Angebote für Ehrenamtliche, die mit Flüchtlingen arbeiten


Teilnehmende des Seminars "Sprache vermitteln" für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit in der KLVHS Oesede.
Teilnehmende des Seminars "Sprache vermitteln" im November 2015 in der KLVHS Oesede.

Gut zu wissen: Mehrtägige HVHS-Seminare beinhalten in der Regel Unterkunft und Verpflegung im Bildungshaus.


Irak - zwischen staatlichem Zerfall und Wiederaufbau

Mariaspring

Seit Jahrzehnten herrschen im Irak instabile Zustände: das diktatorische Regime Saddam Husseins und die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen, die US-Invasion 2003 und heute die militärischen Auseinandersetzungen mit dem sogenannten „Islamischen Staat“. Hinzu kommen konfessionelle Spannungen zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden. Eine Gemengelage, die dazu führt, dass ganze Generationen im Krieg aufwachsen. Für viele bleibt die Flucht der einzige Ausweg.

Dieses Seminar in der HVHS Mariaspring gibt Einblicke in die geschichtlichen Hintergründe dieser Konflikte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Folgen der US-Invasion und der Ausbreitung des Islamischen Staates. Welche Auswirkungen hat dies auf die Zivilbevölkerung? Schließlich wird auch das kulturelle Leben im Irak beleuchtet und in einem Gespräch erörtert, wie das Leben in Deutschland auf Iraker wirkt.

Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. Beamte können für diese Veranstaltung Sonderurlaub beantragen.

 

Termin: 27. bis 29. März 2017

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Ich will keinen Krieg! - Lesung mit Text und Bild

Lingen

Ausschnitt vom Cover des Buches
Ausschnitt vom Cover des Buches

Bei dem Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus stellt Marie-Thérèse Schins in einer Lesung Texte und Bilder zur Flüchtlings- und Kriegsthematik aus ihren Schreib- und Malwerkstätten mit Kindern aus dem Libanon und Deutschland vor. Die Künstlerin und Schriftstellerin hat das Buch "Ich will keinen Krieg!" zusammengestellt und herausgegeben. Darin erzählt sie unter anderem die Geschichte des 9-jährigen Shady aus Damaskus, der mit seinen Eltern über Nacht die Heimat verlassen und fliehen muss. Sie gibt an diesem Abend auch einen Einblick in das Begleitbuch und zeigt Fotos, die sie vor dem Ausbruch des Kriegs in Damaskus, Beirut sowie in Baakline (Nähe Syrische Grenze) aufgenommen hat.

 

Termin: 29. März 2017, 19.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de


Die unfreiwillige Reise

Hermannsburg

In den vergangenen Jahren hat sich Migration stärker als je zuvor zur Schicksals- und Zukunftsfrage ganzer Generationen entwickelt. Die Ursachen sind u.a. Bürgerkriege, Verfolgung, Vertreibung, Armut sowie Chancenlosigkeit. Migration wird zur unfreiwilligen „Reise“ - häufig mit ungewissem Ausgang. Ebenso so zentral wie existenziell stellt sich die Frage nach geeigneten Ziel- und Zufluchtsräumen. Wohin wollen die Schutzsuchenden? Wohin können die Geflüchteten insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Abgrenzungspolitik? Welche Chancen und Perspektiven ergeben sich daraus? In mehreren Schritten werden wir die Thematik beleuchten und auswerten.

 

Im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg berichten zunächst Betroffene in kleinen Gesprächsrunden von eigenen Fluchterfahrungen. In einem nächsten Schwerpunkt betrachtet Dr. Gundula Krüger die Situationen in einigen Herkunftsregionen. Professor Ulrich Menzel wird einen Fokus auf bevorzugte Zielregionen wie Europa und insbesondere das Zielland Deutschland legen. Gemeinsam werden alle dann nach geeigneten Maßnahmen suchen, die in den Herkunfts- und Zielregionen zu Verbesserungen der Bedingungen führen könnten.

