugang zum Arbeitsmarkt sind gute Kenntnisse der deutschen Sprache.
Viele geflüchtete Menschen  verfügen über ein höheres Bildungsniveau, haben in ihrem Heimatland eine Hochschulzugangs-Berechtigung erworben, ein Studium bereits begonnen oder sogar abgeschlossen.

Durch geeignete Sprachförderung und Integrationsmaßnahmen können geflüchtete Menschen ihre Bildungsbiografie an niedersächsischen Hochschulen fortsetzen. Um ein Studium in Deutschland aufnehmen, fortsetzen oder abschließen zu können, ist der Nachweis des Sprachniveaus C1 erforderlich. Das kann in diesem Kurs erreicht werden. Angeboten wird ein Intensivsprachkurs, der sowohl grundlegende als auch fachliche und wissenschaftliche Sprachmodule beinhaltet.

Angesichts der besonderen Situation von Flüchtlingen werden auch begleitende Elemente zur Aufnahme eines Hochschulstudiums integriert, wie z.  B. die Klärung von Hochschulzugangsvoraussetzungen oder die Auswahl von Studienfachrichtungen.  Ergänzt wird der Sprachkurs durch Exkursionen und Kurzpraktika in die berufliche Praxis sowie die Möglichkeit, Gastvorlesungen an der Hochschule Bremerhaven zu besuchen. Kooperationspartner sind die Hochschule Bremerhaven und die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum.

 

Der Kurs umfasst 1.000 Stunden über 40 Wochen, montags bis donnerstags fünf Unterrichtsstunden und sechs Wochenseminare.
Der Kurs wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenlos.


Termin: Beginn am 6. Februar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de


Flüchtlingen helfen - selbstverständlich

Lingen

Ein Akademieabend im  Ludwig-Windthorst-Haus zur Studie der EKD über Erwartungen der Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen. Das Sozialinstitut der Evangelischen Kirche in Deutschland hat untersucht, wie sich die Stimmung in der Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen geändert hat. Das überraschende Ergebnis: Auch wenn die Sorge angesichts von Terrorismus gestiegen ist, so ist nach wie vor eine sehr hohe und ungebrochene Bereitschaft in der Bevölkerung festzustellen, Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen zu helfen.

 

Termin: 25. Januar 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Vielfalt verbindet - Für Multiplikator*innen

Bad Bevensen

Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Modul 1 und 2

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung als Zertifikatslehrgang für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen und Bremen an. Modul 1 befasst sich u.a. mit der Methode der Zukunftswerkstatt mit Rahmenbedingungen für gelingende Integration, Werten im Familiengefüge und vorurteilsbewusstem Denken.  Im 2. Modul führt biographisches Arbeiten zu Bestimmungsfaktoren von Identität und Wertegefüge und erlaubt einen Perspektivwechsel, der für Unterschiede im interkulturellen Dialog sensibilisiert.

In Kooperation mit: Bildung trifft Entwicklung BtE - Regionale Bildungsstelle Nord; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 16. bis 20. Januar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


Symposion zu Flucht und Migration für Leute, die genauer hinsehen wollen

Georgsmarienhütte

In den Kommunen und Kirchengemeinden, in privaten Gesprächen, in Flüchtlingsunterkünften, in der Schule und am Arbeitsplatz ruft die veränderte Situation durch geflüchtete Menschen unsere Hilfsbereitschaft wach oder konfrontiert uns mit Ängsten und Herausforderungen. Dabei bekommt auch das menschenalte Thema »Gastfreundschaft« neue Bedeutung. In der Bibel ist klar formuliert: »Vergesst die Gastfreundschaft nicht!« (Hebr 13,2). Zu den Grundideen von Haus Ohrbeck gehört es, Besucherinnen und Besucher »Gastfreiheit« spüren zu lassen.

 

Deswegen lädt die Katholische Bildungssätte zu einem Symposion ein, bei dem die Teilnehmenden sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema »Gastfreiheit und Gastfreundschaft« auseinandersetzen. Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Lebens- und Gesellschaftsfeldern geben Wissen und Handwerkszeug weiter und eröffnen so die Möglichkeit, die eigene Position zu klären, informiert mitzureden und die Zukunft zu gestalten.

