Und das ist leider schon vorbei...


 

Hier finden Sie eine Liste der HVHS-Seminare, Vorträge und Workshops zum Thema Flucht, Migration und Asyl, die in diesem Jahr bereits stattgefunden haben oder zurzeit durchgeführt werden.


Wie geht es mit dem Deutschlernen weiter?

Lingen

In diesem Seminar für Lehrkräfte in der 3. und 4. Klasse an Grundschulen geht es im Ludwig-Windthorst-Haus um  Rechtschreibung und Grammatik für zugewanderte Kinder. 

 

Die Themen im Einzelnen:

• Merkmale und Zielsetzungen des Scaffoldings (Unterstützungsformen)
• „Sprache fördern“ oder: Grammatische Phänomene werden mündlich entwickelt.
• ä, ö, ü und tz, k – Selbstlaute, Umlaute, Zwielaute sowie Konsonanten in Wörtern erkennen und unterscheiden
• Satzstraßen und Treppensätze – die Bildung erweiterter Satzmuster
• das Verb: Dreh- und Angelpunkt im deutschen Satz

 

Termin: 25. bis 26. April 2017

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Vielfalt verbindet - Für Multiplikator*innen

Bad Bevensen

Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ - Modul 3 und 4

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung als Zertifikatslehrgang für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen und Bremen an.


Modul 4 und 5: Religiöse Einflussfaktoren/Kommunikation und Konflikt: In diesen beiden Modulen geht es um Methoden des Gelingens von interreligiösem Dialog und um Übungen zur Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven. Demokratie- und Toleranzlernen sind Inhalte von Entscheidungsübungen, die mit lebensweltlichen Erfahrungen der Teilnehmenden arbeiten und zu Reflexion und gelingender interkultureller Kommunikation führen.


In Kooperation mit: Bildung trifft Entwicklung BtE - Regionale Bildungsstelle Nord; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 24. bis 28. April 2017

 

Weitere Information:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ-Geflüchteten

Reinhausen

In diesem dreitägigen Seminar in der Akademie Waldschlösschen geht es um die Beratung von LSBTTIQ-Geflüchteten, die unter einer akuten und/oder Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Das Kennenlernen der destruktiven Formen einer komplexen Trauma- oder Folgestörung und die kreativen Facetten in der Beziehungsgestaltung und Intervention mit traumatisierten Menschen stehen im Mittelpunkt.

 

Das Seminar wendet sich an Ehren- und Hauptamtliche in der Arbeit mit LSBTTIQ-Geflüchteten mit Grundkenntnissen an psychologischem und therapeutischem Fachwissen. Die Teilnehmenden sollen dazu befähigt werden, mit vereinfachten Beratertechniken, Wissen und Kompetenz mit traumatisierten geflüchteten Menschen selbstbewusster und sicherer umzugehen. Die Inhalte des Seminars orientieren sich an der Empfehlung der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie). 

 

Termin: 19. bis 21. April 2017

 

Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Die unfreiwillige Reise

Hermannsburg

In den vergangenen Jahren hat sich Migration stärker als je zuvor zur Schicksals- und Zukunftsfrage ganzer Generationen entwickelt. Die Ursachen sind u.a. Bürgerkriege, Verfolgung, Vertreibung, Armut sowie Chancenlosigkeit. Migration wird zur unfreiwilligen „Reise“ - häufig mit ungewissem Ausgang. Ebenso so zentral wie existenziell stellt sich die Frage nach geeigneten Ziel- und Zufluchtsräumen. Wohin wollen die Schutzsuchenden? Wohin können die Geflüchteten insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Abgrenzungspolitik? Welche Chancen und Perspektiven ergeben sich daraus? In mehreren Schritten werden wir die Thematik beleuchten und auswerten.

 

Im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg berichten zunächst Betroffene in kleinen Gesprächsrunden von eigenen Fluchterfahrungen. In einem nächsten Schwerpunkt betrachtet Dr. Gundula Krüger die Situationen in einigen Herkunftsregionen. Professor Ulrich Menzel wird einen Fokus auf bevorzugte Zielregionen wie Europa und insbesondere das Zielland Deutschland legen. Gemeinsam werden alle dann nach geeigneten Maßnahmen suchen, die in den Herkunfts- und Zielregionen zu Verbesserungen der Bedingungen führen könnten.

 

In einer abschließenden öffentlichen Debatte (fishbowl-Methode) stellen die Seminarteilnehmenden ihre Erkenntnisse, Bedürfnisse und Forderungen dar. Bei dieser Methode diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis das Thema, während die übrigen Teilnehmenden und Gäste in einem Außenkreis die Diskussion verfolgen. Über einen freien Gaststuhl kann sich jede/r aus dem Außenkreis an der moderierten Debatte beteiligen.

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Meine Deine Heimat - Flüchtlinge als Kulturbotschafter

Lingen

In diesem Angebot des Ludwig-Windthorst-Hauses für Menschen mit Fluchterfahrung geht es darum, sich mit gestaltender Kunst die  Umwelt zu erschließen. Junge Flüchtlinge im Alter von 18 bis 26 Jahren werden künstlerisch tätig. Sie lernen historische und
kulturelle Bauten sowie regionalen Gegebenheiten kennen. Ziel ist eine
Verständigung und Orientierung über
das Medium Kunst
und die Verknüpfung mit individuellen Erfahrungen und Erlebnissen (Heimatkultur).  

 

Termin: 3. bis 5. April 2017     (1. Termin hat am 23. bis 25. Januar 2017 stattgefunden)

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Ich will keinen Krieg! - Lesung mit Text und Bild

Lingen

Ausschnitt vom Cover des Buches
Ausschnitt vom Cover des Buches

Bei dem Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus stellt Marie-Thérèse Schins in einer Lesung Texte und Bilder zur Flüchtlings- und Kriegsthematik aus ihren Schreib- und Malwerkstätten mit Kindern aus dem Libanon und Deutschland vor. Die Künstlerin und Schriftstellerin hat das Buch "Ich will keinen Krieg!" zusammengestellt und herausgegeben. Darin erzählt sie unter anderem die Geschichte des 9-jährigen Shady aus Damaskus, der mit seinen Eltern über Nacht die Heimat verlassen und fliehen muss. Sie gibt an diesem Abend auch einen Einblick in das Begleitbuch und zeigt Fotos, die sie vor dem Ausbruch des Kriegs in Damaskus, Beirut sowie in Baakline (Nähe Syrische Grenze) aufgenommen hat.

 

Termin: 29. März 2017, 19.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Irak - zwischen staatlichem Zerfall und Wiederaufbau

Mariaspring

Seit Jahrzehnten herrschen im Irak instabile Zustände: das diktatorische Regime Saddam Husseins und die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen, die US-Invasion 2003 und heute die militärischen Auseinandersetzungen mit dem sogenannten „Islamischen Staat“. Hinzu kommen konfessionelle Spannungen zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden. Eine Gemengelage, die dazu führt, dass ganze Generationen im Krieg aufwachsen. Für viele bleibt die Flucht der einzige Ausweg.

Dieses Seminar in der HVHS Mariaspring gibt Einblicke in die geschichtlichen Hintergründe dieser Konflikte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Folgen der US-Invasion und der Ausbreitung des Islamischen Staates. Welche Auswirkungen hat dies auf die Zivilbevölkerung? Schließlich wird auch das kulturelle Leben im Irak beleuchtet und in einem Gespräch erörtert, wie das Leben in Deutschland auf Iraker wirkt.

Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. Beamte können für diese Veranstaltung Sonderurlaub beantragen.

 

Termin: 27. bis 29. März 2017

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


›Bündnis für Arbeit‹ für geflüchtete Menschen.

Bad Bederkesa

In den vergangenen Jahrzehnten dauerte es rund 20 Jahre, bis prozentual genauso viele geflüchtete Menschen erwerbstätig wurden wie Einheimische. Das zeigen Zahlen der OECD. Was kann heute getan werden, um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und den Prozess der Integration zu forcieren? Wie können Geflüchtete bald möglichst in Ausbildung und Arbeit vermittelt werden? Wie Integration von Geflüchteten gelingt, entscheidet sich wesentlich vor Ort. Hierbei müssen alle Beteiligten in einer Kommune zusammenarbeiten und gemeinsam praxis-taugliche Angebote entwickeln.

 

Die Bertelsmann Stiftung verfügt über Expertinnen und Experten für kommunale Integrationsarbeit und unterstützt Kommunen, die Integration von Geflüchteten zu meistern. Im Vorfeld der Tagung im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa werden mit den Akteuren vor Ort Handlungsbedarfe identifiziert. Mit Expertise der Bertelsmann Stiftung werden anschließend Praxisansätze, Handlungsempfehlungen und Transferpotentiale von ›good practice‹ diskutiert und auf die Bedingungen des Landkreises Cuxhaven bezogen.

In Kooperation mit der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, dem Landkreis Cuxhaven und der Stadt Geestland

 

Termin: 22. März 2017, 10.00 bis 16.00 Uhr

 

Weitere Information:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de

 


Inklusion - Integration. Lieder überwinden Grenzen

Lingen

Die musikalische Reihe für Mitarbeiter* innen in Kitas im Ludwig-Windthorst-Haus  bietet in jeweils dreistündigen Veranstaltungen zu den vielfältigen Themen für und um Kinder im Alter bis zur Einschulung konkrete musikalische und spielerische Angebote. Das Gelernte kann gut in den Kita-Alltag übertragen und umgesetzt werden.

 

Spielen, sprechen und zuhören lernen. Sprachen anderer Länder erfassen – zuhören –aufmerksam dem Anderen und Unbekanntem

begegnen. Miteinander zu sprechen ist die Grundlage dafür, dass sich Menschen verständigen. Lernen wir doch sprechen. Musik ist in jedem Menschen vorhanden – lernen wir sie zu verstehen – und den Menschen dahinter.

 

Termin: 21. März 2017, 16.00 bis 19.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Damit Zusammen-Halt gelingt

Cloppenburg

Das Seminar in der Katholische Akademie Stapelfeld gibt Gelegenheit, uns fremde Traditionen, Religionen, Rituale kennen zu lernen. Die Teilnehmenden werden die Bedeutung für die Begegnung und das Zusammenleben im Alltag bedenken und verstehen lernen, um Formen eines respektvollen Miteinanders entwickeln zu können.

 

Termin: 15. bis 17. März 2017

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


SchriftSPRACHerwerb in der Grundschule

Lingen

SchriftSPRACHerwerb - das ist eine doppelte Herausforderung für Kinder ohne Deutschkenntnisse im Anfangsunterricht. Im Seminar für Lehrkräfte in der 1. und 2. Klasse im Ludwig-Windthorst-Haus  geht es um das Aufnahmegespräch sowie Formen der Sprachstandsermittlung und Sprachförderung,  die Gestaltung des Unterrichts, die Säulen des Spracherwerbs unter

besonderer Berücksichtigung der Stolperstellen in der deutschen Sprache, konzeptionelle Überlegungen und Methoden zum Zweitspracherwerb und Alphabetisierung und eine Einführung in die Stationenarbeit.

 

Termin: 13. bis 14. März 2017

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


„Refugees welcome“ - LSBTTIQ-Geflüchtete

Reinhausen

In vielen Organisationen, Initiativen aber auch städtischen Einrichtungen sind Angebote entstanden, die die Verbesserung der oft schwierigen Situation von LSBTTIQ-Geflüchteten in Deutschland verbessern wollen. Ziel dieses Seminars in der Akademie Waldschlösschen  ist es, die bereits bestehenden Angebote zu reflektieren, neue Angebote zu entwickeln, von den inzwischen gemachten Erfahrungen der einzelnen Initiativen zu lernen und auch über den weiteren politischen Handlungsbedarf zu diskutieren. Der Austausch über die alltägliche Arbeit und die Vernetzung stehen ebenfalls im Mittelpunkt.

 

Themenschwerpunkte können spätestens ab Anfang 2017 einer gesonderten Ausschreibung entnommen werden. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen von Organisationen und Aids-Hilfen, die mit LSBTTIQ-Geflüchteten arbeiten (wollen), sind zu diesem Seminar eingeladen. Bei Bedarf bitte nach Sprachmittler*innen nachfragen.

 

 

Termin: 13. bis 15. März 2017

 

Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Interkulturelles Training für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Goslar

Ein interkulturelles Training im  St. Jakobushaus soll Haupt- und Ehrenamtliche in  der Flüchtlingsarbeit fit machen für den Umgang mit Geflüchteten. Zunächst wird der komplexe Begriff ‚Kultur‘ erläutert.  Was ist gemeint, wenn von Kultur oder kulturellen Differenzen gesprochen wird? Da viele der Geflüchteten aus muslimisch geprägten Ländern stammen, spielt auch die Religion eine große Rolle im alltäglichen Umgang. Doch was sind eigentlich kulturelle, was religiöse Praktiken und wo liegen die Unterschiede zwischen Deutschland und den Herkunftsländern? Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele des Alltags erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Schwierigkeiten thematisiert und gemeinsam in Rollenspielen aufgearbeitet werden. Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist eine moderierte kollegiale Beratung, bei der konkrete Erfahrungen behandelt und Lösungsansätze gesucht werden.