 

In einer abschließenden öffentlichen Debatte (fishbowl-Methode) stellen die Seminarteilnehmenden ihre Erkenntnisse, Bedürfnisse und Forderungen dar. Bei dieser Methode diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis das Thema, während die übrigen Teilnehmenden und Gäste in einem Außenkreis die Diskussion verfolgen. Über einen freien Gaststuhl kann sich jede/r aus dem Außenkreis an der moderierten Debatte beteiligen.


Weitere Information und Anmeldung:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ-Geflüchteten

Reinhausen

In diesem dreitägigen Seminar in der Akademie Waldschlösschen geht es um die Beratung von LSBTTIQ-Geflüchteten, die unter einer akuten und/oder Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Das Kennenlernen der destruktiven Formen einer komplexen Trauma- oder Folgestörung und die kreativen Facetten in der Beziehungsgestaltung und Intervention mit traumatisierten Menschen stehen im Mittelpunkt.

 

Das Seminar wendet sich an Ehren- und Hauptamtliche in der Arbeit mit LSBTTIQ-Geflüchteten mit Grundkenntnissen an psychologischem und therapeutischem Fachwissen. Die Teilnehmenden sollen dazu befähigt werden, mit vereinfachten Beratertechniken, Wissen und Kompetenz mit traumatisierten geflüchteten Menschen selbstbewusster und sicherer umzugehen. Die Inhalte des Seminars orientieren sich an der Empfehlung der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie). 

 

Termin: 19. bis 21. April 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

Akademie Waldschösschen, 37130 Reinhausen bei Göttingen,
Tel. 05592/ 9277 0, info@waldschloesschen.org


Vielfalt verbindet - Für Multiplikator*innen

Bad Bevensen

Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ - Modul 3 und 4

Das Gustav-Stresemann-Institut Niedersachen bietet diese interkulturelle Schulung als Zertifikatslehrgang für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen und Bremen an.


Modul 4 und 5: Religiöse Einflussfaktoren/Kommunikation und Konflikt: In diesen beiden Modulen geht es um Methoden des Gelingens von interreligiösem Dialog und um Übungen zur Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven. Demokratie- und Toleranzlernen sind Inhalte von Entscheidungsübungen, die mit lebensweltlichen Erfahrungen der Teilnehmenden arbeiten und zu Reflexion und gelingender interkultureller Kommunikation führen.


In Kooperation mit: Bildung trifft Entwicklung BtE - Regionale Bildungsstelle Nord; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen | Gefördert durch: Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"; Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Termin: 24. bis 28. April 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus

Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen, 05821 / 9 55-0  oder Ulrike Christiansen, Tel.  0151 / 23 666 765

 


USA, Russland und der Krieg

Lingen

Ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus mit Dr. Hans-Georg Ehrhart vom Institut für Friedensforschung und

Sicherheitspolitik, Hamburg. Die furchtbaren kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, insbesondere in Syrien, sind für außenstehende Beobachter*innen undurchschaubar und erzeugen eher Furcht, dass daraus ein Flächenbrand entstehen könnte.

Dr. Hans-Georg Ehrhart gehört zur Leitung des renommierten Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität

Hamburg. An diesem Abend wird er der Frage nachgehen, wie sich die Kriegsführung von USA und Russland in den letzten zwei Jahrzehnten geändert hat und welche Auswirkungen das für die Sicherheitslage in Europa hat.

 

Termin: 26. April 2017, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Zusammen-Halt und Integration - Das geht alle an!

Stapelfeld

Das Seminar in der Katholische Akademie Stapelfeld bietet ehrenamtlich Tätigen Informationen zur kultursensiblen Begleitung, zur interkulturellen (Kommunikations-)Kompetenz, vertiefenden Sprachvermittlung, zu unterschiedlichen Religionen - Multikulturalität als Chance und Herausforderung im Blick. Dazu ist Raum für den fachkundigen Austausch sowie die Selbstfürsorge durch Elemente des Stress-, Stimmungs- und Entspannungsmanagements.