 

Inhalte: Die Einführung am Donnerstag fragt, wie es uns verändert, wenn wir irgendwo Gastgeber oder Gast gewesen sind. Haus Ohrbeck hat Menschen eingeladen, die besondere Erfahrungen als Gastgeberin oder als Gast haben: eine Fachfrau aus der Hotelbranche, einen Mönch als »Gastpater«, einen »Gastarbeiter« und eine Expertin für »Freiwilligendienste im Ausland«.

 

Vier Workshops am Freitag geben die Gelegenheit, spezielle Gebiete zu vertiefen. Die Workshops werden am Nachmittag wiederholt, so dass jede/r an zwei Einheiten teilnehmen kann. Ein weiteres Schlaglicht auf das Thema Migration wirft am Samstag ein Fachmann aus der Wirtschaft, bevor Gelegenheit ist, die Tagung im Blick auf die eigenen Tätigkeitsfelder auszuwerten.

 

Zu diesem Symposion lädt Haus Ohrbeck alle herzlich ein,

  • die als Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe tätig sind
  • die ihre kirchliche Gemeinde als Raum der Gastfreundschaft und Gastfreiheit gestalten möchten
  • die dieses Thema aus politisch-gesellschaftlichem Interesse reizvoll finden
  • die selber einmal in der Fremde Gastfreundschaft erfahren oder Fremden Gastfreiheit geschenkt haben
  • die an einer guten Zukunft in unserer Gesellschaft und in unseren christlichen Gemeinden interessiert sind
  • die glauben und hoffen, dass sich Toleranz und Leidenschaft in einer pluralen Gesellschaft im Thema »Gastfreundschaft – Gastfreiheit« fruchtbar ergänzen.

 

Termin: 5. bis 7. Januar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

Haus Ohrbeck, Katholische Bildungsstätte, Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte,

Tel. 05401 336-0, info@haus-ohrbeck.de


Familien aus dem Irak, Syrien und Deutschland feiern Advent: Waiting for Christmas – together

Georgsmarienhütte

Die Adventszeit ist für alle Christinnen und Christen weltweit eine besondere Zeit. Dieses Wochenende im Haus Ohrbeck werden Familien, die ihre Adventszeit bislang im Irak oder in Syrien erlebt haben, gemeinsam mit Familien gestalten, die schon immer in Deutschland leben. Wir wollen voneinander lernen: Wie riecht, schmeckt, klingt die Adventszeit?

 

Wir wollen gemeinsam Rituale erleben, Traditionen aufgreifen, Vorfreude feiern: Mal als große Gruppe, mal nur die Eltern miteinander, mal nur die Kinder untereinander. Wo die gemeinsame Sprache fehlt, helfen Einzelne, die viele Sprachen sprechen und übersetzen können. Oder wir treffen uns in einer gemeinsamen Sprache wie zum Beispiel Englisch – oder aber wir tanzen und musizieren miteinander, denn dafür braucht es gar keine Worte!

 

Und so warten wir gemeinsam auf das neugeborene Kind im Stall: Jesus Christus.

 

Termin: 16. bis 18. Dezember 2016 

 

Weitere Information:

Haus Ohrbeck, Katholische Bildungsstätte, Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte

Tel. 05401 336-0, info@haus-ohrbeck.de


Fortbildung für Betreuer*innen und Lehrkräfte (unbegleiteter) minderjähriger Flüchtlinge

Goslar

Die Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen ist für Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen eine neue Herausforderung. So ist bei vielen Jugendlichen – beispielsweise aus Afghanistan – der Aufenthaltsstatus ungeklärt und sorgt für Unsicherheit. Auch die unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Hintergründe spielen bei der Betreuung eine Rolle. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie den Jugendlichen der Zugang zur Bildung und in die Selbstständigkeit ermöglicht werden kann. Im Austausch mit Dörthe Hinz vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und jungen Geflüchteten vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. werden diese Themen in dem Seminar des St. Jakobushauses gemeinsam erarbeitet und vertieft - mit besonderem Augenmerk auf ihre praktische Umsetzung. Dabei bleibt immer Raum für Ihre eigenen Erfahrungen .

 

Themen:

·         Die Situation von (unbegleiteten) minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland/Niedersachsen

·         Asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen

·         Einblick in die Situation in den Hauptherkunftsländern

·         Junge Volljährige: Übergänge von der Jugendhilfe  in die Selbständigkeit professionell gestalten

·         Bildungszugänge schaffen und fördern

·         Partizipation und Selbstbestimmung

 

Termin: 14. bis 16. Dezember 2016  (etwa 14.30 Uhr bis 14.30 Uhr) 

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

 

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 


Minderjährige auf der Flucht - wie helfen?