 

Termin: 13. bis 15. März 2017

 

Weitere Information:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Wir lieben den Tod - Was fasziniert am Dschihadismus?

Lingen

Was fasziniert junge Europäer*innen an dschihadistischer Gewalt? Danach fragt ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus mit Prof. Dr. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstit. für Philosophie aus Hannover. Warum übt der Dschihadismus des „Islamischen Staates“ auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Wer den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund gehen will, muss den Blick auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richten: auf Gefühle der Leere, der Sinn und Hoffnungslosigkeit. Der Dschihadismus präsentiert sich als Alternative. Wo müssen westliche Gesellschaften ansetzen, um Gegenkräfte zu entwickeln? Prof. Dr. Jürgen Manemann ist Autor des kürzlich erschienenen Buches "Der Dschihad und der Nihilismus des Westens".

 

Termin: 3. März 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Eindrücke aus Nordsyrien - Bildervortrag

Goslar

Die Zivilbevölkerung Syriens leidet enorm unter dem seit 2011 tobenden Bürgerkrieg. Im Schatten der schrecklichen Kämpfe um Aleppo und Mossul und der dortigen Kriegsverbrechen geraten Kurden, Christen, Yeziden und die vielen Flüchtlinge in Nordsyrien immer mehr in Bedrängnis. Insbesondere die Situation der Minderheiten verschlechtert sich Tag für Tag. Die kurdische Führung hat die Region an der Grenze zur Türkei, die Rojava genannt wird, für autonom erklärt. Bisher ist sie eine „Oase des Friedens“. Doch auch sie ist in Gefahr.

 

Um sich ein eigenes Bild von der Lage vor Ort zu machen, reiste Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen, im vergangenen Jahr zwei Mal durch Nordsyrien und sprach mit den dort lebenden Menschen: Politikern, Journalisten, Vertretern von Religionsgemeinschaften und verschiedenen ethnischen und religiösen Minderheiten sowie Repräsentanten von Sicherheitskräften und Behörden. Sido berichtet anhand von Bildern von der aktuellen Situation und seinen persönlichen Eindrücken aus dem Krisengebiet.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Termin: 18. Februar 2017, 19.00 Uhr

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar, Dr. Theresa Beilschmidt, 

Tel. 05321/ 3426-15, beilschmidt@jakobushaus.de

 


Krieg ohne Ende: Gibt es Lösungen für den Syrienkonflikt?

Goslar

 

Zu Fluchtursachen, dem Syrienkonflikt und Möglichkeiten gewaltfreier Konfliktbearbeitung referieren im St. Jakobushaus:

  • Dr. Christine Schweitzer, Bund für Soziale Verteidigung/Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung e.V., Hamburg/Minden
  • Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Göttingen
  • Noreen Hirschfeld, Eine-Welt-Regionalpromotorin Südniedersachsen am Entwicklungspolitischen Informationszentrum (EPIZ), Göttingen
  • Dr. Theresa Beilschmidt, Referentin für Migration, Flucht/Asyl, Islam und Integration am St. Jakobushaus, Goslar

In Workshops wird zudem gemeinsam erarbeitet, was konkret – lokal, national, aber auch global – getan werden kann, um Fluchtursachen zu bekämpfen und Kriegen gewaltfrei zu begegnen.

 

Mehr Informationen sowie das Programm finden Sie auch auf der Website des Jakobushauses:

 

Termin: 17. bis 19. Februar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Lü(ck)enpresse!

Lingen

Ein Akademieabend mit Podiumsgespräch im Ludwig-Windthorst-Haus mit dem Publizisten Prof. Dr. Ulrich Teusch und Hermann-Josef Mammes von der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die deutschen Medien, vor allem die so genannten „Leitmedien“, stehen derzeit stark in der Kritik. Nicht nur von Seiten PEGIDAs oder der AfD wird den etablierten Zeitungen und Nachrichtensendungen eine meist einseitige Berichterstattung vorgeworfen. Ulrich Teusch beleuchtet in seinem Buch „Lückenpresse“ die Hintergründe des Meinungskanons im deutschen Journalismus. Die Medien befinden sich ihm zufolge in einer Vertrauenskrise, die weitgehende Folgen für die Meinungsbildung in Deutschland hat. Der Autor gibt zudem Hinweise auf alternative Medien, die Sachverhalte anders einordnen.

 

Termin: 8. Februar 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Wie nah ist uns der Nahe Osten?

Lingen

Ein Akademieabend im  Ludwig-Windthorst-Haus mit Ruprecht Polenz. Der Politiker ist ausgewiesener Experte für Außen- und Sicherheitspolitik; zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehörten und gehören der Nahe und Mittlere Osten. Er beobachtet nach wie vor aufmerksam die Entwicklungen, die vor allem den Bürgerkrieg in Syrien betreffen. An diesem Abend geht es um die Frage, wann das komplexe Gefüge in Syrien, Irak, Türkei endlich zur Ruhe kommen könnte. Oder ob die instabilen Verhältnisse mittelfristig einen Flächenbrand auslösen.

 

Termin: 7. Februar 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Traumatisierte Kinder in der Schule

Lingen

In diesem Seminar für Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen sowie Schulsozialarbeiter*innen im Ludwig-Windthorst-Haus werden praxisnah Aspekte vermittelt, die die Arbeit mit traumatisierten Kindern in der Schule und im Unterricht erleichtert und für

alle Beteiligten sicher macht:

• Umsetzung grundlegender Hilfen (Sicherheit, Schutz und die richtige Haltung)

• Wissen über Ursachen, Wirkung und Folgen

• Ausbildung einer Traumasensibilität

• Voraussetzungen von Schulen für traumatisierte Kinder

• Informationen über das Lernen von traumatisierten Kindern

 

Termin:  7. Februar 2017, 10.00 - 17.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Intensivsprachkurs Deutsch für höher qualifizierte geflüchtete Menschen

Bad Bederkesa

Die besten Voraussetzungen zur Integration und für den Zugang zum Arbeitsmarkt sind gute Kenntnisse der deutschen Sprache.
Viele geflüchtete Menschen  verfügen über ein höheres Bildungsniveau, haben in ihrem Heimatland eine Hochschulzugangs-Berechtigung erworben, ein Studium bereits begonnen oder sogar abgeschlossen.

Durch geeignete Sprachförderung und Integrationsmaßnahmen können geflüchtete Menschen ihre Bildungsbiografie an niedersächsischen Hochschulen fortsetzen. Um ein Studium in Deutschland aufnehmen, fortsetzen oder abschließen zu können, ist der Nachweis des Sprachniveaus C1 erforderlich. Das kann in diesem Kurs erreicht werden. Angeboten wird ein Intensivsprachkurs, der sowohl grundlegende als auch fachliche und wissenschaftliche Sprachmodule beinhaltet.

Angesichts der besonderen Situation von Flüchtlingen werden auch begleitende Elemente zur Aufnahme eines Hochschulstudiums integriert, wie z.  B. die Klärung von Hochschulzugangsvoraussetzungen oder die Auswahl von Studienfachrichtungen.  Ergänzt wird der Sprachkurs durch Exkursionen und Kurzpraktika in die berufliche Praxis sowie die Möglichkeit, Gastvorlesungen an der Hochschule Bremerhaven zu besuchen. Kooperationspartner sind die Hochschule Bremerhaven und die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum.

 

Der Kurs umfasst 1.000 Stunden über 40 Wochen, montags bis donnerstags fünf Unterrichtsstunden und sechs Wochenseminare.
Der Kurs wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenlos.


Termin: Beginn am 6. Februar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de


Flüchtlingen helfen - selbstverständlich

Lingen

Ein Akademieabend im  Ludwig-Windthorst-Haus zur Studie der EKD über Erwartungen der Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen. Das Sozialinstitut der Evangelischen Kirche in Deutschland hat untersucht, wie sich die Stimmung in der Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen geändert hat. Das überraschende Ergebnis: Auch wenn die Sorge angesichts von Terrorismus gestiegen ist, so ist nach wie vor eine sehr hohe und ungebrochene Bereitschaft in der Bevölkerung festzustellen, Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen zu helfen.

 

Termin: 25. Januar 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Vielfalt verbindet - Für Multiplikator*innen

Bad Bevensen

Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Modul 1 und 2

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung als Zertifikatslehrgang für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen und Bremen an. Modul 1 befasst sich u.a. mit der Methode der Zukunftswerkstatt mit Rahmenbedingungen für gelingende Integration, Werten im Familiengefüge und vorurteilsbewusstem Denken.  Im 2. Modul führt biographisches Arbeiten zu Bestimmungsfaktoren von Identität und Wertegefüge und erlaubt einen Perspektivwechsel, der für Unterschiede im interkulturellen Dialog sensibilisiert.

In Kooperation mit: Bildung trifft Entwicklung BtE - Regionale Bildungsstelle Nord; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 16. bis 20. Januar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


Symposion zu Flucht und Migration für Leute, die genauer hinsehen wollen

Georgsmarienhütte

In den Kommunen und Kirchengemeinden, in privaten Gesprächen, in Flüchtlingsunterkünften, in der Schule und am Arbeitsplatz ruft die veränderte Situation durch geflüchtete Menschen unsere Hilfsbereitschaft wach oder konfrontiert uns mit Ängsten und Herausforderungen. Dabei bekommt auch das menschenalte Thema »Gastfreundschaft« neue Bedeutung. In der Bibel ist klar formuliert: »Vergesst die Gastfreundschaft nicht!« (Hebr 13,2). Zu den Grundideen von Haus Ohrbeck gehört es, Besucherinnen und Besucher »Gastfreiheit« spüren zu lassen.

 

Deswegen lädt die Katholische Bildungssätte zu einem Symposion ein, bei dem die Teilnehmenden sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema »Gastfreiheit und Gastfreundschaft« auseinandersetzen. Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Lebens- und Gesellschaftsfeldern geben Wissen und Handwerkszeug weiter und eröffnen so die Möglichkeit, die eigene Position zu klären, informiert mitzureden und die Zukunft zu gestalten.

 

Inhalte: Die Einführung am Donnerstag fragt, wie es uns verändert, wenn wir irgendwo Gastgeber oder Gast gewesen sind. Haus Ohrbeck hat Menschen eingeladen, die besondere Erfahrungen als Gastgeberin oder als Gast haben: eine Fachfrau aus der Hotelbranche, einen Mönch als »Gastpater«, einen »Gastarbeiter« und eine Expertin für »Freiwilligendienste im Ausland«.

 

Vier Workshops am Freitag geben die Gelegenheit, spezielle Gebiete zu vertiefen. Die Workshops werden am Nachmittag wiederholt, so dass jede/r an zwei Einheiten teilnehmen kann. Ein weiteres Schlaglicht auf das Thema Migration wirft am Samstag ein Fachmann aus der Wirtschaft, bevor Gelegenheit ist, die Tagung im Blick auf die eigenen Tätigkeitsfelder auszuwerten.

 

Zu diesem Symposion lädt Haus Ohrbeck alle herzlich ein,

  • die als Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe tätig sind
  • die ihre kirchliche Gemeinde als Raum der Gastfreundschaft und Gastfreiheit gestalten möchten
  • die dieses Thema aus politisch-gesellschaftlichem Interesse reizvoll finden
  • die selber einmal in der Fremde Gastfreundschaft erfahren oder Fremden Gastfreiheit geschenkt haben
  • die an einer guten Zukunft in unserer Gesellschaft und in unseren christlichen Gemeinden interessiert sind
  • die glauben und hoffen, dass sich Toleranz und Leidenschaft in einer pluralen Gesellschaft im Thema »Gastfreundschaft – Gastfreiheit« fruchtbar ergänzen.

 

Termin: 5. bis 7. Januar 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

Haus Ohrbeck, Katholische Bildungsstätte, Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte,

Tel. 05401 336-0, info@haus-ohrbeck.de


Familien aus dem Irak, Syrien und Deutschland feiern Advent: Waiting for Christmas – together

Georgsmarienhütte

Die Adventszeit ist für alle Christinnen und Christen weltweit eine besondere Zeit. Dieses Wochenende im Haus Ohrbeck werden Familien, die ihre Adventszeit bislang im Irak oder in Syrien erlebt haben, gemeinsam mit Familien gestalten, die schon immer in Deutschland leben. Wir wollen voneinander lernen: Wie riecht, schmeckt, klingt die Adventszeit?

 

Wir wollen gemeinsam Rituale erleben, Traditionen aufgreifen, Vorfreude feiern: Mal als große Gruppe, mal nur die Eltern miteinander, mal nur die Kinder untereinander. Wo die gemeinsame Sprache fehlt, helfen Einzelne, die viele Sprachen sprechen und übersetzen können. Oder wir treffen uns in einer gemeinsamen Sprache wie zum Beispiel Englisch – oder aber wir tanzen und musizieren miteinander, denn dafür braucht es gar keine Worte!

 

Und so warten wir gemeinsam auf das neugeborene Kind im Stall: Jesus Christus.