 

Termin: 29. bis 30. April 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg,
Barbara Ostendorf, Tel. 04471 / 188-1132,
bostendorf@ka-stapelfeld.de

 


Syrien - zwischen antikem Glanz und Bürgerkrieg

Mariaspring

Ein Großteil der nach Deutschland kommenden Geflüchteten stammt aus Syrien. Seit nunmehr fünf Jahren herrscht dort Bürgerkrieg, bei dem die Fronten nicht mehr nur aus Anhängern des Assad-Regimes auf der einen Seite, und Rebellen auf der anderen Seite bestehen. Viele weitere Akteure haben sich mittlerweile mit ganz eigenen Interessen eingemischt. Für die Menschen in Syrien bedeutet dies ein Leben in ständiger Angst vor Terror, Hunger und Bomben. Auch die Berichterstattung wird dominiert vom Kriegsgeschehen. Doch hat Syrien eine beeindruckende Geschichte, Kultur und eine jahrtausendalte Tradition, die gegenwärtig jedoch aus der Wahrnehmung verschwunden ist. Syrien ist ein hochentwickeltes Land, das insbesondere durch sein großes Erdölvorkommen reich geworden ist.

Dieses Seminar in der HVHS Mariaspring
möchte beide Aspekte beleuchten – das Syrien vor dem Bürgerkrieg und das Syrien im Krieg. Es soll neben den aktuellen politischen und militärischen Geschehnissen auch die Geschichte, Kultur und Traditionen des Landes beleuchten.


Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Das Seminar kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. Beamte können für diese Veranstaltung Sonderurlaub beantragen.

 

Termin: 8. bis 12. Mai 2017

 

Weitere Information:

HVHS Mariaspring, Rauschenwasser 78, 37120 Bovenden-Eddigehausen,
Tel. 05594 / 9506-0,
info@mariaspring.de

 


Wie es Ehrenamtlichen gelingt, motiviert zu bleiben

Bad Bederkesa

Überall in Deutschland helfen Ehrenamtliche geflüchteten Menschen – ohne großes Aufsehen. Die Aufgaben im Ehrenamt sind vielfältig und oft anspruchsvoll. Es ist nicht immer leicht, allen Anforderungen, gerade auch den eigenen, gerecht zu werden. Die Praxis zeigt, dass bei allem Engagement auch die Freiwilligen geschult und betreut werden müssen, um Überforderungen und Frustrationen zu vermeiden. In diesem Workshop im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa werden eigene Erwartungen und Erfahrungen reflektiert und der Umgang mit hohen Anforderungen in der ehrenamtlichen Tätigkeit thematisiert. Ehrenamtliche tauschen sich aus oder nehmen Beratung in Anspruch, diskutieren Strategien zur Selbstabgrenzung und die Fallen und Pannen interkultureller Kommunikation. Ziel ist, im lebendigen Austausch mit anderen Ehrenamtlichen die eigene Motivation zu erhalten und zu stärken. Weitere Informationen können im Ev. Bildungszentrum angefordert werden.

 

(Kostenbeitrag für den Workshop bei Übernachtung im Doppelzimmer: 20 Euro)


Termin: 12. bis 13. Mai

 

Weitere Information und Anmeldung:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de

 


Syrien und Afghanistan: Politik, Kultur und Religion. Für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Goslar

Bei der Betreuung von Geflüchteten – unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Frauen oder Familien – spielen ihre nationalen, kulturellen und religiösen Hintergründe eine nicht unerhebliche Rolle. Da viele, die sich jetzt haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, nicht über eine Ausbildung in interkulturellen oder interreligiösen Kompetenzen verfügen, kann es hier zu Verständigungsschwierigkeiten und auch zu Befremdung kommen. Dieses Seminar im St. Jakobushaus bietet zunächst Informationen zu den aktuellen Krisenregionen dieser Welt und zu den Hauptherkunftsländern der Geflüchteten in Deutschland.

 

Da ein großer Teil der Geflüchteten aus Syrien oder Afghanistan kommt, vermitteln Referent/innen aus diesen beiden Ländern Hintergrundinformationen über die Geschichte, Politik, aber auch die Kultur und den Alltag vor Ort. Wie sieht die aktuelle politische Situation in Afghanistan aus? Welche Volksgruppen gibt es in Syrien? Was sind die Hauptgründe für die Flucht? Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Konflikte des Alltags thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden.