Aurich

Eine internationale Jugendbegegnung im Europahaus Aurich in Kooperation mit den UNESCO-Projektschulen: Minderjährige Flüchtlinge, die ohne Angehörige aus den Kriegsgebieten in Syrien, Afghanistan oder Afrika kommen, haben ein besonderes Schicksal und brauchen viel Unterstützung. Die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge hier in Deutschland ist nicht weniger kompliziert. Meist wohnen die Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr in einer sozialpädagogischen Wohngruppe. Danach sind sie in der Regel auf sich allein gestellt. Hier setzt das Seminar an. Kernfrage ist, wie man diesen Jugendlichen in Deutschland und in Europa eine echte Chance geben kann. Mit kreativen Mitteln und Workshops geht es auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten.

 

Termin: 11. bis 16. Dezember 2016

 

Weitere Information:

Europahaus Aurich, von-Jhering-Straße 33, 26603 Aurich,
Tel. 04941 9527-0, info@europahaus-aurich.de

 


Eco-Jobs for Future – Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren

Mariaspring

Das Projekt "Eco-Jobs for Future - Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren" wendet sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung, die in ihrem Heimatland eine qualifizierte Ausbildung absolviert oder studiert haben. Durch die Teilnahme an Kompakt- bzw. Ausbauseminaren soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Berufe im Bereich des Natur- und Umweltschutzes bzw. der Umwelttechnik zu orientieren und sich ggf. über entsprechende Studienmöglichkeiten zu informieren.

 

Das Projekt „Eco-Jobs for Future“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier niedersächsischen Heimvolkshochschulen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg, Mariaspring - Ländliche HVHS in Bovenden, Kath. LandvolkHochschule Oesede in Georgsmarienhütte und Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Flyer.

 

Termin (Bovenden/Mariaspring): 08.12. bis 16.12.2016

 
Alternative Termine dieses Projektes:
Termin (Papenburg): 27.11. bis 05.12.2016

Termin (Georgsmarienhütte/Oesede): 17.10. bis 23.10.2016 und 31.10. bis 01.11.2016


Aufbau-Seminar:
Termin (Lingen): 24.04. bis 30.04.2017

 

 

Weitere Informationen:

Mariaspring - Ländliche HVHS, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0, Boris Brokmeier (brokmeier@mariaspring.de)

 


Integration von Geflüchteten in Unternehmen

Hannover

Für Arbeitgeber*innen, die Geflüchteten eine Chance in ihrem Betrieb geben wollen, bietet dieses Seminar des Stephansstift ZEB die notwendigen Informationen. Das Seminar ist kostenfrei und richtet sich an Arbeitgeber*innen aus kleinen und mittelständischen Betrieben, die die rechtlichen Rahmenbedingungen und vor allem auch die menschlichen Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingen kennenlernen und einschätzen wollen, an Personaler/innen, die mit den öffentlichen Stellen zusammenarbeiten sowie an Führungskräfte, die für einen Flüchtling in ihrem Team verantwortlich sind.

 

 

Inhalte

  • Welche Chance bietet die Integration für Unternehmen und Flüchtlinge?
  • Wie sehen die rechtlichen Anforderungen für die Einstellung von Flüchtlingen aus?
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit BAMF, Arbeitsagentur und anderen Dienststellen?
  • Wie sieht es mit sprachlicher Förderung und Integrationsangeboten aus?
  • Was für Erlebnisse haben Flüchtlinge im Gepäck?
  • Kulturschock: Welche Probleme stellen sich für Flüchtlinge im deutschen Umfeld?
  • Der Kulturschock auf Seiten der Kollegen: Wie gehen wir mit dem neuen Mitarbeiter um?
  • Wie sieht eine Organisationskultur aus, die eine erfolgreiche Integration ermöglicht?

Durch eine Förderung der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ist dieses Seminar kostenfrei.

 

Leitung: Beate Pfeiffer, Trainerin und Coach Interkulturelle Kommunikation / Buisiness English / Spanisch ZielgruppeFür alle Interessierten 

 

Termin: 30. November 2016, 9.00 bis 17.00 Uhr 

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Eco-Jobs for Future – Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren

Papenburg

Das Projekt "Eco-Jobs for Future - Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren" wendet sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung, die in ihrem Heimatland eine qualifizierte Ausbildung absolviert oder studiert haben. Durch die Teilnahme an Kompakt- bzw. Ausbauseminaren soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Berufe im Bereich des Natur- und Umweltschutzes bzw. der Umwelttechnik zu orientieren und sich ggf. über entsprechende Studienmöglichkeiten zu informieren.