 

Termin: 16. bis 18. Dezember 2016 

 

Weitere Information:

Haus Ohrbeck, Katholische Bildungsstätte, Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte

Tel. 05401 336-0, info@haus-ohrbeck.de


Fortbildung für Betreuer*innen und Lehrkräfte (unbegleiteter) minderjähriger Flüchtlinge

Goslar

Die Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen ist für Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen eine neue Herausforderung. So ist bei vielen Jugendlichen – beispielsweise aus Afghanistan – der Aufenthaltsstatus ungeklärt und sorgt für Unsicherheit. Auch die unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Hintergründe spielen bei der Betreuung eine Rolle. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie den Jugendlichen der Zugang zur Bildung und in die Selbstständigkeit ermöglicht werden kann. Im Austausch mit Dörthe Hinz vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und jungen Geflüchteten vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. werden diese Themen in dem Seminar des St. Jakobushauses gemeinsam erarbeitet und vertieft - mit besonderem Augenmerk auf ihre praktische Umsetzung. Dabei bleibt immer Raum für Ihre eigenen Erfahrungen .

 

Themen:

·         Die Situation von (unbegleiteten) minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland/Niedersachsen

·         Asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen

·         Einblick in die Situation in den Hauptherkunftsländern

·         Junge Volljährige: Übergänge von der Jugendhilfe  in die Selbständigkeit professionell gestalten

·         Bildungszugänge schaffen und fördern

·         Partizipation und Selbstbestimmung

 

Termin: 14. bis 16. Dezember 2016  (etwa 14.30 Uhr bis 14.30 Uhr) 

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

 

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 


Minderjährige auf der Flucht - wie helfen?

Aurich

Eine internationale Jugendbegegnung im Europahaus Aurich in Kooperation mit den UNESCO-Projektschulen: Minderjährige Flüchtlinge, die ohne Angehörige aus den Kriegsgebieten in Syrien, Afghanistan oder Afrika kommen, haben ein besonderes Schicksal und brauchen viel Unterstützung. Die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge hier in Deutschland ist nicht weniger kompliziert. Meist wohnen die Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr in einer sozialpädagogischen Wohngruppe. Danach sind sie in der Regel auf sich allein gestellt. Hier setzt das Seminar an. Kernfrage ist, wie man diesen Jugendlichen in Deutschland und in Europa eine echte Chance geben kann. Mit kreativen Mitteln und Workshops geht es auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten.

 

Termin: 11. bis 16. Dezember 2016

 

Weitere Information:

Europahaus Aurich, von-Jhering-Straße 33, 26603 Aurich,
Tel. 04941 9527-0, info@europahaus-aurich.de

 


Eco-Jobs for Future – Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren

Mariaspring

Das Projekt "Eco-Jobs for Future - Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren" wendet sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung, die in ihrem Heimatland eine qualifizierte Ausbildung absolviert oder studiert haben. Durch die Teilnahme an Kompakt- bzw. Ausbauseminaren soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Berufe im Bereich des Natur- und Umweltschutzes bzw. der Umwelttechnik zu orientieren und sich ggf. über entsprechende Studienmöglichkeiten zu informieren.

 

Das Projekt „Eco-Jobs for Future“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier niedersächsischen Heimvolkshochschulen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg, Mariaspring - Ländliche HVHS in Bovenden, Kath. LandvolkHochschule Oesede in Georgsmarienhütte und Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Flyer.

 

Termin (Bovenden/Mariaspring): 08.12. bis 16.12.2016

 
Alternative Termine dieses Projektes:
Termin (Papenburg): 27.11. bis 05.12.2016

Termin (Georgsmarienhütte/Oesede): 17.10. bis 23.10.2016 und 31.10. bis 01.11.2016


Aufbau-Seminar:
Termin (Lingen): 24.04. bis 30.04.2017

 

 

Weitere Informationen:

Mariaspring - Ländliche HVHS, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0, Boris Brokmeier (brokmeier@mariaspring.de)

 


Integration von Geflüchteten in Unternehmen

Hannover

Für Arbeitgeber*innen, die Geflüchteten eine Chance in ihrem Betrieb geben wollen, bietet dieses Seminar des Stephansstift ZEB die notwendigen Informationen. Das Seminar ist kostenfrei und richtet sich an Arbeitgeber*innen aus kleinen und mittelständischen Betrieben, die die rechtlichen Rahmenbedingungen und vor allem auch die menschlichen Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingen kennenlernen und einschätzen wollen, an Personaler/innen, die mit den öffentlichen Stellen zusammenarbeiten sowie an Führungskräfte, die für einen Flüchtling in ihrem Team verantwortlich sind.

 

 

Inhalte

  • Welche Chance bietet die Integration für Unternehmen und Flüchtlinge?
  • Wie sehen die rechtlichen Anforderungen für die Einstellung von Flüchtlingen aus?
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit BAMF, Arbeitsagentur und anderen Dienststellen?
  • Wie sieht es mit sprachlicher Förderung und Integrationsangeboten aus?
  • Was für Erlebnisse haben Flüchtlinge im Gepäck?
  • Kulturschock: Welche Probleme stellen sich für Flüchtlinge im deutschen Umfeld?
  • Der Kulturschock auf Seiten der Kollegen: Wie gehen wir mit dem neuen Mitarbeiter um?
  • Wie sieht eine Organisationskultur aus, die eine erfolgreiche Integration ermöglicht?

Durch eine Förderung der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ist dieses Seminar kostenfrei.

 

Leitung: Beate Pfeiffer, Trainerin und Coach Interkulturelle Kommunikation / Buisiness English / Spanisch ZielgruppeFür alle Interessierten 

 

Termin: 30. November 2016, 9.00 bis 17.00 Uhr 

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Eco-Jobs for Future – Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren

Papenburg

Das Projekt "Eco-Jobs for Future - Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren" wendet sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung, die in ihrem Heimatland eine qualifizierte Ausbildung absolviert oder studiert haben. Durch die Teilnahme an Kompakt- bzw. Ausbauseminaren soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Berufe im Bereich des Natur- und Umweltschutzes bzw. der Umwelttechnik zu orientieren und sich ggf. über entsprechende Studienmöglichkeiten zu informieren.

 

Das Projekt „Eco-Jobs for Future“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier niedersächsischen Heimvolkshochschulen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg, Mariaspring - Ländliche HVHS in Bovenden, Kath. LandvolkHochschule Oesede in Georgsmarienhütte und Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Flyer.

 

Termin (Papenburg): 27.11. bis 05.12.2016

 
Alternative Termine dieses Projektes:
Termin (Bovenden/Mariaspring): 08.12. bis 16.12.2016

Termin (Georgsmarienhütte/Oesede): 17.10. bis 23.10.2016 und 31.10. bis 01.11.2016


Aufbau-Seminar:
Termin (Lingen): 24.04. bis 30.04.2017

 

 

Weitere Informationen:

Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,
Tel. 04961 97888-0, Dr. Thomas Südbeck (thomas.suedbeck@hoeb.de) oder Dr. Kerstin Haucke (kerstin.haucke@hoeb.de)

 


Zusammen-Halt geben und Mit-Gehen bei der Integration

Cloppenburg

An diesem Wochenende in der Katholische Akademie Stapelfeld können Ehrenamtliche auftanken: Sie erhalten nützliche Informationen für die Unterstützung von Flüchtlingen, z.B. zur Verständigung, zur interkulturellen Kommunikation, zum Erlernen der deutschen Sprache, zu Traumatisierung, zum Integrationsgesetz, zur Selbstfürsorge, um Grenzen, Be- und Entlastungen im Blick zu haben. Im Austausch mit anderen können Sie sich stärken für Ihr Engagement ohne auszubrennen.
 

Termin: 25. bis 26. November 2016

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 / 188-0, info@ka-stapelfeld.de


Helfen - aber wie genau?

Mariaspring

Für Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten, und noch Unterstützung dazu suchen, bietet die HVHS Mariaspring in Bovenden eine 3-tägiges Einstiegsseminar an: Was genau ist unter Ehrenämtern und freiwilligem Engagement zu verstehen? Welche Aufgaben zählen dazu? Und wo liegen die Grenzen zwischen Hilfe und Bevormundung? Was können und dürfen Helferinnen und Helfer leisten und wo liegen die eigenen Motive und Interessen?

 

Das Seminar gibt Hintergrund-Informationen zu Flucht und Vertreibung und steckt den Rahmen für die Betätigung als Helferin bzw. Helfer ab. Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. 

 

Dieses Seminar wird gefördert über das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Termin: 23. bis 25. November 2016

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Flüchtlinge und Migrant*innen im Betrieb

Lingen

Das Auftaktseminar zur  Ausbildung von Integrationscoaches für Wirtschaftsbetriebe im Emsland Ludwig-Windthorst-Haus im Emsland:  Beschäftigen auch Sie Migrant*innen und Flüchtlinge in Ihrem Betrieb oder planen Sie es? Dann ist es sinnvoll, eine Ansprechperson zu benennen, die sich um die Belange der zugewanderten Kolleginnen und Kollegen kümmert und ein Miteinander initiieren kann. Darüber hinaus empfiehlt es sich, wichtige Eckdaten des Aufenthalts- und des Arbeitserlaubnisrechts zu kennen.

 

Durch ein Paket aus Wissen und Handwerkszeug, aber auch durch einen regelmäßigen Austausch untereinander sollen ausgewählte Personen im Unternehmen als Schnittstelle zwischen neuen Mitarbeitern*innen mit Migrationshintergrund und dem Personalstamm fungieren. Dazu sind im Anschluss an das Auftaktseminar Supervisionstreffen geplant, die von den Referenten begleitet werden.

 

Termin: 23. bis 24. November 2016

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Islam als Alltagspraxis

Goslar

Aktuell wird viel über den Islam gesprochen und diskutiert. Doch immer noch ist relativ wenig über den religiösen Alltag und die religiöse Praxis der in Deutschland lebenden Muslim*innen bekannt. In der zweiten Veranstaltung einer halbjährlich stattfindenden Reihe widmet sich das St. Jakobushaus in diesem Seminar deshalb islamischen religiösen Alltagspraktiken, die in den Debatten oft gar nicht in den Blick kommen. Nach einem gemeinsamen Einstieg zur religiösen Alltagspraxis im Allgemeinen stellt Dr. Theresa Beilschmidt Formen des ‚gelebten Islams‘ in DİTİB-Moscheegemeinden vor. Schließlich beleuchtet Ayşe Almila Akca anhand unterschiedlicher Praktiken die Rolle des Glaubens im Alltag von Muslim*innen. - Ein Angebot in Kooperation mit der Diözesanstelle Ökumene und Interreligiöser Dialog im Bistum Hildesheim. Referentinnen: Ayşe Almila Akca (Freiburg/Berlin), Dr. Theresa Beilschmidt (Goslar) und Dr. Christiane Schubert (Hildesheim).

 

Termin: 18. bis 20. November 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Und plötzlich unterrichte ich "DaZ"

Lingen

Deutsch als Zweitsprache - das Seminar für Lehrkräfte der Sekundarstufen I m Kompetenzzentrum im Ludwig-Windthorst-Haus behandelt folgende Themen:

- Informationen rund um Spracherwerb und Sprachförderung
- Tipps zur Integration von neu zugewanderten Schüler/innen in die Lerngruppe
- Kriterien für die Auswahl von geeigneten Materialien
- Vorstellung von verschiedenen Lehrmaterialien
- Vorstellung und Erprobung diverser Spielideen zur Sprachförderung

 

Termin: 17. November 2016, 10.00 bis 17.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Helfen - aber wie genau?

Mariaspring

Für Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten, und noch Unterstützung dazu suchen, bietet die HVHS Mariaspring in Bovenden eine 3-tägiges Einstiegsseminar an: Was genau ist unter Ehrenämtern und freiwilligem Engagement zu verstehen? Welche Aufgaben zählen dazu? Und wo liegen die Grenzen zwischen Hilfe und Bevormundung? Was können und dürfen Helferinnen und Helfer leisten und wo liegen die eigenen Motive und Interessen?

 

Das Seminar gibt Hintergrund-Informationen zu Flucht und Vertreibung und steckt den Rahmen für die Betätigung als Helferin bzw. Helfer ab. Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. 

 

Dieses Seminar wird gefördert über das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Termin: 16. bis 18. November 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


25. Landesweite Fachtagung Migration

Cloppenburg

"Migration und Integration, Flucht und Asyl - aktuelle Entwicklungen" - Die Katholische Akademie Stapelfeld veranstaltet diese Fachtagung unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirche Oldenburg, dem Landes-Caritasverband Oldenburg, dem DRK Aurich, der Universität Oldenburg, CMC und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Die Tagung greift aktuelle Themen der Flüchtlings- und Migrationsentwicklung in Niedersachsen auf und stellt sie zur Diskussion.