 

 Termin: 15. bis 17. Mai 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Deutsche Kultur in Minimodulen für Aktive in der Flüchtlingshilfe

Hannover

Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.
Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.

Menschen, die flüchten mussten, in kleinen Schritten an unsere Kultur heranführen: Dieses Seminar im Stephansstift ZEB soll Aktiven in der Flüchtlingshilfe oder Personen, die mit Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten, Orientierung und Mittel geben, um kulturelle Inhalte als kleine interkulturelle Trainingsbausteine/Module zu gestalten. Im Seminar wird besprochen, was die Ziele interkultureller Trainings sind und was nicht. Was für Strategien Menschen nutzen, um sich in einer neuen Kultur zu bewegen (Akkulturationsmodell J. Berry).

 

Dann wird am Beispiel des Themas "Familie und Beziehung" gezeigt, welche Methoden und Medien man anwenden kann, um wesentliche Aspekte verständlich darzustellen und den Weg zum Verständnis unserer Kultur zu öffnen. Am ersten Seminartag wird es vor allem theoretische Inputs zu Kultur und Interkultureller Kommunikation geben und mögliche kulturelle Themen für Minimodule gesammelt. Mit dem gewonnenen Wissen werden am zweiten Seminartag in Gruppenarbeit Konzepte für Bausteine zu den verschiedenen Themen entwickelt, vorgestellt und erprobt. Der gemeinsame Abend soll in gemütlicher Atmosphäre Erfahrungsaustausch ermöglichen und mithilfe von kurzen Videos einen unterhaltsamen Perspektivwechsel auf Deutschland und Deutsche anregen. Wer bereits ein eigenes Thema in seinem Projekt als Minibaustein eingesetzt hat oder gerade an einem arbeitet, kann dies gerne mitbringen. Übernachtung und Frühstück können kostenfrei hinzugebucht werden.


Dieses Seminar wird von der evangelisch lutherischen Landeskirche gefördert und ist daher für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 19. bis 20. Mai 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Fremdsein überwinden - Schätze finden

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

Talente sind uns in die Wiege gelegt, können aber auch entdeckt und entwickelt werden. Wir haben alle "Schätze" in uns und Fähigkeiten, die wir nicht nur für uns, sondern auch für andere nutzbar machen können. Und wir haben Ideen oder Wünsche, die wir nicht allein realisieren können. Wir planen eine Ehrenamtlichen-Kartei, die nach dem Motto "Ich suche ... und Ich biete ..." funktionieren soll. Die Grundlage für dieses Angebot wird an diesem Wochenende entwickelt.

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V.  und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

 

Termin: 19. bis 21. Mai 2017

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Crashkurs Deutsche Kultur - German Culture for Newcomers

Hannover

Interkulturelle Kommunikation für Menschen, die neu in Deutschland sind, ein Seminar im Stephansstift ZEB.

 

Englisch: Punctual, neat freak, Beer drinking, humorless and unfriendly - that is the typically German, right? This seminar in German and English is not for listing stereotypical "hard facts". But under reflection of our own culture we will talk about tendencies and explanations for the many German realities. With In playful exercises intercultural competence will be trained and so the participants gain orientation for everyday life. Contents among others are the onion model of Hofstede, cultural dimensions (E.T. Hall and Hofstede), as well as techniques in intercultural situations (Sterzenbach). On the basis of many illustrative examples (if possible also examples of the participants), tendencies and explanatory approaches to "German behavior" are to be worked out, values and world-views, communication styles. This can be compared to the culture of the participants. At the same time, the individual level is never to be lost, and stereotyped thinking is to be reflected. In our evening program we will watch and comment on videos that reflect "typical German" behavior. Accommodation and breakfast for an overnight stay can be booked free of charge.