 

Das Projekt „Eco-Jobs for Future“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier niedersächsischen Heimvolkshochschulen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg, Mariaspring - Ländliche HVHS in Bovenden, Kath. LandvolkHochschule Oesede in Georgsmarienhütte und Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Flyer.

 

Termin (Papenburg): 27.11. bis 05.12.2016

 
Alternative Termine dieses Projektes:
Termin (Bovenden/Mariaspring): 08.12. bis 16.12.2016

Termin (Georgsmarienhütte/Oesede): 17.10. bis 23.10.2016 und 31.10. bis 01.11.2016


Aufbau-Seminar:
Termin (Lingen): 24.04. bis 30.04.2017

 

 

Weitere Informationen:

Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,
Tel. 04961 97888-0, Dr. Thomas Südbeck (thomas.suedbeck@hoeb.de) oder Dr. Kerstin Haucke (kerstin.haucke@hoeb.de)

 


Zusammen-Halt geben und Mit-Gehen bei der Integration

Cloppenburg

An diesem Wochenende in der Katholische Akademie Stapelfeld können Ehrenamtliche auftanken: Sie erhalten nützliche Informationen für die Unterstützung von Flüchtlingen, z.B. zur Verständigung, zur interkulturellen Kommunikation, zum Erlernen der deutschen Sprache, zu Traumatisierung, zum Integrationsgesetz, zur Selbstfürsorge, um Grenzen, Be- und Entlastungen im Blick zu haben. Im Austausch mit anderen können Sie sich stärken für Ihr Engagement ohne auszubrennen.
 

Termin: 25. bis 26. November 2016

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 / 188-0, info@ka-stapelfeld.de


Helfen - aber wie genau?

Mariaspring

Für Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten, und noch Unterstützung dazu suchen, bietet die HVHS Mariaspring in Bovenden eine 3-tägiges Einstiegsseminar an: Was genau ist unter Ehrenämtern und freiwilligem Engagement zu verstehen? Welche Aufgaben zählen dazu? Und wo liegen die Grenzen zwischen Hilfe und Bevormundung? Was können und dürfen Helferinnen und Helfer leisten und wo liegen die eigenen Motive und Interessen?

 

Das Seminar gibt Hintergrund-Informationen zu Flucht und Vertreibung und steckt den Rahmen für die Betätigung als Helferin bzw. Helfer ab. Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. 

 

Dieses Seminar wird gefördert über das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Termin: 23. bis 25. November 2016

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Flüchtlinge und Migrant*innen im Betrieb

Lingen

Das Auftaktseminar zur  Ausbildung von Integrationscoaches für Wirtschaftsbetriebe im Emsland Ludwig-Windthorst-Haus im Emsland:  Beschäftigen auch Sie Migrant*innen und Flüchtlinge in Ihrem Betrieb oder planen Sie es? Dann ist es sinnvoll, eine Ansprechperson zu benennen, die sich um die Belange der zugewanderten Kolleginnen und Kollegen kümmert und ein Miteinander initiieren kann. Darüber hinaus empfiehlt es sich, wichtige Eckdaten des Aufenthalts- und des Arbeitserlaubnisrechts zu kennen.

 

Durch ein Paket aus Wissen und Handwerkszeug, aber auch durch einen regelmäßigen Austausch untereinander sollen ausgewählte Personen im Unternehmen als Schnittstelle zwischen neuen Mitarbeitern*innen mit Migrationshintergrund und dem Personalstamm fungieren. Dazu sind im Anschluss an das Auftaktseminar Supervisionstreffen geplant, die von den Referenten begleitet werden.