 

Aus dem Programm:

 

Schwerpunkte niedersächsischer Politik im Umgang mit Migration und Flucht
Dr. Dursun Tan, Niedersächsische Staatskanzlei, Hannover


Migration und Integration, Flucht und Asyl - aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für Niedersachsen

sowie

Aufgaben und Maßnahmen des Landes Niedersachsen zur Aufnahme und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländern
Dr. Hans-Joachim Heuer, Abteilungsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Hannover

 

Aus Erfahrung lernen: zur historischen Dimension der Migration

Dr. Steffen Wiegmann, Bremen

 

Bericht zur aktuellen Lage der Flüchtlinge in Ungarn
Felix Bender, Migrant Solidarity group of Hungary (MIGSZOL), Budapest

Neue Entwicklungen - Stand der Asylverfahren aus der Sicht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
Detlef Schütte, Leiter Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Friedland

 

Das neue Integrationsgesetz – Änderungen im Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnisrecht und Asylbewerberleistungsgesetz
Bernd Tobiassen, DRK Aurich

Vorstellung der neuen Fachberatungsstelle zu Eingaben an die Niedersächsische Härtefallkommission
Carmen Schaper, kargah e.V. Hannover und Bernd Tobiassen, DRK Aurich

 

Termin: 15. und 16. November 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 / 188-0, info@ka-stapelfeld.de


Trauma und lernen

Hannover

In allen Einrichtungen in denen Kinder und Jugendliche gefördert, geschult, betreut oder begleitet werden, begegnen uns Kinder und Jugendliche, die traumatischen Ereignissen ausgesetzt sind oder waren. Weil Traumata bei Kindern von der Öffentlichkeit und der Fachwelt immer noch weitgehend unerkannt bleiben, erfahren diese Kinder oft retraumatisierend wirkende Reaktionen. In diesem Seminar des Stephansstift ZEB wird auf anschauliche Art vor allem der Zusammenhang zwischen traumatischen Ereignissen, Spuren, die sie im menschlichen Gehirn hinterlassen, und Lernen untersucht.  Wo ist Geduld mit einem zu begleitenden traumatisierten Kind von Nöten, wo ergeben sich auch vielerlei Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen und familiären Alltag? Selbstfürsorge, als wichtiger Aspekt im Umgang mit traumatisierten Menschen, wird dabei praxisnah erprobt.

 

Termin: 11. bis 13. November 2016

 

Weitere Informationen:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover,
Tel. 0511 / 5353-311, rezeption@zeb.stephansstift.de

 


Pädagogische Arbeit mit Migranten und Flüchtlingskindern

Lingen

Das Seminar für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II im Kompetenzzentrum im Ludwig-Windthorst-Haus behandelt folgende Themen:

  • Sprachliche und kulturelle Vielfalt als Herausforderung annehmen
  •  Critical Incidents und deren Konsequenzen für die pädagogische Praxis kennen(lernen)
  • Interkulturelle Handlungskompetenz entwickeln
  • Unterrichtsmaterialien zur Thematik kennenlernen und einsetzen

Termin: 9. November 2016, 10.00 bis 17.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Was heißt hier eigentlich Ehre?

Lingen

Das Ludwig-Windthorst-Haus veranstaltet diese Halbtagesseminar für Ehrenamtliche, denn patriarchale Strukturen und Vorstellungen von Ehre begegnen Ehrenamtlichen immer öfter im Alltag: Sie hindern Jugendliche aller Geschlechter an der freien Entwicklung ihrer Persönlichkeit, sie schränken die möglichen Lebensentwürfe ein und zeigt sich Verbrechen im Namen einer vermeintlichen Ehre. Aufgrund dieses Handlungsbedarfs werden folgende Fragen bearbeitet:

  • Wie funktioniert das Identitätskonstrukt Ehre?
  • Welche Mechanismen machen es funktionabel?

Ungleichheitsvorstellungen, die uns auch im Arbeitsfeld mit „postmigrantischen“ Jugendlichen begegnen, sind eine besondere Herausforderung für Ehrenamtliche:

  • Wo liegen Stolpersteine?
  • Welche Bedeutung haben (Mehrfach-)diskriminierungserfahrungen und Herkunft?
  • Wie funktioniert konfrontative Anerkennungspädagogikund gleichzeitige Distanzierung von Ungleichheitstendenzen?

Nach einem theoretischen Input werden Reflexionen initiiert und eigene Haltung und Handlungskompetenzen entwickelt: der pädagogische Ansatz von HeRoes wird erlebbar.

 

Termin: 9. November 2016, 14.30 - 18.00 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Umgang mit traumatisierten Kindern in der Schule

Papenburg

Ein Teil der Kinder, die jetzt in Deutschland Schutz suchen, hat in der Heimat und auf der Flucht schwierige und oft auch dramatische Situationen erlebt, die sie psychisch und mental stark gefordert, nicht selten auch überfordert haben. Nicht alle sind traumatisiert – aber viele belastet.  Das kann für die Klasse und auch für die Lehrer/innen zu einer besonderen Herausforderung werden, stellen diese neuen (Mit-)Schüler/innen besondere Anforderungen. Diese Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland beleuchtet die Herausforderungen durch Kinder (und Familien) mit Fluchterfahrungen eingehend und stellt praktische Lösungsmöglichkeiten vor, wie mit diesen umgegangen werden kann.

  • Was heißt eigentlich Traumatisierung?
  • Wie kann ich eine Traumatisierung erkennen?
  • Wie funktioniert „Traumatherapie“?
  • Was können stabilisierende Elemente in der Schule sein?
  • Verhalten in Belastungssituationen und Besonderheiten bei Schülerinnen / Schülern, die traumatisiert sind
  • Was kann ich als Lehrer/in tun – und wo braucht es externe Unterstützung?

Referent ist Stephan Bendt, Leitender Oberarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marienhospitals Papenburg-Aschendorf.

 

Termin: 8. November 2016, 9.30 bis 15.30 Uhr

 

Weitere Information:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

04961/ 978880, info@hoeb.de


Eco-Jobs for Future – Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren

Georgsmarienhütte - Oesede

Das Projekt "Eco-Jobs for Future - Flüchtlinge auf Umweltberufe orientieren" wendet sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung, die in ihrem Heimatland eine qualifizierte Ausbildung absolviert oder studiert haben. Durch die Teilnahme an Kompakt- bzw. Ausbauseminaren soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Berufe im Bereich des Natur- und Umweltschutzes bzw. der Umwelttechnik zu orientieren und sich ggf. über entsprechende Studienmöglichkeiten zu informieren.

 

Das Projekt „Eco-Jobs for Future“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier niedersächsischen Heimvolkshochschulen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg, Mariaspring - Ländliche HVHS in Bovenden, Kath. LandvolkHochschule Oesede in Georgsmarienhütte und Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Flyer.

 

Termin Georgsmarienhütte/Oesede: 31.10. bis 01.11.2016    (hat einmal bereits stattgefunden am 17.10. bis 23.10.)

 
Alternative Termine dieses Projektes:

Papenburg: 27.11. bis 05.12.2016

Bovenden/Mariaspring: 08.12. bis 16.12.2016

 
Aufbau-Seminar:
Lingen: 24.04. bis 30.04.2017

 

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)

 


Fortbildung Zuwanderung. Für Lehrende

Papenburg

„Irgendwie sind wir alle fremd - Zuwanderung und Integration aktiv gestalten“ - Unter diesem Titel bietet die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland eine dreiteilige Fortbildung für LehrerInnen und ErzieherInnen an, die sie qualifiziert, aufkommende fremden- und integrationsfeindliche Bestrebungen in ihrer Schule oder ihrer Einrichtung zu erkennen und diesen wirksam entgegen zu treten. Wichtig dafür ist neben fundierten historisch-politischen Kenntnissen auch eine entwickelte eigene innere Haltung.

 

(1. und 2. Teil haben bereits stattgefunden: 16. - 18. November 2015 und 18.-20. April 2016)

 

Termin: 31. Oktober bis 2. November 2016

 

Weitere Informationen:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland, Dr. Thomas Südbeck, thomas.suedbeck@hoeb.de


Deutsche Kultur in Minimodulen

Hannover

Diese Fortbildung des Stephansstift ZEB für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe zeigt, wie wir Menschen, die flüchten mussten, in kleinen Schritten an unsere Kultur heranführen können. Die Teilnehmenden erhalten Orientierung und Handwerkszeug, um kulturelle Inhalte als kleine interkulturelle Trainingsbausteine zu gestalten. Es wird besprochen, was die Ziele interkultureller Trainings sind und was nicht. Auch welche Strategien Menschen nutzen, um sich in einer neuen Kultur zu bewege, wird ein Thema sein. Am Beispiel "Kindererziehung" wird gezeigt, welche Methoden und Medien man anwenden kann, um den Weg zum Verständnis unserer Kultur zu öffnen. In Gruppenarbeit  werden dann Konzepte für Bausteine zu verschiedenen Themen entwickelt.

 

Die Fortbildung wird von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover gefördert. Die Teilnahme inklusive Verpflegung ist kostenlos.  

 

Termin: 25. Oktober 2016, 9.00 bis 17.00 Uhr  

 

Weitere Informationen:
Stephansstift ZEB gGmbH, Greta Richter,  Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, 
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


„Wir lieben den Tod“ - Was fasziniert junge Europäer an dschihadistischer Gewalt?

Das St. Jakobushaus in Goslar lädt zum Akademie aktuell-Abend mit einem Vortrag von Professor Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover.  Warum übt der Dschihadismus des "Islamischen Staates" auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Wer den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund gehen will, muss den Blick auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richten: auf Gefühle der Leere, der Sinn- und Hoffnungslosigkeit. Der Dschihadismus präsentiert sich als Alternative. Wo müssen westliche Gesellschaften ansetzen, um Gegenkräfte zu entwickeln? In seinem Vortrag stellt Prof. Dr. Jürgen Manemann die Ergebnisse seines kürzlich erschienenen Buchs "Der Dschihad und der Nihilismus des Westens" vor.

 

Termin: 18. Oktober 2016. Der Eintritt frei.

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 

Lesetipp: Besprechung des Buch von Jürgen Manemann bei deutschlandfunk.de

 


Eritrea - Land, Politik, Kultur. Ein Länderporträt.

Mariaspring

Aus keinem anderen afrikanischen Land fliehen so viele Menschen wie aus Eritrea. Ein Teil dieser Geflüchteten erreicht auch Deutschland. Doch was wissen wir eigentlich über dieses Land im nordöstlichen Afrika? Über die Lage in Eritrea ist relativ wenig bekannt, was vor allem daran liegt, dass es sich systematisch von der Außenwelt abschottet. Seit 25 Jahren wird das Land von Diktator Isayas Afewerki regiert, der mit Gewalt und Terror seine Macht erhält.

 

Dieses Seminar der HVHS Mariaspring gibt einen Überblick über zentrale Daten und Fakten über das Land Eritrea, seine Geschichte und die aktuelle politische Situation. Auch die Menschenrechtssituation wird zentraler Inhalt des Seminares sein. Darüber hinaus werden auch kulturelle Aspekte im seminar thematisiert.

 

Das Seminar richtet sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten, sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

 

Termin: 17. bis 19. Oktober 2016

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Herkunft ≠ Zukunft

Osterholz

Ein Projekt der kulturellen politischen Bildung für Jugendliche mit Fluchterfahrung, das die Bildungsstätte Bredbeck in drei Modulen durchführt. - Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? Wo werde ich wohnen? Was sind meine Träume und wofür schlägt mein Herz? Viele dieser Fragen sind für junge Menschen im Übergang von Schule und Beruf ganz natürlich. Doch wie sieht die Situation für junge Erwachsene aus, wenn der Aufenthalt in dem Land, in dem sie gerade leben, unsicher ist, wenn die rechtliche Situation Hindernisse aufwirft, wenn Förderungen und Chancen ungerecht verteilt sind und der Eindruck entsteht, dass es keine Zukunftsperspektiven gibt? Welche Art von Diskriminierung wird erlebt und welche Handlungsspielräume bleiben?

Kooperationen: Jugendkulturarbeit Oldenburg e.V., BBS Osterholz-Scharmbeck

  • 08. bis 12. August 2016 
  • 19. bis 23. September 2016 
  • 17. bis 22. Oktober 2016

 Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz- Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Tagung: Flucht, Religion und Integration

Goslar

Angesichts der aktuellen Fluchtmigration ist immer wieder die Rede von einer drohenden ‚Islamisierung‘ Deutschlands. Gleichzeitig wird religiöse Verfolgung häufig als Fluchtgrund ausgemacht. Tatsächlich ist eine Vielzahl der Geflüchteten vor der Verfolgung durch den sogenannten Islamischen Staat geflohen, so zum Beispiel Jesid_innen aus dem Nordirak oder Christ_innen aus Syrien. Doch welche Rolle spielt Religion tatsächlich bei der Flucht? Und welche Rolle spielt Religion bei der Integration der vielen Geflüchteten, die in Deutschland sesshaft werden (wollen)?

 

Ziel dieser Tagung im St. Jakobushaus ist es, den Zusammenhang Flucht – Religion – Integration genauer zu beleuchten und zu hinterfragen, ob Religion darin tatsächlich eine relevante Größe ist, oder ob nicht noch andere Faktoren (politische, kulturelle, wirtschaftliche o.ä.) eine bedeutende Rolle spielen. Zu diesem Thema diskutieren Wissenschaftler_innen aus Theologie, Religionswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Islamwissenschaft, Sozialwissenschaft etc. Es wird auch Berichte aus der Praxis der Flüchtlingshilfe in den vergangenen Jahren geben: Wie sichtbar (und wichtig) ist Religion bei der Flüchtlingshilfe in Moscheevereinen und kirchlichen Einrichtungen? Und was kann interreligiöser Austausch bei der Integration der Geflüchteten leisten?

