Ankommen. Dazugehören. Lernen.


Gruppe von Flüchtlingen im Seminar einer Heimvolkshochschule. Foto: Johannes Hörnemann

"Crashkurs Deutschland" und mehr

 

Mehr als eine Million Asylsuchende sind in den letzten beiden Jahren in Deutschland angekommen. Viele dieser Männer, Frauen und Kinder werden lange bei uns bleiben, nicht wenige für immer. Sie wollen und müssen unsere Sprache lernen - aber genauso auch viel über die Gesellschaft, das Leben, die Berufswelt und die Menschen hier.

 

In unseren Seminaren und Workshops geht es um mehr als nur deutsche Vokabeln. Wichtig ist uns, dass sich Menschen wirklich begegnen, sich besser kennenlernen und verständigen. - Genau so lernt man in Heimvolkshochschulen. Wir freuen uns auf Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus ganz unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Religionen und unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. 

 



Interkulturelles Training für Haupt- und Ehrenamtliche

Im St. Jakobushaus, Foto: Sebastian Jost

Workshops, Trainings und Seminare können sehr hilfreich für den Umgang von Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander sein: Was ist gemeint, wenn von Kultur oder kulturellen Differenzen gesprochen wird? Was sind kulturelle, was religiöse Praktiken und wo liegen die Unterschiede? In Übungen wird in Heimvolkshochschulen gern mit Fallbeispielen aus dem Alltag gearbeitet. Handlungsmöglichkeiten werden erprobt.  Neben Rollenspielen kann eine moderierte kollegiale Beratung zentraler Bestandteil des Trainings sein.



Echte Begegnungen und was sonst geschah

Gespräch in der Probe zum Stück "flucht.punkte". Foto: Roman Starke / WeltgestaltenJohannes Hörnemann

Seit dem Sommer 2015 haben  viele Seminare und Workshops für Flüchtlinge sowie für ehrenamtliche Unterstützer*innen und professionelle Fachkräfte in niedersächsischen Heimvolkshochschulen stattgefunden. Oft wurden es beeindruckende Erlebnisse für alle Beteiligten - auch für die Seminarleitenden. Wir dokumentieren einige Highlights in wunderbaren Fotos, Presseberichten und kurzen Videos.




Flüchtlinge unterstützen - aber wie am besten?

Überall im Land engagieren sich derzeit Ehrenamtliche und Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit. Zahlreiche Unterstützerkreise erleichtern den Ankommenden ihren Start in Deutschland. Heimvolkshochschulen stärken die hier engagierten Menschen in besonderen Seminaren für ihre Arbeit. Dabei geht es nicht allein darum, wie sich zum Beispiel Sprache am besten vermitteln lässt. Themen sind auch: Wie können wir

auf Augenhöhe mit den Flüchtlingen kommunizieren und handeln? Wie ist der kulturelle Hintergrund der Flüchtlinge, aus welchen Ländern kommen sie? Helferinnen und Helfer können sich in HVHS-Seminaren auch Zeit für die Überlegung nehmen: Was wird

von mir erwartet? Und was erwarte ich?

Teilnehmende des Seminars "Sprache vermitteln" . Foto: KLVHS Oesede