 

Termin: 23. bis 24. November 2016

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Islam als Alltagspraxis

Goslar

Aktuell wird viel über den Islam gesprochen und diskutiert. Doch immer noch ist relativ wenig über den religiösen Alltag und die religiöse Praxis der in Deutschland lebenden Muslim*innen bekannt. In der zweiten Veranstaltung einer halbjährlich stattfindenden Reihe widmet sich das St. Jakobushaus in diesem Seminar deshalb islamischen religiösen Alltagspraktiken, die in den Debatten oft gar nicht in den Blick kommen. Nach einem gemeinsamen Einstieg zur religiösen Alltagspraxis im Allgemeinen stellt Dr. Theresa Beilschmidt Formen des ‚gelebten Islams‘ in DİTİB-Moscheegemeinden vor. Schließlich beleuchtet Ayşe Almila Akca anhand unterschiedlicher Praktiken die Rolle des Glaubens im Alltag von Muslim*innen. - Ein Angebot in Kooperation mit der Diözesanstelle Ökumene und Interreligiöser Dialog im Bistum Hildesheim. Referentinnen: Ayşe Almila Akca (Freiburg/Berlin), Dr. Theresa Beilschmidt (Goslar) und Dr. Christiane Schubert (Hildesheim).

 

Termin: 18. bis 20. November 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Und plötzlich unterrichte ich "DaZ"

Lingen

Deutsch als Zweitsprache - das Seminar für Lehrkräfte der Sekundarstufen I m Kompetenzzentrum im Ludwig-Windthorst-Haus behandelt folgende Themen:

- Informationen rund um Spracherwerb und Sprachförderung
- Tipps zur Integration von neu zugewanderten Schüler/innen in die Lerngruppe
- Kriterien für die Auswahl von geeigneten Materialien
- Vorstellung von verschiedenen Lehrmaterialien
- Vorstellung und Erprobung diverser Spielideen zur Sprachförderung

 

Termin: 17. November 2016, 10.00 bis 17.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Helfen - aber wie genau?

Mariaspring

Für Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten, und noch Unterstützung dazu suchen, bietet die HVHS Mariaspring in Bovenden eine 3-tägiges Einstiegsseminar an: Was genau ist unter Ehrenämtern und freiwilligem Engagement zu verstehen? Welche Aufgaben zählen dazu? Und wo liegen die Grenzen zwischen Hilfe und Bevormundung? Was können und dürfen Helferinnen und Helfer leisten und wo liegen die eigenen Motive und Interessen?

 

Das Seminar gibt Hintergrund-Informationen zu Flucht und Vertreibung und steckt den Rahmen für die Betätigung als Helferin bzw. Helfer ab. Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. 

 

Dieses Seminar wird gefördert über das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Termin: 16. bis 18. November 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


25. Landesweite Fachtagung Migration

Cloppenburg

"Migration und Integration, Flucht und Asyl - aktuelle Entwicklungen" - Die Katholische Akademie Stapelfeld veranstaltet diese Fachtagung unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirche Oldenburg, dem Landes-Caritasverband Oldenburg, dem DRK Aurich, der Universität Oldenburg, CMC und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Die Tagung greift aktuelle Themen der Flüchtlings- und Migrationsentwicklung in Niedersachsen auf und stellt sie zur Diskussion.

 

Aus dem Programm:

 

Schwerpunkte niedersächsischer Politik im Umgang mit Migration und Flucht
Dr. Dursun Tan, Niedersächsische Staatskanzlei, Hannover


Migration und Integration, Flucht und Asyl - aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für Niedersachsen

sowie

Aufgaben und Maßnahmen des Landes Niedersachsen zur Aufnahme und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländern
Dr. Hans-Joachim Heuer, Abteilungsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Hannover

 

Aus Erfahrung lernen: zur historischen Dimension der Migration

Dr. Steffen Wiegmann, Bremen

 

Bericht zur aktuellen Lage der Flüchtlinge in Ungarn
Felix Bender, Migrant Solidarity group of Hungary (MIGSZOL), Budapest

Neue Entwicklungen - Stand der Asylverfahren aus der Sicht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
Detlef Schütte, Leiter Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Friedland

 

Das neue Integrationsgesetz – Änderungen im Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnisrecht und Asylbewerberleistungsgesetz
Bernd Tobiassen, DRK Aurich

Vorstellung der neuen Fachberatungsstelle zu Eingaben an die Niedersächsische Härtefallkommission
Carmen Schaper, kargah e.V. Hannover und Bernd Tobiassen, DRK Aurich

 

Termin: 15. und 16. November 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 / 188-0, info@ka-stapelfeld.de