 

Referent_innen:

  • Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel, Georg-August-Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Micha Brumlik, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
  • Dr. Hans-Jürgen Marcus, Diözesan-Caritasdirektor Hildesheim
  • Pater Frido Pflüger SJ, Direktor Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Berlin
  • Prof. Dr. Riem Spielhaus, Georg-August-Universität Göttingen und Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig
  • Vertreter_innen der Flüchtlings- und Integrationshilfe der Stadt Goslar

 

Termin: 15. bis 16. Oktober 2016 (15.30 Uhr bis 15.30 Uhr)

 

Weitere Informationen:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 


Grenzen überwinden - Brücken bauen

Georgsmarienhütte - Oesede

Ein Wochenendseminar aus der Reihe "Different together" in der KLVHS Oesede. Für Jugendliche mit und ohne Migrations-Hintergrund, mit und ohne sicheren Aufenthaltsstatus, Jugendliche mit viel Lust auf Neues und ohne Vorurteile! Eine Brücke ist ein Versprechen und ein Risiko zugleich: Sie hilft, Hindernisse zu überwinden - aber hält sie auch genug? An diesem Wochenende wird eine eigene, tragfähige, kulturelle Brücke gebaut.

 

Termin: 14. bis 16. Oktober 2016

 

Weitere Information:
Kath. LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel. 05401 / 8668-0, info@klvhs.de

 


Helfen - aber wie genau?

Mariaspring

Für Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten, und noch Unterstützung dazu suchen, bietet die HVHS Mariaspring in Bovenden eine 3-tägiges Einstiegsseminar an: Was genau ist unter Ehrenämtern und freiwilligem Engagement zu verstehen? Welche Aufgaben zählen dazu? Und wo liegen die Grenzen zwischen Hilfe und Bevormundung? Was können und dürfen Helferinnen und Helfer leisten und wo liegen die eigenen Motive und Interessen?

 

Das Seminar gibt Hintergrund-Informationen zu Flucht und Vertreibung und steckt den Rahmen für die Betätigung als Helferin bzw. Helfer ab. Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. 

 

Dieses Seminar wird gefördert über das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Termin: 05. bis 07. Oktober 2016

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Als Flüchtling an der Hochschule

Bad Bederkesa

Ein Angebot des Ev. Bildungszentrums Bad Bederkesa in Verbindung mit dem Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika ( STUBE, Nord)

 

Termin: 30. September bis 3. Oktober 2016

 

Weitere Information:
Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94 95-0, info@ev-bildungszentrum.de

 


Wie gelingt Integration?

Hermannsburg

"Vom Flüchtling zum Bürger - wie gelingt Integration" heißt ein Seminar des Ev. Bildungszentrums Hermannsburg für Menschen in sozialen Berufen, ehrenamtlich Tätige und alle anderen Interessierten. Viele der Flüchtlinge, die in unser Land kommen, werden dauerhaft bleiben. - Wo stehen wir? Was brauchen wir? Welche Ansätze bringen uns weiter?

 

Termin: 19. bis 23. September 2016

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Sudan- und Südsudan-Konferenz

Hermannsburg

Im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg findet seit 2012 jährliche eine internationale Konferenz zur Förderung von Verständigung und Begleitung von Friedensprozessen im Sudan und Südsudan statt.

 

Termin: 14. bis 16. September 2016

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Ehrenamtliche Sprachbegleiter_innen

Hannover

Mit so vielen Menschen, die in Deutschland ein neues Zuhause suchen, ist der Bedarf an Sprachunterricht unermesslich groß. Das ehrenamtliche Engagement ist da sehr gefragt und unentbehrlich. Das Erlernen der deutschen Sprache ist nicht einfach. Oft unterschätzt ist aber auch das Vermitteln der Sprache. Nicht nur die Lernenden stolpern über den Dativ und wundern sich über Hilfsverben. Diese Fortbildung im Stephansstift ZEB soll Ehrenamtlichen Handwerkszeug und Wissen geben, um Flüchtlinge beim Deutschlernen zu unterstützen.  Diese 4-tägige Fortbildung in 2 Modulen richtet sich an Ehrenamtliche z.B. aus Kirchengemeinden, die in der Flüchtlingsintegration als Sprachvermittler tätig sind oder werden wollen, und für diese Arbeit Impulse und Know-How suchen. Gefördert durch die Evangelische Landeskirche Hannover, deswegen für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 9. und 10. September 2016  / Folgemodul 16. und 17. September 2016

 

Weitere Informationen:

Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover,
Tel. 0511 / 5353-311, rezeption@zeb.stephansstift.de

 


Fachtag "Arbeit mit jungen Geflüchteten"

Lingen

Wie ist eine interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit für und mit jungen Geflüchteten möglich?  Ziel des Fachtages vom Bund der Katholischen Jugend im Ludwig-Windthorst-Haus ist es, Impulse, aber auch Praxisbeispiele dafür zu geben. Der Fachtag richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit, der Jugendsozialarbeit, der Schulsozialarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Interessierte.

 

Nähere Informationen (Tagungsablauf, ReferentInnen, Themen) finden Sie hier auf dem Flyer. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

Termin: 7. September 2016, 9.30 bis 18.00 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Angebote für LSBTI*-Flüchtlinge

Reinhausen

Schätzungen gehen davon aus, dass unter den geflüchteten Menschen 5 bis 10 Prozent schwul, lesbisch, bi-, trans- und intersexuell sind. Für sie ist die Situation besonders schwierig, weil sie in den Gemeinschaftsunterkünften nicht selten massiver psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt sind. In vielen Organisationen und Initiativen entstehen derzeit Angebote für LSBTI*-Flüchtlinge. Ziel des Seminars in der Akademie Waldschlösschen ist es, bestehende Angebote zu reflektieren, neue Angebote zu entwickeln, aus Erfahrungen zu lernen und auch über den weiteren politischen Handlungsbedarf zu diskutieren. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen* von Organisationen und Aids-Hilfen, die mit LSBTI*-Flüchtlingen arbeiten (wollen), sind zu diesem Seminar eingeladen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Schwulenberatung Berlin.

 

Termin: 7. bis 9. September 2016

 

Weitere Information:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org

 


Helfen - aber wie genau?

Mariaspring

Für Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten, und noch Unterstützung dazu suchen, bietet die HVHS Mariaspring in Bovenden eine 3-tägiges Einstiegsseminar an: Was genau ist unter Ehrenämtern und freiwilligem Engagement zu verstehen? Welche Aufgaben zählen dazu? Und wo liegen die Grenzen zwischen Hilfe und Bevormundung? Was können und dürfen Helferinnen und Helfer leisten und wo liegen die eigenen Motive und Interessen?

 

Das Seminar gibt Hintergrund-Informationen zu Flucht und Vertreibung und steckt den Rahmen für die Betätigung als Helferin bzw. Helfer ab. Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. 

 

Dieses Seminar wird gefördert über das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist kostenlos.

 

Termin: 5. bis 7. September 2016

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Regionale Filmtage: Ankommen in Deutschland.

Bad Bevensen

Ein filmischer Wegweiser für Geflüchtete -  Das Projekt richtet an Schülerinnen und Schüler ab dem 16. Lebensjahr, die gerne am Thema „Flucht und Vertreibung heute“ mithilfe des Mediums Film arbeiten möchten. Das Projekt im Gustav-Stresemann-Institut wird sich mit den lokalen Erfahrungen zu Flucht in Bad Bevensen und Uelzen auseinandersetzen. Was sind die ersten Eindrücke der Geflüchteten, wenn sie in Deutschland ankommen? Was sind ihre dringendsten Bedürfnisse und Fragen? Wo entsteht Hoffnung, wo Enttäuschung? Welche Hilfsmittel stehen den Geflüchteten zur Verfügung und welche Art von Unterstützung ist noch ausbaufähig? Kann das Medium Film bei diesen Fragen behilflich sein? Außerdem befragen sie Stadtbewohner_innen zu deren Wahrnehmungen und Erfahrungen mit den am Ort lebenden Geflüchteten.

 

Die Teilnahme am Seminar inkl. Übernachtung ist für die Schülerinnen und Schüler kostenlos.

 

Flucht und Vertreibung ist das Thema der Regionalen Filmtage 2016/17, die insgesamt zehn Einrichtungen der Niedersächsischen Erwachsenenbildung zusammen mit regionalen Medienzentren, Schulen und Initiativen der Arbeit mit Geflüchteten durchführen.
Das  Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) fördert das Programm

 

Termin: 5. bis 8. September 2016

 

Weitere Informationen:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, Iwona Domachowska, Tel. 05821-955-167, iwona.domachowska@gsi.bevensen.de


Theateraufführung: Asyl-Dialoge

Goslar

Dokumentarisches Theater mit Publikumsgespräch zum Thema Flucht im Saal des St. Jakobushauses: Die "Asyl-Dialoge" der Bühne für Menschenrechte erzählen von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein "Nein" nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben - mit dem Ziel eines Lebens in Sicherheit und mit Menschenwürde. Wie schon die erfolgreiche Produktion "Asyl-Monologe" entstanden auch die "Asyl-Dialoge" aus ausführlichen Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: gezeigt wird dokumentarisches, wortgetreues Theater.

 

Während der Aufführung gibt es eine Flüsterübersetzung ins Arabische und Farsi sowie englische Supertitel.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Geflüchteten und einer Flüchtlingshelferin aus Goslar.

 

 

Termin: 3. September 2016, 19.00 Uhr - 21.30 Uhr

Eintritt frei.

 

Weitere Information:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de




Eine Wochenende zum Auftanken und Informieren

Stapelfeld

"Mit Sprache, Kontakt und Information zur Integration" ist der Titel eines Wochenendseminars, zu dem die Katholische Akademie Stapelfeld ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagierten Personen einlädt. Hier können sie „auftanken“ und nützliche Informationen für die Unterstützung von Flüchtlingen erhalten. Das Thema Traumatisierung und mögliche Folgen wird ebenso berücksichtigt wie leicht in den Alltag integrierbare Elemente des Stress- und Entspannungsmanagements. Zeit und Raum für den (stärkenden) Austausch mit anderen Engagierten wird es ebenfalls geben. (Kosten: 19,50 Euro für die Übernachtung)

 

Termin: 3. bis 4. September 2016

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


Interkulturelle Kinderakademie

Rastede

In Zusammenarbeit mit der Akademie der Ev.-Luth. Kirche Oldenburg und dem Yezidischen Forum Oldenburg führt die Ev. HVHS Rastede jährlich diese Veranstaltung durch.

Kinder im Alter von 7-11 Jahren und erwachsene Begleitpersonen unterschiedlicher kultureller Hintergründe lernen dabei ein Wochenende lang gemeinsam zu einer

bestimmten Thematik. In Kooperation mit dem Yezidischen Forum Oldenburg und der Ev. Akademie in Oldenburg.

 

Termin: 26. bis 28. August 2016

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Das flüchtige Leben - Der Weg in unserer Gesellschaft

Bad Bevensen

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachsen bietet ein Projekt für SchülerInnen und Flüchtlinge. - Wie auch immer die politischen Entscheidungen der nächsten Monate ausfallen: Deutschland ist ein Einwanderungsland; Vielfalt prägt unsere Gesellschaft; wir müssen Formen des Dialogs und des Miteinanders entwickeln. Wie können wir mit all den neuen Anforderungen umgehen? Was heißt das, beispielsweise in der Schule? Was können junge Leute tun? Im Seminar werden die Ursachen von Flucht betrachtet. Die Teilnehmenden werden die Geschichten von Betroffenen hören und Formen des interkulturellen Dialogs trainieren. Mit politischen EntscheidungsträgerInnen diskutieren sie über Konzepte und weitere Schritte. Dieses Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert, die Teilnahme kostet inkl. Unterkunft und Verpflegung insgesamt 30 Euro.

 

Termin: 23. bis 26. August 2016

 

Weitere Information:

Gustav-Stresemann-Institut Niedersachsen, Klosterweg 4 . 29549 Bad Bevensen,

Tel. 0 58 21 / 9 55-0, info@gsi-bevensen.de


Interkultureller Gemüse- und Obstgarten

Papenburg

Interkultureller Kochnachmittag in der HÖB Papenburg
Interkultureller Kochnachmittag in der HÖB Papenburg

Zusammen mit der Stadt Papenburg organisiert und betreut die Historisch-Ökologische Bildungsstätte das Projekt "Interkultureller Gemüse- und Obstgarten". Es wird gefördert von der Klosterkammer. Dies ist ein Angebot für Menschen mit Fluchterfahrung und Ehrenamtliche, die gemeinsam einen interkulturellen Gemüsegarten anlegen.