 

Deutsch: Pünktlich, ordentlich, biertrinkend, dabei humorlos und unfreundlich - typisch Deutsch, oder? In diesem Seminar auf Deutsch und Englisch werden keine stereotypen "hard facts" aufgezählt. Dennoch erhalten Menschen, die neu nach Deutschland gekommen sind, einen Einblick in deutsche kulturelle Realitäten und können unter Reflektion der eigenen kulturellen Prägung ihre interkulturellen Kompetenzen ausbauen. Durch bewährte Methoden und Modelle interkultureller Trainings sollen die Teilnehmenden sensibilisiert werden für interkulturelle Begegnungen. Inhalte sind u.a. Hofstedes Zwiebelmodell, Kulturdimensionen nach E.T. Hall und Hofstede und Techniken des interkulturellen Umgangs nach Sterzenbach. Anhand vieler anschaulicher Beispiele (gerne auch Beispiele von den Teilnehmenden) sollen Tendenzen und Erklärungsansätze zu "deutschem Verhalten" herausgearbeitet werden, Werte und Weltbilder, Kommunikationsstile. Dies kann vergleichend zur Kultur der Teilnehmenden geschehen. Dabei soll gleichzeitig nie die Individuums-Ebene aus den Augen verloren werden und Stereotypen-Denken reflektiert werden. In unserem Abendprogramm werden wir Videos anschauen und kommentieren, die "typisch deutsches" Verhalten wiederspiegeln. Eine Übernachtung mit Frühstück kann kostenfrei hinzugebucht werden.


Dieses Seminar wird von der evangelisch lutherischen Landeskirche gefördert und ist daher für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 30. bis 31. Mai 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Engagementlotsen für Ehrenamtliche in Niedersachsen

Lingen

Engagementlotsen entwickeln und vernetzen bürgerschaftliches Engagement in der Kommune. Sie unterstützen damit die örtlichen

Strukturen zur Stärkung der freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit engagierter Bürgerinnen und Bürger. Das für Teilnehmende kostenlose Seminar im Ludwig-Windthorst-Haus ist Teil des Programms des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit will Ideen und Impulse für ehrenamtliches Engagement geben, Freiwillige gewinnen und betreuen, Vereine beraten und neue Projekte anregen, unterstützen und betreuen. Auch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind ein Thema.

 

Termin: 16. bis 18. Juni 2017

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


"Mix-it-up" :Learning together for intercultural understanding - Interkulturelles Lernen miteinander

Hannover

Intercultural communication and getting to know each other for Germans and Non-Germans - Interkulturelle Kommunikation und Kennenlernseminar im Stephansstift ZEB.

 

English: In German and English, with hands, feet or whatever it takes, this seminar of encounter will allow a getting to know and understanding of each other. The science for Intercultural Communication gives us models and examples, that increase the understanding of others, and ways to communicate more successfully. In practical exercises we train our awareness for our own and other cultures. The seminar is based on mutual respect, describing without evaluating and understanding that intercultural competence means, above all, to bear insecurity and differentness. By means of playful methods and on the basis of many examples, theoretical foundations are given in a situation-specific manner. In role games and with "critical incident" examples, as well as discussions, different communication styles, values and cultural dimensions are clarified. This seminar is open to everyone who is interested, Germans and Non-Germans.

This seminar is funded by the evangelic-lutheran church of Hannover and therefore free of charge for the participants.

 

Deutsch: Arbeitssprache ist Englisch und Deutsch, ebenso Hände und Füße. Offen für alle Interessierten, Deutsche und Nicht-Deutsche. Dieses kurze Kennenlern-Seminar  im Stephansstift ZEB. soll in heterogener Gruppenzusammensetzung die Selbstreflexion anregen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen aufzeigen, vor allem auch Unterschiede in der eigenen Kulturgruppe sichtbar machen. Grundsatz des Seminars ist der gegenseitige Respekt, zu beschreiben, ohne zu bewerten und zu verstehen, dass interkulturelle Kompetenz vor allem bedeutet, Unsicherheiten und Andersartigkeit auszuhalten. Mit spielerischen Methoden soll ein lockeres Kennenlernen und Beschnuppern möglich sein, immer im Rahmen des Themas "gemeinsames interkulturelles Lernen". Anhand vieler Beispiele werden theoretische Grundlagen situationsspezifisch vermittelt. In Rollenspielen und "critical incident"-Beispielen, sowie Diskussionen werden unterschiedliche Kommunikationsstile, Werte und Kulturdimensionen und Hofstedes Zwiebelmodell im Kontrast verdeutlicht.