Trauma und lernen

Hannover

In allen Einrichtungen in denen Kinder und Jugendliche gefördert, geschult, betreut oder begleitet werden, begegnen uns Kinder und Jugendliche, die traumatischen Ereignissen ausgesetzt sind oder waren. Weil Traumata bei Kindern von der Öffentlichkeit und der Fachwelt immer noch weitgehend unerkannt bleiben, erfahren diese Kinder oft retraumatisierend wirkende Reaktionen. In diesem Seminar des Stephansstift ZEB wird auf anschauliche Art vor allem der Zusammenhang zwischen traumatischen Ereignissen, Spuren, die sie im menschlichen Gehirn hinterlassen, und Lernen untersucht.  Wo ist Geduld mit einem zu begleitenden traumatisierten Kind von Nöten, wo ergeben sich auch vielerlei Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen und familiären Alltag? Selbstfürsorge, als wichtiger Aspekt im Umgang mit traumatisierten Menschen, wird dabei praxisnah erprobt.

 

Termin: 11. bis 13. November 2016

 

Weitere Informationen:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover,
Tel. 0511 / 5353-311, rezeption@zeb.stephansstift.de

 


Pädagogische Arbeit mit Migranten und Flüchtlingskindern

Lingen

Das Seminar für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II im Kompetenzzentrum im Ludwig-Windthorst-Haus behandelt folgende Themen:

  • Sprachliche und kulturelle Vielfalt als Herausforderung annehmen
  •  Critical Incidents und deren Konsequenzen für die pädagogische Praxis kennen(lernen)
  • Interkulturelle Handlungskompetenz entwickeln
  • Unterrichtsmaterialien zur Thematik kennenlernen und einsetzen

Termin: 9. November 2016, 10.00 bis 17.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Was heißt hier eigentlich Ehre?

Lingen

Das Ludwig-Windthorst-Haus veranstaltet diese Halbtagesseminar für Ehrenamtliche, denn patriarchale Strukturen und Vorstellungen von Ehre begegnen Ehrenamtlichen immer öfter im Alltag: Sie hindern Jugendliche aller Geschlechter an der freien Entwicklung ihrer Persönlichkeit, sie schränken die möglichen Lebensentwürfe ein und zeigt sich Verbrechen im Namen einer vermeintlichen Ehre. Aufgrund dieses Handlungsbedarfs werden folgende Fragen bearbeitet:

  • Wie funktioniert das Identitätskonstrukt Ehre?
  • Welche Mechanismen machen es funktionabel?

Ungleichheitsvorstellungen, die uns auch im Arbeitsfeld mit „postmigrantischen“ Jugendlichen begegnen, sind eine besondere Herausforderung für Ehrenamtliche:

  • Wo liegen Stolpersteine?
  • Welche Bedeutung haben (Mehrfach-)diskriminierungserfahrungen und Herkunft?
  • Wie funktioniert konfrontative Anerkennungspädagogikund gleichzeitige Distanzierung von Ungleichheitstendenzen?

Nach einem theoretischen Input werden Reflexionen initiiert und eigene Haltung und Handlungskompetenzen entwickelt: der pädagogische Ansatz von HeRoes wird erlebbar.

 

Termin: 9. November 2016, 14.30 - 18.00 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Umgang mit traumatisierten Kindern in der Schule

Papenburg

Ein Teil der Kinder, die jetzt in Deutschland Schutz suchen, hat in der Heimat und auf der Flucht schwierige und oft auch dramatische Situationen erlebt, die sie psychisch und mental stark gefordert, nicht selten auch überfordert haben. Nicht alle sind traumatisiert – aber viele belastet.  Das kann für die Klasse und auch für die Lehrer/innen zu einer besonderen Herausforderung werden, stellen diese neuen (Mit-)Schüler/innen besondere Anforderungen. Diese Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland beleuchtet die Herausforderungen durch Kinder (und Familien) mit Fluchterfahrungen eingehend und stellt praktische Lösungsmöglichkeiten vor, wie mit diesen umgegangen werden kann.

  • Was heißt eigentlich Traumatisierung?
  • Wie kann ich eine Traumatisierung erkennen?
  • Wie funktioniert „Traumatherapie“?
  • Was können stabilisierende Elemente in der Schule sein?
  • Verhalten in Belastungssituationen und Besonderheiten bei Schülerinnen / Schülern, die traumatisiert sind
  • Was kann ich als Lehrer/in tun – und wo braucht es externe Unterstützung?

Referent ist Stephan Bendt, Leitender Oberarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marienhospitals Papenburg-Aschendorf.