 

2015 haben drei Vorbereitungstreffen mit interessierten Freiwilligen stattgefunden. Im Frühjahr 2016 trafen sie sich bei drei Kochnachmittagen mit Menschen mit Fluchterfahrung, besonders Familien. Über die Themen Obst, Gemüse und Kräuter haben alle gemeinsam erste Ideen für den Garten entwickelt. Er wird ab April von allen gemeinsam wahrscheinlich auf dem Gelände der HÖB angelegt.

Die Teilnahme am Angebot  ist kostenfrei.

 

Weitere Information und Anmeldung:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg, Kirsten Kuhlmann, Tel. 04961 / 9788-23, kirsten.kuhlmann@hoeb.de



Eine Wochenende zum Auftanken und Informieren

Stapelfeld

"Mit Sprache, Kontakt und Information zur Integration" ist der Titel eines Wochenendseminars, zu dem die Katholische Akademie Stapelfeld ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagierten Personen einlädt. Hier können sie „auftanken“ und nützliche Informationen für die Unterstützung von Flüchtlingen erhalten. Das Thema Traumatisierung und mögliche Folgen wird ebenso berücksichtigt wie leicht in den Alltag integrierbare Elemente des Stress- und Entspannungsmanagements. Zeit und Raum für den (stärkenden) Austausch mit anderen Engagierten wird es ebenfalls geben. (Kosten: 19,50 Euro für die Übernachtung)

 

Termin: 20. bis 21. August 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


Fachtag: Ehrenamt und Behörden

Papenburg

 

Um Ehrenamtliche in ihrem Engagement für Geflüchtete zu bestärken, Möglichkeiten für Beratung und Austausch zu geben sowie Wertschätzung und Anerkennung ihrer Arbeit zu zeigen, führt die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung von August bis November vier Fachtagungen in Niedersachsen durch. Die praxisnahen Veranstaltungen wenden sich jeweils an alle Ehrenamtlichen, Planenden, Dozent_innen, Ehrenamtsorganisationen, Vereine, Initiativen, Erwachsenenbildungseinrichtungen und Interessierte.

Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg
Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg

Die Auftaktveranstaltung zum Thema „Ehrenamtliches Engagement und behördliche Regulierung - Ergänzung oder Spannungsfeld?“ findet in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg statt.

 

In einer Podiumsrunde am Vormittag geht es an diesem Tag darum, wie sich ehrenamtliches Engagement und Behördenhandeln gegenseitig unterstützen können. Die gesamte Veranstaltung wird umrahmt von einem Markt der Möglichkeiten, auf dem sich (über-)regionale Organisationen, Initiativen und Projekte vorstellen. Nachmittags geht es in zwei Workshopphasen um folgende Themen:

  • Interkultureller Garten & Interkulturelles Kochen
  • Interreligiöser Dialog
  • Von der Idee zur Umsetzung! Projektmanagement zwischen Haupt- und Ehrenamt
  • Klang und Farben sind Geschwister! … und ergeben einen Rhythmus bei dem man mit muss
  • Grenzenloses Ehrenamt – Gute Rahmenbedingungen für ein gelingendes ehrenamtliches Engagement
  • Neuraum, Augenblick, Händedruck – Begegnungsmomente mit und durch Theaterpädagogik
  • Vom Umgang mit dem Eigenen und dem Fremden – Interkulturelle Kompetenz als Ressource für das Ehrenamt
  • Sprachbegleitung als Alltagshilfe – Ideen und Methoden für den ehrenamtlichen Sprachunterricht
  • Gründung als Alternative für Menschen mit Fluchterfahrung?! Grundsätze bei der Existenzgründung

Die Teilnahme inklusive Verpflegung ist kostenlos. Anmeldungen bitte bis zum 12. August 2016.

 

Termin: 19. August 2016, 10 bis 17 Uhr

 

Weitere Informationen:

Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

Tel. 04961/ 978880, info@hoeb.de

 

oder Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung, Postfach 473, 30004 Hannover,

Julia Wattenbach, wattenbach@aewb-nds.de

www.aewb-nds.de/praxistage-ehrenamt          


Wochenende für Flüchtlinge und Paten

Rastede

Ein Seminar für Flüchtlinge, Paten, AsylbewerberInnen, Integrationslotsen: Was möchten Flüchtlinge über uns Deutsche wissen? Wie leben sie hier? Wie ist es ihnen ergangen? Was suchen sie? Was bringen sie mit? Worauf sind sie stolz?  - In diesem Seminar in der EV. HVHS Rastede geht es um ein gegenseitiges Wahrnehmen und Kennenlernen. Es möchte Brücken bauen zwischen Menschen, die hier schon lange leben und Menschen, die hier hergekommen sind.

 

Was können wir tun, die Lebensverhältnisse der neuen Mitbürger_innen zu verbessern? Viele Menschen wollen helfen und suchen Kontakte zu Asylbewerbereinrichtungen oder lassen sich als Integrationslotsen ausbilden. Das Seminar wird auch über Hilfsmöglichkeiten informieren und sich mit rechtlichen Fragen des Asylverfahrens beschäftigen. - In Kooperation mit der Akademie der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg der Stabstelle Integration der Stadt Oldenburg und dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

 

Termin: 19. bis 21. August 2015

 

Weitere Information:
Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Interkulturelle Kompetenzen für Beruf und Alltag

Rastede

Interkulturelles Zusammenleben, Arbeiten und Integration entstehen nicht von allein. Aber mit den richtigen Werkzeugen erhalten Sie die Gelegenheit diese aktiv selbst zu gestalten. Das Seminar der HVHS Rastede wird aus einem reichhaltigen Fundus praktischer Erfahrungen und bewährter Konzepte der interkulturellen Kommunikation schöpfen. Ziel ist es, die eigene interkulturelle Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für den beruflichen oder persönlichen Alltag zu schärfen und darauf aufbauend die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Geeignet für alle, die ehrenamtlich, beruflich oder persönlich häufigen Kontakt zu Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft haben.

 

Termin: 15. bis 16. August 2016

 

Weitere Information:
Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de


Ehrenamtliche Sprachbegleiter_innen

Hannover

Materialtisch im Seminar
Es gibt viele Bücher, mit denen man Deutsch lehren und lernen kann - das Seminar gibt eine Übersicht. Foto: ZEB
Spiel mit Lernkarten
Auch eine Möglichkeit: Deutsch lernen mit einem Kartenspiel. Foto: ZEB

Bei den vielen Menschen, die in Deutschland ein neues Zuhause suchen, ist der Bedarf an Sprachunterricht unermesslich groß. Das ehrenamtliche Engagement ist da sehr gefragt und unentbehrlich. Das Erlernen der deutschen Sprache ist nicht einfach. Oft unterschätzt ist aber auch das Vermitteln der Sprache. Nicht nur die Lernenden stolpern über den Dativ und wundern sich über Hilfsverben. Diese Fortbildung im Stephansstift ZEB soll Ehrenamtlichen Handwerkszeug und Wissen geben, um Flüchtlinge beim Deutschlernen zu unterstützen.  Diese 4-tägige Fortbildung in 2 Modulen richtet sich an Ehrenamtliche z.B. aus Kirchengemeinden, die in der Flüchtlingsintegration als Sprachvermittler tätig sind oder werden wollen, und für diese Arbeit Impulse und Know-How suchen. Gefördert durch die Evangelische Landeskirche Hannover, deswegen für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 12. und 13. August 2016

Folgemodul: 19. und 20. August 2016

 

Weitere Informationen:

Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover,
Tel. 0511 / 5353-311, rezeption@zeb.stephansstift.de

 



Sprachbegleitung für Geflüchtete

Hermannsburg

Zwei Tage Fortbildung für ehrenamtliche SprachbegleiterInnen mit und ohne Erfahrung im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg. Neben der Wissensvermittlung geht es auch darum, gemeinsam neue Perspektiven zum Thema Migrationshilfe im Sektor Sprachvermittlung zu entwickeln. Dafür sind Teilnehmende mit unterschiedlichem Erfahrungsspektrum von Vorteil. Eigenarbeit in Gruppen- sowie in Einzelarbeit ist ebenso Bestandteil dieses Seminars wie auch die Informationsvermittlung durch die Dozentin. Fachliche Leitung: Hannah Kronenberger, freiberufliche Dozentin für Migranten (Alphabetisierungs- und Integrationskurse) und Ehrenamtliche (Integrationslotsen-Kurse und Supervision).

 

Die Teilnahme als Tagesgast an dieser Fortbildung inkl. Mittagessen ist kostenlos.

Übernachtungen/Frühstück/Abendessen möglich (im DZ 49,50 Euro, EZ 61.50 Euro).

Termin: 11. und 12. August 2016

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,

Tel. 05052 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Deutschkurs A2 in Teilzeit

Unterlüß

Das Ev. Bildungszentrum Hermannsburg bietet in der Nachbarstadt Unterlüß einen Deutsch A2-Kurs mit 200 Unterrichtsstunden an. Der Kurs ist als Teilzeitangebote geplant und finden größtenteils vormittags statt.

 

Termin:  8. August bis 11. November 2016

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,

Henning Uzar, Tel. 05052 9899-16, h.uzar@bildung-voller-leben.de


Deutschkurs A1 in Teilzeit

Hermannsburg

Das Ev. Bildungszentrum Hermannsburg bietet in Hermannsburg einen Deutsch A1-Kurs mit 200 Unterrichtsstunden an. Der Kurs ist als Teilzeitangebote geplant und finden größtenteils vormittags statt.

 

Termin:  8. August bis 11. November 2016

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,

Henning Uzar, Tel. 05052 9899-16, h.uzar@bildung-voller-leben.de


Lernen lernen: Vorkurs zum Integrationskurs

Hannover

Dieser Kurs ist die Fortführung eines Alphabetisierungskurses des  Stephansstiftes ZEB in der Flüchtlingsunterkunft Oststadtkrankenhaus. Die Kommunikation findet in sehr einfachem Deutsch statt. Im Mittelpunkt steht das "Lernen lernen". Bei Bedarf geht es auch weiterhin um das Lernen von Buchstaben und um Schreibpraxis. Für etwa 20 Teilnehmende. Der Kurs findet viermal in der Woche vormittags statt und geht bis zum 26. Oktober.

 

Termin: ab 1. August,  4 Vormittage in der Woche, jeweils 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr

 

Weitere Informationen:

Stephannstift ZEB, Greta Richter, Kirchröder Straße 44

30625 Hannover, Tel. 0511 53 53 315, g.richter@zeb.stephansstift.de 


Deutsch-Kurs A2

Hannover

In einer Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Kirchrode führt das Stephansstift ZEB einen Anfänger_innen-Sprachkurs Deutsch jetzt mit etwa 20 Teilnehmenden auf A2-Niveau weiter. Der Kurs findet dreimal in der Woche vormittags statt und dauert bis Ende Januar 2017.

 

Termin: ab 1. August, mo/mi/do, jeweils 8.50 Uhr bis 11.50 Uhr

 

Weitere Informationen:

Stephannstift ZEB, Greta Richter, Kirchröder Straße 44

30625 Hannover, Tel. 0511 53 53 315, g.richter@zeb.stephansstift.de 


Ehrenamtlich Sprache vermitteln

Georgsmarienhütte - Oesede

Das Wochendeseminar "Sprache vermitteln" der KLVHS Oesede richtet sich an Menschen, die in ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit Deutsch vermitteln oder sich für diese Aufgabe interessieren. Drei Aspekte werden darin kombiniert: die praktische Beschäftigung mit Materialien und Methoden für den Deutschunterricht, wissenschaftliche Erkenntnisse zu zentralen Fragen der Sprachenvermittlung sowie methodische Ansätze und Lösungen für häufig auftretende Probleme. Dazu gibt es Informationen und Erfahrungsaustausch zu kultureller und religiöser Vielfältigkeit. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Teilnahme, Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos.

 

Termin: 6. und 7. August 2016

 

Weitere Information:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,

Tel.: 05401/8668-0, E-Mail: info@klvhs.de

 


Integrationskurs für Frauen mit Kleinkinderbetreuung

Aurich

Das Europahaus Aurich führt seit vielen Jahren sog. Frauenintegrationskurse durch.  Seit dem 14.12.2015 findet ein großer über das BAMF geförderter Frauenintegrationskurs mit  9 Modulen à 100 Unterrichtsstunden (in den Schulferien kein Unterricht) und der Möglichkeit einer ortsnahen Kinderbetreuung statt. Die Kinderbetreuung wird in Kooperation mit dem Mütter- und Frauenzentrum Aurich gewährleistet. Der Kurs endet mit einer DTZ-Prüfung (Deutschtest für Zuwanderer).

Es können noch neue Teilnehmerinnen dazu kommen.