 

Dieses Seminar wird von der evangelisch lutherischen Landeskirche gefördert und ist daher für Teilnehmende kostenlos.

 

Termin: 8. Juli 2017, 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Fremdsein überwinden - Ausstellungen, Aktionen, Theater

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

Im Rahmen des Projektes „Fremd sein überwinden“ haben Teilnehmende sich künstlerisch mit dem Thema beschäftigt. Die Ergebnisse werden im Rahmen dieses Wochenendes der Öffentlichkeit präsentiert. Ein genaues Programm für Besucher_innen erscheint im Frühjahr 2017.


Besucher_innen sind herzlich willkommen!


In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V.  und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Termin: 25. bis 27. August 2017

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Sprache vermitteln - für Ehrenamtliche

Georgsmarienhütte - Oesede

In der Kath. LandvolkHochschule Oesede geht es um aktuelle Entwicklungen und Fragen in der Sprachbegleitung von geflüchteten Menschen. Welche Unterstützungsangebote sind notwendig, wie verändert sich Begleitung?

 

Termin: 9. bis 10. September 2017

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401/8668-0, Judith Soegtrop-Wendt (soegtrop-wendt@klvhs.de)


›Nur ein Stück Tuch‹?! Frauen muslimischen Glaubens im interkulturellen Diskurs

Bad Bederkesa

Muslime gehören zu unserer Gesellschaft. Manche Frauen muslimischen Glaubens tragen ein Kopftuch – andere nicht. Es gilt, mit Frauen in den Dialog zu treten, wenn die Bedeutung des ›Tuchs‹ zum Thema wird. Gibt es theologische Hintergründe und Textstellen im Koran, die das Tragen eines Kopftuches verlangen? Und werden diese Koranaussagen dann automatisch zu einer religiösen Pflicht? Oder drückt sich über das Tragen des Kopftuchs eine kulturelle Verbundenheit und Identität aus, die der einzelnen Frau wichtig ist? Welche Konsequenzen haben Gesetze, die es Frauen verbieten oder zur Auflage machen, ein Kopftuch zu tragen?

 

Zu Gast im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa ist Hamideh Mohagheghi, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Islamische Theologie und Koranwissenschaften an der Universität Paderborn und Juristin. Sie antwortete in einem Interview mit DIE ZEIT: "Ich empfinde große Dankbarkeit, in einem säkularen Staat leben zu können. Man genießt religiöse Freiheit, und keiner kann von oben sagen, wie man richtig zu leben hat. (…) Und wir müssen eine neue Hermeneutik wagen, die eventuell einige klassische Verständnisse vom Koran infrage stellt".


Termin: 2. November 2017, 19.00 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:
 Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 94950, E-Mail: info@ev-bildungszentrum.de

 


Fremdsein überwinden - Evaluation

Rastede

Im Rahmen der Seminarreihe "Fremdsein überwinden" in der  Ev. HVHS Rastede sind Kunstobjekte, ein Theaterstück und eine Internetplattform entstanden, die auch öffentliche Beachtung gefunden haben. Die Teilnehmenden und Kooperationspartner schauen zurück und werten ihre Erfahrungen aus. Die Evaluation dient der qualitativen Beurteilung, welche Ziele erreicht wurden. Für die Fortsetzung des Projektes entstehen erste Überlegungen.  Angedacht ist eine medienpädagogische Erweiterung unter dem Titel „Lebenswege“.

 

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V. und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Termin: 15. bis 17. Dezember 2017

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Ausbildung zum Integrationslotsen

Hermannsburg

Ehrenamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen helfen Neuzugewanderten bei der Orientierung in einer ihnen fremden Umgebung. Sie unterstützen hier lebende Migrantinnen und Migranten bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen oder gesellschaftlichen Integration. Im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg werden sie für diese Aufgabe qualifiziert und bei der ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet.

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de