 

Termin: 8. November 2016, 9.30 bis 15.30 Uhr

 

Weitere Information:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

04961/ 978880, info@hoeb.de


Eco-Jobs for Future – Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren

Georgsmarienhütte - Oesede

Das Projekt "Eco-Jobs for Future - Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren" wendet sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung, die in ihrem Heimatland eine qualifizierte Ausbildung absolviert oder studiert haben. Durch die Teilnahme an Kompakt- bzw. Ausbauseminaren soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Berufe im Bereich des Natur- und Umweltschutzes bzw. der Umwelttechnik zu orientieren und sich ggf. über entsprechende Studienmöglichkeiten zu informieren.

 

Das Projekt „Eco-Jobs for Future“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier niedersächsischen Heimvolkshochschulen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg, Mariaspring - Ländliche HVHS in Bovenden, Kath. LandvolkHochschule Oesede in Georgsmarienhütte und Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Flyer.

 

Termin Georgsmarienhütte/Oesede: 31.10. bis 01.11.2016    (hat einmal bereits stattgefunden am 17.10. bis 23.10.)

 
Alternative Termine dieses Projektes:

Papenburg: 27.11. bis 05.12.2016

Bovenden/Mariaspring: 08.12. bis 16.12.2016

 
Aufbau-Seminar:
Lingen: 24.04. bis 30.04.2017

 

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)

 


Fortbildung Zuwanderung. Für Lehrende

Papenburg

„Irgendwie sind wir alle fremd - Zuwanderung und Integration aktiv gestalten“ - Unter diesem Titel bietet die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland eine dreiteilige Fortbildung für LehrerInnen und ErzieherInnen an, die sie qualifiziert, aufkommende fremden- und integrationsfeindliche Bestrebungen in ihrer Schule oder ihrer Einrichtung zu erkennen und diesen wirksam entgegen zu treten. Wichtig dafür ist neben fundierten historisch-politischen Kenntnissen auch eine entwickelte eigene innere Haltung.

 

(1. und 2. Teil haben bereits stattgefunden: 16. - 18. November 2015 und 18.-20. April 2016)

 

Termin: 31. Oktober bis 2. November 2016

 

Weitere Informationen:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland, Dr. Thomas Südbeck, thomas.suedbeck@hoeb.de


Deutsche Kultur in Minimodulen

Hannover

Diese Fortbildung des Stephansstift ZEB für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe zeigt, wie wir Menschen, die flüchten mussten, in kleinen Schritten an unsere Kultur heranführen können. Die Teilnehmenden erhalten Orientierung und Handwerkszeug, um kulturelle Inhalte als kleine interkulturelle Trainingsbausteine zu gestalten. Es wird besprochen, was die Ziele interkultureller Trainings sind und was nicht. Auch welche Strategien Menschen nutzen, um sich in einer neuen Kultur zu bewege, wird ein Thema sein. Am Beispiel "Kindererziehung" wird gezeigt, welche Methoden und Medien man anwenden kann, um den Weg zum Verständnis unserer Kultur zu öffnen. In Gruppenarbeit  werden dann Konzepte für Bausteine zu verschiedenen Themen entwickelt.

 

Die Fortbildung wird von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover gefördert. Die Teilnahme inklusive Verpflegung ist kostenlos.  

 

Termin: 25. Oktober 2016, 9.00 bis 17.00 Uhr  

 

Weitere Informationen:
Stephansstift ZEB gGmbH, Greta Richter,  Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, 
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


„Wir lieben den Tod“ - Was fasziniert junge Europäer an dschihadistischer Gewalt?

Das St. Jakobushaus in Goslar lädt zum Akademie aktuell-Abend mit einem Vortrag von Professor Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover.  Warum übt der Dschihadismus des "Islamischen Staates" auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Wer den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund gehen will, muss den Blick auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richten: auf Gefühle der Leere, der Sinn- und Hoffnungslosigkeit. Der Dschihadismus präsentiert sich als Alternative. Wo müssen westliche Gesellschaften ansetzen, um Gegenkräfte zu entwickeln? In seinem Vortrag stellt Prof. Dr. Jürgen Manemann die Ergebnisse seines kürzlich erschienenen Buchs "Der Dschihad und der Nihilismus des Westens" vor.

 

Termin: 18. Oktober 2016. Der Eintritt frei.

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 

Lesetipp: Besprechung des Buch von Jürgen Manemann bei deutschlandfunk.de

 


Eritrea - Land, Politik, Kultur. Ein Länderporträt.