Termine: montags, dienstags und mittwochs, 8.30 Uhr - 12.30 Uhr (bis 31/07/2017)

 

Weitere Information:

Europahaus Aurich, von-Jhering-Straße 33, 26603 Aurich,
Tel. 04941 / 95 27-0, info@europahaus-aurich.de


Feriensprachcamp „My Future“

Osterholz

Das 7-tägige Sprachcamp wendet sich an Jugendliche mit Fluchterfahrung. Es nimmt sowohl Sprachförderung in Deutsch als auch Persönlichkeitsentwicklung, Zukunft und bevorstehenden Übergang von der Schule in den Beruf in den Blick. Aufenthaltsrechtliche Informationen, Erklärung des deutschen Ausbildungs- und Übergangssystem, Weitervermittlung an Unterstützungsangebote gehören zu Programm. Es wird auch Raum gegeben, sich über Befürchtungen und Ängste auszutauschen sowie Handlungsstrategien zu entwickeln.  Kooperationen: BBS Osterholz-Scharmbeck, vhs Osterholz-Scharmbeck, Institut für Bildung und Erziehung

 

Termin: 13. bis 19. Juli 2016

 

Weitere Information:

Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz- Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Schritt für Schritt - Familienseminar für Geflüchtete

Hermannsburg

"Willkommen sein, in Deutschland ankommen, gemeinsam lernen" ist der Untertitel zu diesem Projekt für Flüchtlingsfamilien aus Syrien und dem Irak, die im Jahr 2016 in die Gemeinde Südheide gekommen sind: Das Ev. Bildungszentrum in Hermannsburg lädt etwa 30 Erwachsene und 30 Kinder zu einem Seminar ein: Vormittags gibt es für alle einige Stunden Deutschtraining. Der Unterricht erfolgt in verschiedenen Gruppen, je nach dem, ob die Teilnehmenden lesen und schreiben können oder das noch lernen müssen. Erwachsene und Kinder werden getrennt unterrichtet.

 

Am Nachmittag gibt es Gespräche über Fragen, die die Teilnehmenden bewegen. Was gefällt ihnen in Deutschland? Und was fällt ihnen schwer in dem neuen Land? Wie funktionieren Kindergarten und Schule in Deutschland? Wie viel Deutsch muss man können, um in einem Beruf in Deutschland zu arbeiten? Welche Sprachkurse werden angeboten und sind geeignet? - Für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm, an dem auch einige deutschsprachige Mädchen und Jungen teilnehmen, so dass die Kinder aus Flüchtlingsfamilien ihre Deutschkenntnisse verbessern können.

 

Alle essen gemeinsam in der HVHS und können dort auch übernachten. Teilnehmende können wahlweise aber auch zum Beginn des Deutschunterrichts um 9.15 Uhr kommen, den Tag im Bildungszentrum verbringen und abends wieder nach Hause fahren.

 

Der größte Teil der Kosten wird durch Zuschüsse finanziert. Familien, die im Bildungszentrum übernachten wollen, zahlen 10 Euro pro Tag, also 40 Euro insgesamt. Familien, die zuhause übernachten, zahlen 7,50 Euro pro Tag, also 30 Euro insgesamt. Fahrtkosten vom Wohnort nach Hermannsburg und zurück werden erstattet.

 

Übersetzer in die Sprachen Arabisch und Kurdisch sind am Programm beteiligt.

 

Termin: 11. bis 15. Juli 2016

 

Weitere Information:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,

Henning Uzar, Tel. 05052 9899-16, h.uzar@bildung-voller-leben.de

 


Für Familien von hier und Flüchtlingsfamilien

Stapelfeld

"Gottes Kinder sind wir alle", unter diesem Motto lädt die Kath. Akademie Stapelfeld zum Familienseminar ein. "Wir leben gut in Deutschland - mit guten Chancen für uns und unsere Kinder. Kein Wunder, dass Menschen aus vielen Ländern zu uns flüchten, auch um ihrer Kinder willen. Das verändert Deutschland, kann uns verunsichern, aber es kann auch unseren Horizont erweitern. Familien, die immer schon in Deutschland leben, und Familien, die neu zu uns gekommen sind, laden wir ein, miteinander eine spannende Zeit verbringen, sich kennen zu lernen und besser zu verstehen."

 

Termin: 11. bis 15. Juli 2016

  

Weitere Information:

Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 188-0, info@ka-stapelfeld.de

 


Heimat finden! Für Flüchtlingsfamilien

Georgsmarienhütte - Oesede

Im Rahmen eines Wochenseminars will die KLVHS Oesede Flüchtlingsfamilien den Einstieg in den deutschen Alltag erleichtern. Das deutsche Bildungs- und Sozialsystem bietet dabei für jeden einzelnen Flüchtling Hilfe und Orientierung im Aufbau des neuen friedlichen Zusammenlebens - dies zu erkennen ist zunächst nicht offensichtlich.

 

Termin: 9. bis 15. Juli 2016

 

Weitere Information:
Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,

Tel. 05401 / 8668-0, info@klvhs.de

 


Welcome! Meet up - inform and enjoy.

Stapelfeld

"Welcome!"-Woche 2015 für geflüchtete Menschen in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Foto: Johannes Hörnemann
"Welcome!"-Woche 2015 für geflüchtete Menschen in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Foto: Johannes Hörnemann

Die Kath. Akademie Stapelfeld lädt Flüchtlingsfamilien ein, fünf Tage in der HVHS zu wohnen, anderen Menschen zu begegnen, zu erfahren, wie man hier miteinander lebt. Es geht darum zu hören, wie es den Menschen geht, was ihnen wichtig ist und wie sie über ihre Zukunft hier im Land denken.  

 

Termin: 6. bis 10. Juli 2016

 

Weitere Information:

Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 188-0, info@ka-stapelfeld.de


Führerscheinkurs für Flüchtlinge

Rastede

Zusammen mit einem arabisch sprechenden Teilnehmer des HVHS-Projekts "Bildungslücke Fremdling" organisiert die HVHS in Rastede einen Kurs zur Vorbereitung auf den Führerschein in arabischer Sprache. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzentriert in einer einwöchigen Blockveranstaltung auf die Führerscheinprüfung vorbereitet.

 

Termin: 4. - 8. Juli 2016

 

Weitere Information:
Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Kommunikation mit Eltern von Flüchtlingskindern

Hannover

 

Die Kontaktaufnahme zu Eltern von Flüchtlingskindern stellt ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige in der Arbeit mit Flüchtlingen vor erhebliche Probleme. Dabei sind die Vielfältigkeit von fremden Lebensumständen und Sprachbarrieren nur ein Teil der Hemmnisse bei der Verständigung. Gelingt die Interaktion jedoch, trägt sie dazu bei, dass sich Heranwachsende in der neuen Umgebung wohl fühlen. Langfristig engagieren wir uns so für die Integration von Familien, die allen Beteiligten zu Gute kommt. In diesem Tagesseminar des Stephanstift ZEB steht die Zusammenarbeit von Erzieherinnen und Eltern im Vordergrund, die gemeinsam etwas für das Wohl der Heranwachsenden tun möchten.

 

Termin: 15. Juni 2016

 

Weitere Information:

Zentrum für Erwachsenenbildung - Stephansstift,Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover,
Tel. 0511 5353-311, rezeption@zeb.stephansstift.de

 


"Verstehen lernen" für Ehrenamtliche

Stapelfeld

"Anders - aber in einem Boot: Den anderen verstehen lernen" ist der Titel eines Seminars und anerkannten Bildungsurlaubs für Ehrenamtliche und Interessierte in der Flüchtlingsarbeit, das die Katholische Akademie Stapelfeld anbietet.

 

Informationen zu religiösen und kulturellen Hintergründen und den Situationen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge können Ehrenamtliche bei ihren Aufgaben in der Integrationsarbeit unterstützen. Ebenso Tipps zu Entlastungsstrategien und der Austausch über Lösungen für Problemen.

 

Termin: 6. bis 8. Juni 2016

 

Weitere Information:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Tel. 04471 / 188-0,
info@ka-stapelfeld.de

 


Geflüchtete und traumatisierte Kinder und Jugendliche

Bad Bederkesa

Die Zahlen sind hoch: 70 Prozent der hier lebenden erwachsenen Flüchtlinge und 41 Prozent der Kinder und Jugendlichen wurden Zeugen von Gewalt. Verluste und Gewalterfahrungen führen bei den geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht selten zu traumatischen Erlebensmustern. Wer mit geflüchteten Menschen arbeitet ist verständlicherweise oftmals völlig überfordert. Für sie ist es zunächst schwierig, die Situation richtig einzuschätzen und damit umzugehen. Was tun, wenn Kinder Krieg oder Erschießen spielen, ein aggressives Verhalten an den Tag legen oder emotionslos wirken? Aber es gibt jenseits therapeutischen Handelns Möglichkeiten, die Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen pädagogisch zu unterstützen.

Der Vortrag greift diese aktuellen Fragestellungen auf und stellt einige Thesen zu notwendigen politischen, sozialen und pädagogischen Rahmenbedingungen zur Diskussion.

 

Termin: 02. Juni 2016, 19 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information:
Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94 95-0, info@ev-bildungszentrum.de

 


Sprachkurs mit Fokus auf Arbeit und Beruf

Hannover

Stephansstift ZEB, die HVHS in Hannover, und das Haus Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) bieten ab Juni 2016 wieder gemeinsam einen besonderen Kurs für Flüchtlinge an, die bereits über solide Grundkenntnisse in der Deutschen Sprache verfügen.

 

"Ponte – Brücken bauen“ heißt das Projekt des KDA, das Flüchtlinge auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet und sie dabei unterstützt, Kontakte zu Firmen und Unternehmen aufzunehmen. Orientiert an den Zielen dieses Projektes ist ein Sprachkurs, der 200 Unterrichtsstunden umfasst und unter der pädagogischen Verantwortung vom Stephansstift ZEB durchgeführt wird. Der  Unterrichtsraum im Haus Kirchlicher Dienste, also mitten in der Stadt, wird kostenfrei für den Unterricht zur Verfügung gestellt, für Lehrwerke, Unterrichtsmaterialien und die Vergütung der Dozententätigkeit sorgt das ZEB. Im Zentrum des Sprachunterrichts steht das Thema „Arbeit und Beruf“ mit Wortschatz- und Grammatikthemen, die sich an der Kommunikation am Arbeitsplatz orientieren. Der Kurs wurde im vergangenen Winter schon einmal durchgeführt.

 

Termine: Ab Juni 2016

 

Weitere Information:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover

Greta Richter, Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Ehrenamtlich Sprache vermitteln

Georgsmarienhütte - Oesede

Die Teilnehmenden der Workshops "Sprache vermitteln" in der KLVHS Oesede im November und Dezember 2015 waren begeistert. Das Seminar richet sich an Menschen, die ehrenamtlich Deutsch an Flüchtlinge vermitteln oder sich für diese Aufgabe interessieren. Drei Aspekte werden im Seminar kombiniert: die praktische Beschäftigung mit Materialien und Methoden für den Deutschunterricht, wissenschaftliche Erkenntnisse zu zentralen Fragen der Sprachenvermittlung sowie methodische Ansätze und Lösungen für häufig auftretende Probleme. Dazu gibt es Informationen und Erfahrungsaustausch zu kultureller und religiöser Vielfältigkeit. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Teilnahme, inkl. Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos.

 

Termin: 28. und 29. Mai 2016

 

Weitere Information:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,

Tel.: 05401/86680, E-Mail: info@klvhs.de

 


One Nation Dance: Tanzprojekt

Probe zum Theaterstück "flucht.punkte" in Lingen. Foto: Roman Starke (Weltgestalten)
Probe zum Theaterstück "flucht.punkte" in Lingen. Foto: Roman Starke (Weltgestalten)

Osterholz

Dieses multilaterale Tanzprojekt der Bildungsstätte HVHS Bredbeck baut physische, soziale und künstlerische Brücken. Es will den Zugang zur kulturellen Teilhabe erleichtern, indem es mit Flüchtlings-Communities und örtlichen Einrichtungen zusammenarbeitet und sie in einen Dialog über Kultur und Tanz einbezieht. Insbesondere geht es um die Vermittlung von Tanzstilen wie Hip-Hop / Street Dance, Tanztheater, Tanzformen aus nicht-europäischen Kulturkreisen, Modern Dance und Cross-Over. Partner: Diyar Dance Theater Bethlehem / Palästina, Keski-Uusimaan Tanssiopisto (KETO) / Finnland, xbyz * Gesellschaftliche moves, die Bremer Bürgerhäuser Oslebshausen, Weserterrassen und Obervieland, sowie der Sportgarten e.V.

 

Termin: 27. Mai bis 6. Juni 2016

 

Weitere Information:
Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz- Scharmbeck,
Tel. 04791 / 9618-0, info@bredbeck.de

 


Heranwachsende in Migration und Flucht

Hannover

Erzieher_innen und Lehrer_innen sind tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen zusammen, die Migrationserfahrungen mitbringen. In diesem Seminar im Stephansstift ZEB ist Zeit,  ausführlich über Migrations- und Integrationsprozesse, Sprachbarrieren und sog. "Kulturschocks", sowie psychische Belastungen zu  reflektieren. Dazu wird im ersten Teil der Fokus auf Migration von Kindern im Allgemeinen und im zweiten Teil auf Flucht als besondere Art der Migration liegen. Ziel ist es, eine konkretere Vorstellung davon zu bekommen, welche Herausforderungen und Belastungen, aber auch welche Stärken und Ressourcen durch die Migration bei Kindern und Jugendlichen entstehen können.