Mariaspring

Aus keinem anderen afrikanischen Land fliehen so viele Menschen wie aus Eritrea. Ein Teil dieser Geflüchteten erreicht auch Deutschland. Doch was wissen wir eigentlich über dieses Land im nordöstlichen Afrika? Über die Lage in Eritrea ist relativ wenig bekannt, was vor allem daran liegt, dass es sich systematisch von der Außenwelt abschottet. Seit 25 Jahren wird das Land von Diktator Isayas Afewerki regiert, der mit Gewalt und Terror seine Macht erhält.

 

Dieses Seminar der HVHS Mariaspring gibt einen Überblick über zentrale Daten und Fakten über das Land Eritrea, seine Geschichte und die aktuelle politische Situation. Auch die Menschenrechtssituation wird zentraler Inhalt des Seminares sein. Darüber hinaus werden auch kulturelle Aspekte im seminar thematisiert.

 

Das Seminar richtet sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten, sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

 

Termin: 17. bis 19. Oktober 2016

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Herkunft ≠ Zukunft

Osterholz

Ein Projekt der kulturellen politischen Bildung für Jugendliche mit Fluchterfahrung, das die Bildungsstätte Bredbeck in drei Modulen durchführt. - Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? Wo werde ich wohnen? Was sind meine Träume und wofür schlägt mein Herz? Viele dieser Fragen sind für junge Menschen im Übergang von Schule und Beruf ganz natürlich. Doch wie sieht die Situation für junge Erwachsene aus, wenn der Aufenthalt in dem Land, in dem sie gerade leben, unsicher ist, wenn die rechtliche Situation Hindernisse aufwirft, wenn Förderungen und Chancen ungerecht verteilt sind und der Eindruck entsteht, dass es keine Zukunftsperspektiven gibt? Welche Art von Diskriminierung wird erlebt und welche Handlungsspielräume bleiben?

Kooperationen: Jugendkulturarbeit Oldenburg e.V., BBS Osterholz-Scharmbeck

  • 08. bis 12. August 2016 
  • 19. bis 23. September 2016 
  • 17. bis 22. Oktober 2016

 Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz- Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Tagung: Flucht, Religion und Integration

Goslar

Angesichts der aktuellen Fluchtmigration ist immer wieder die Rede von einer drohenden ‚Islamisierung‘ Deutschlands. Gleichzeitig wird religiöse Verfolgung häufig als Fluchtgrund ausgemacht. Tatsächlich ist eine Vielzahl der Geflüchteten vor der Verfolgung durch den sogenannten Islamischen Staat geflohen, so zum Beispiel Jesid_innen aus dem Nordirak oder Christ_innen aus Syrien. Doch welche Rolle spielt Religion tatsächlich bei der Flucht? Und welche Rolle spielt Religion bei der Integration der vielen Geflüchteten, die in Deutschland sesshaft werden (wollen)?

 

Ziel dieser Tagung im St. Jakobushaus ist es, den Zusammenhang Flucht – Religion – Integration genauer zu beleuchten und zu hinterfragen, ob Religion darin tatsächlich eine relevante Größe ist, oder ob nicht noch andere Faktoren (politische, kulturelle, wirtschaftliche o.ä.) eine bedeutende Rolle spielen. Zu diesem Thema diskutieren Wissenschaftler_innen aus Theologie, Religionswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Islamwissenschaft, Sozialwissenschaft etc. Es wird auch Berichte aus der Praxis der Flüchtlingshilfe in den vergangenen Jahren geben: Wie sichtbar (und wichtig) ist Religion bei der Flüchtlingshilfe in Moscheevereinen und kirchlichen Einrichtungen? Und was kann interreligiöser Austausch bei der Integration der Geflüchteten leisten?

 

Referent_innen:

  • Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel, Georg-August-Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Micha Brumlik, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
  • Dr. Hans-Jürgen Marcus, Diözesan-Caritasdirektor Hildesheim
  • Pater Frido Pflüger SJ, Direktor Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Berlin
  • Prof. Dr. Riem Spielhaus, Georg-August-Universität Göttingen und Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig
  • Vertreter_innen der Flüchtlings- und Integrationshilfe der Stadt Goslar

 

Termin: 15. bis 16. Oktober 2016 (15.30 Uhr bis 15.30 Uhr)

 

Weitere Informationen:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de