 

Termin: 25. bis 26. Mai 2016

 

Weitere Informationen:

Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover,
Tel. 0511 / 5353-311, rezeption@zeb.stephansstift.de

 


Fortbildung für Ehrenamtliche mit Erfahrung, Teil II

Goslar

Sie sind schon einige Zeit als ehrenamtliche Flüchtlingshelfer_in tätig und haben dabei vielfältige Erfahrungen gesammelt? Sie suchen Austausch über Ihre Erlebnisse, Kontakte zu anderen Ehrenamtlichen und Hilfestellung bei Problemen, Fragen und Konflikten? Diese Fortbildungsreihe des St. Jakobushauses richtet sie sich an alle, die schon eine Weile in der Flüchtlingshilfe aktiv sind. Die Fortbildungen, die einzeln oder zusammen gebucht werden können, sind keine Vorbereitung auf die Arbeit als ehrenamtliche Helfer_innen, sondern dienen als Begleitung.

 

Zunächst erfolgt eine Einheit zur Bedeutung von Religion, speziell des Islams, bei Migration und Flucht. Ziel dieser Einheit ist es, Zusammenhänge besser verstehen zu lernen, aber auch neues Wissen über den Islam zu erlangen. Dabei sind natürlich auch Ihre Eindrücke und Erlebnisse gefragt! Am zweiten Tag geht es dann um das Verhältnis von Mann und Frau, Kindererziehung oder Familienverhältnisse, um Werte, Konflikte und Tabus im religiös-politischen Bereich und um die Einübung eines religions- und kultursensiblen Umgangs mit Geflüchteten. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos.

 

Termin: 21. und 22. Mai 2016

 

Weitere Informationen:

St. Jakobushaus, Reußstraße 4,  38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Die Bedeutung der Sprache im Rahmen der Integration

Hermannsburg

Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, das Bündnis "Niedersachsen packt an" und das Ev. Bildungszentrum Hermannsburg laden ein zum regionalen Fachgespräch. Unter anderem geht es in Referaten von Fachleuten um "Die Bedeutung der Büchereien bei der Sprachförderung von Flüchtlingen", "Sprachförderung aus kommunaler Sicht", Sprachförderung durch Volkshochschule und Heimvolkshochschule und die Bedeutung des Ehrenamtes bei der Sprachvermittlung. Nach Austausch und Diskussion sollen Lösungsansätze aufgezeigt werden.

 

Termin: 19. Mai 2016, 14.00 bis 17.30 Uhr

 

 Weitere Information:

 Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 

Stefani Thomas, Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg,

Auf der Hude 2,,21339 Lüneburg, Tel. 04131 / 15-1374 (Mo-Do 8:30-12:30),

Stefani.Thomas@arl-lg.niedersachsen.de
 


Flucht als traumatische Erfahrung

Lingen

Das Ludwig-Windthorst-Haus bietet diese Fortbildung für MitarbeiterInnen in Kitas an. Sie beinhaltet:

  • die Auseinandersetzung mit den Begriffen „Trauma“, „Traumatisierung“
  • psychobiologische Reaktionen und Symptombildung
  • Traumaprofil und die Bedeutung der Entwicklungsaufgaben 3. - 6. Lebensjahr
  • Resilienzfaktoren
  • Traumatherapie der Traumapädagogik?
  • Bedeutung für die Arbeit mit Kindern und Eltern
  • multiprofessionelle Hilfesysteme
  • Selbstfürsorge der päd. Fachkräfte

Termin: 19. und 20. Mai 2016

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Mitten im Nirgendwo: Flüchtlingslager Zaatari (Jordanien)

Nur rund ein Drittel der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, lebt in Europa. Viele Menschen sind in ihrem eigenen Land oder den Nachbarländern auf der Flucht. Ein Zufluchtsort ist das Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien. Das Lager entstand im Jahr 2012 und ist inzwischen die viertgrößte Stadt Jordaniens: Ursprünglich für rund 25.000 Menschen konzipiert, leben heute rund 85.000 Menschen dort. Im Ludwig-Windthorst-Haus berichtet an diesem Abend ein Augenzeuge, was er selbst im Flüchtlingslager Zaatari in  Jordanien gesehen und erlebt hat. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos
Termin: 18. Mai 2016, 19.30 Uhr
Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen,

Tel. 0591/ 6102-0, info@lwh.de


"Afganistan. München. Ich." - Eine Lesung

Lingen

Ausschnitt vom Buch-Cover "Afghanistan. München. Ich." Foto: Herder
Ausschnitt vom Buch-Cover "Afghanistan. München. Ich." Foto: Herder

 

Eine Lesung beim Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus:  Es ist eine bewegende Geschichte, die der junge Hassan Ali Djan zu erzählen hat. Als Elfjähriger musste er nach dem Tod des Vaters die Verantwortung für die Familie übernehmen, ist 2005 mit 16 Jahren in Deutschland angekommen, mittellos und als Analphabet. In dieser Lesung erzählt er seine Geschichte...

 

Termin: 9. Mai 2016, 19.30 Uhr

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen,
Tel. 0591/ 6102-0, info@lwh.de


Deutsch als Zweitsprache in weiterführenden Schulen

Papenburg

Diese Fortbildung in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland richtet sich an alle Lehrer/innen in weiterführenden Schulen, die für den herausfordernden Unterricht in sehr heterogenen Klassen Methoden und Werkzeuge suchen, um Deutsch als Zweitsprache unterrichten zu können.

 

Die Inhalte:

  • Eine Einführung in die kulturellen Besonderheiten der Herkunftsländer
  • Einige sprachliche Besonderheiten der Herkunftsländer
  • Die Folgen bzw. Konsequenzen der kulturellen und sprachlichen Voraussetzungen für das Erlernen der deutschen Sprache
  • Eine Auswahl von Methoden und Werkzeugen für die identifizierten Hürden beim Erlernen der deutschen Sprache
  • Hilfsmittel und Materialien für den Unterricht

Der Referent Mostafa Teherani ist Lehrer für DaZ mit langjähriger Erfahrung mit Unterricht in Sprachförderklassen in Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen.

 

Termin: 9. Mai 2016, 10.30 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

Tel. 04961 / 9788-0, info@hoeb.de


Ausstellung "Gekommen um zu leben"

Lingen


Termin: 2. bis 20. Mai 2016

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen, Tel. 0591/ 6102-0, info@lwh.de

Die Ausstellung „Gekommen um zu leben“ im Ludwig-Windthorst-Haus zeigt 20 Fotoporträts von Bewohnerinnen und Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft, die seit Januar auf dem Gelände der Heimvolkshochschule in Lingen-Holthausen steht. Projekt-Initiatorin Amira Racho, die derzeit im LWH ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik absolviert, hat mit den Flüchtlingen über ihre Flucht, ihre Heimat und ihre Erwartungen an Deutschland gesprochen. Neben den Fotografien sind kleine dazugehörige Geschichten in der Ausstellung zu sehen.

 

„Mit dem Projekt wollte ich erreichen, dass die Flüchtlinge sich mit ihren Erlebnissen und Erfahrungen auseinander setzen und sich ihren Ängsten stellen“, so Racho, die als kleines Kind mit ihrer Familie selbst aus Syrien geflüchtet ist. Die 21-Jährige wünscht sich, dass Besucherinnen und Besucher der Ausstellung sich besser und intensiver mit den MigrantInnen und deren Schicksalen auseinandersetzen. „Mit der Ausstellung werden die Flüchtlinge willkommen geheißen“, erklärt die Initiatorin. „Wir wollen ihnen zeigen, dass wir bereit sind, sie in unserer Gesellschaft aufzunehmen und zu integrieren.“ Die Ausstellung ist bis zum 20. Mai in der Aula des LWH zu sehen - offen für alle Interessierten.



Deutschunterricht

Loccum

Dieser Deutschkurs für geflüchtete Menschen aus dem Landkreis Nienburg findet in der Ev. HVHS Loccum, aber ohne Übernachtung statt und wird finanziert aus Mitteln der Nds. Erwachsenenbildung. Der Kurs findet von montags bis freitags an jedem Vormittag statt. (in Kooperation mit der VHS des Landkreises Nienburg).

 

Termin:  25. April bis 23. Juni 2016

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ev. HVHS Loccum, Hormannshausen 6-8, 31547 Rehburg-Loccum

Tel. 05766 / 9609-0, info@hvhs-loccum.de

 


Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für die Grundschule

Papenburg

Diese Fortbildung in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland richtet sich an alle Lehrer/innen in Grundschulen , die für den herausfordernden Unterricht in sehr heterogenen Klassen Methoden und Werkzeuge suchen, um Deutsch als Zweitsprache unterrichten zu können.

 

Die Inhalte:

  • Eine Einführung in die kulturellen Besonderheiten der Herkunftsländer
  • Einige sprachliche Besonderheiten der Herkunftsländer
  • Die Folgen bzw. Konsequenzen der kulturellen und sprachlichen Voraussetzungen für das Erlernen der deutschen Sprache
  • Eine Auswahl von Methoden und Werkzeugen für die identifizierten Hürden beim Erlernen der deutschen Sprache
  • Hilfsmittel und Materialien für den Unterricht

Der Referent Mostafa Teherani ist Lehrer für DaZ mit langjähriger Erfahrung mit Unterricht in Sprachförderklassen in Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen.

 

Termin: 25. April 2016, 10.30 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

Tel. 04961 / 9788-0, info@hoeb.de


Situation von LSBTI*-Flüchtlingen

Reinhausen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2013 in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass Homosexualität ein Asylgrund sein kann. Es handelt sich um ein so bedeutsames Merkmal der Identität, so der EuGH, dass nicht verlangt werden darf, diese in den Heimatländern entweder nicht ausleben zu dürfen oder geheim halten müssen, um Strafverfolgung zu vermeiden. In einem zweiten Urteil hat der EuGH 2014 entschieden, dass der Befragung während des Asylverfahrens in Europa enge Grenzen zu setzen seien und diese menschenwürdig sein muss. Detaillierte, intime Fragen verbieten sich ebenso wie der "Beweis" der sexuellen Orientierung mittels Bildern, Videos oder Prüfungen sexueller Erregungen.

 

Aber was bedeutet dies konkret für LSBTI* Flüchtlinge in Deutschland? Mit welchen formalen, bürokratischen und praktischen Schwierigkeiten sind sie während des Asylverfahrens konfrontiert? Wie können LSBTI*- Initiativen, Organisationen und Aids-Hilfen unterstützen? Ein Seminar für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen* von Organisationen und Aids-Hilfen, die mit LSBTI*-Flüchtlingen arbeiten (wollen).

 

Termin: 24. bis 26. April 2016

 

Weitere Information

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Licht und Schatten - kulturelle Vielfalt

Georgsmarienhütte - Oesede

An diesem Wochenende sind wir wieder "Different together": Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne sicheren Aufenthaltsstatus, mit ganz viel Lust auf Neues und ohne Vorurteile! an diesem Wochenende beleuchten wir die Licht- und Schattenseiten unseres Lebens und bringen die wesentlichen Merkmale unserer Persönlichkeit zum Strahlen. Referent ist Jörg Rost, Lichtkünstler aus Schwerte.

 

Termin: 22. bis 24. April 2016

 

Weitere Information:
Kath. LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel. 05401 / 8668-0, info@klvhs.de


Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Papenburg

Das Angebot  "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als Herausforderung für die Jugendhilfe" der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland wendet sich an Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Jugendhilfe sowie der Jugendämter. In diesem Seminar wird zunächst praxisnah herausgearbeitet, wie das Clearing-Verfahren so gestaltet werden kann, dass es die Etablierung von angemessenen Angebote für die neue Zielgruppen unterstützt. Anschließend werden Fragen erörtert wie:

  • Welche besonderen Konflikte können durch die vermehrte Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge auftreten?
  • Wie können sich die Einrichtungen der Jugendhilfe in Bezug auf diese neue Klientel aufstellen? Welche (neuen) Angebote sollten entwickelt werden?
  • Wie können diese jungen Menschen sensibel angesprochen werden? Welcher neuen Kommunikationsformen bedarf es dazu?

Ein Seminar in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.

 

Termin: 21. bis 22. April 2016

 

Weitere Information:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

Tel. 04961 / 9788-0, info@hoeb.de


Getauft und dennoch fremd?

Lingen

Der Fachtag im Ludwig-Windthorst-Haus zur religiöse Prägungen christlicher Flüchtlinge aus dem Vorderen Orient im Ludwig-Windthorst-Haus richtet sich an alle, die sich u.a. auch für die religiöse Integration von Flüchtlingen engagieren. Es geht um

  • historische Wurzeln christlicher Kirchen in Ägpyten, Syrien, Irak, Libanon
  • theologische Eckpunkte in der Glaubenslehre orientalischer Kirchen
  • religiöses Leben in Familien, Gemeinden und Gesellschaft
  • Integrationschancen und -hürden zwischen orientalischen und deutschen Christinnen und Christen

Termin:  19. April 2016, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr 

 

Weitere Information:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen,

Tel. 0591/ 6102-0, info@lwh.de