Alle Seminare im Überblick


Hier finden Sie alle von den niedersächsischen Heimvolkshochschulen angebotenen Seminare und Fortbildungen zum Thema Flucht und Asyl in chronologischer Reihenfolge (soweit der Veranstaltungstermin bereits feststeht).

 

Über die Menüpunkte oben finden Sie Angebote sortiert nach Zielgruppen.

 



Gut zu wissen: Mehrtägige HVHS-Seminare beinhalten in der Regel Unterkunft und Verpflegung im Bildungshaus.


Mit Kindern in Deutschland einleben

Papenburg

Zu einem regelmäßigen wöchentlichen Treffen am Mittwochnachmittag lädt die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren ein, die nicht im Kindergarten sind. die Treffen finden im Zentrum für Generationen in der HÖB statt. Alle können gemeinsam spielen, sich unterhalten, malen, basteln, kochen, backen, tanzen, Musik machen. Außerdem erfahren die Eltern Wissenswertes über Kindergarten, Schule und vieles mehr, was wichtig für ein Leben mit Kindern ist.

 

Termin: immer mittwochs, 14.30 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Emsland, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg,

04961/ 978880, info@hoeb.de


Entwicklung statt Flucht? Konstruktive Einschätzungen, was es wirklich braucht

Lingen

Ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus mit dem Theologen Andreas Fisch, Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn: Die vielen Initiativen zur Entwicklung Afrikas lassen ein Bild entstehen, welches vor allem Wirtschaftsflüchtlinge auf dem Weg nach Europa zeigt. Ist Entwicklungszusammenarbeit der Königsweg zur langfristigen Reduktion der Flüchtlingszahlen? Einsichten der Entwicklungspolitik und der Migrationsforschung widersprechen vielen gängigen Meinungen fundamental und benennen notwendige langfristige Strategien für eine humanitäre Lösung. Warum beschreitet die Politik diese Wege nicht, obwohl die Entwicklung, die Befriedung und die Eindämmung von Fluchtgründen gerade in ihrem langfristigen Interesse liegen sollte?

 

Termin: 8. Februar 2018, 19.30 - 21.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Integration braucht Kommunikation

Lingen

Was wir wissen müssen, um uns (besser) zu verstehen, verrät dieses Seminar für Unternehmer, Betriebsangehörige

und Interessierte im Ludwig-Windthorst-Haus. Wo eine gemeinsame kulturelle Basis fehlt, weil die Kollegen/innen durch Flucht und Migration nach Deutschland gekommen sind, verstärkt sich die Wirkung verbaler und non-verbaler Missverständnisse.

 

• Wie funktioniert Kommunikation im betrieblichen Kontext?

• unterschiedliche Kommunikationskulturen und -stile kennen lernen

• auf Konfliktauslöser und kommunikative Stolperfallen reagieren

 

Termin: 9. Februar 2018, 9.30 bis 17.30 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591 6102-0, info@lwh.de

 


Fremdsein überwinden

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

 

Um über die sprachliche Integration hinaus weitere Möglichkeiten der Integration zu schaffen, insbesondere auch im Austausch mit Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft, findet seit 2016 das Projekt „Fremdsein überwinden“ statt. Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland geflüchtet sind, werden oftmals als Bittsteller wahrgenommen. Dieses Projekt möchte dazu beitragen diese vornehmliche Sichtweise aufzubrechen und die Geflüchteten aus neuen Perspektiven kennen zu lernen. Im Rahmen dieser beiden Module werden das Filmprojekt, die Internetplattform „ Fremdsein überwinden“ und das Theaterstück „Lebenswege“ weiterentwickelt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

 

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V.  und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

Termin: 9. bis 11. Februar 2018

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Den Koran besser verstehen

Goslar

Über den Koran wird viel gesprochen und gestritten. Aber wie viel ist über seine Inhalte tatsächlich bekannt? Wie kann er heute gelesen werden? In der halbjährlich stattfindenden Seminarreihe zum Islam im St. Jakobushaus geht es dieses Mal intensiv um das heiligen Buch des Islams. Was ist Koranwissenschaft und wie funktioniert die Exegese des Korans? Was ist der Unterschied zwischen dem Koran als göttliche Offenbarung und dem Text, der in einem bestimmten historischen Kontext situiert ist? Kann man den Koran überhaupt interpretieren? Und schließlich: Welche geschlechtergerechten Zugänge zum Koran gibt es? Das Thema wird von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Unter der Anleitung ausgewiesener Expert*innen erhalten Sie in Vorträgen und Textarbeit einen differenzierten Einblick in die Thematik und lernen Aspekte der Religion Islam kennen, die sonst häufig zu kurz kommen.

 

Termin: 4. bis 6. Mai 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Interkulturelles Lernen miteinander

„Bei uns begrüßt man sich mit Küsschen auf die Wange.“ „Sitzt die Schleife links, ist die Frau Single.“ „Postkarten aus dem Urlaub verschicken, nein, das machen wir nicht.“ „Bei uns ist es nicht unhöflich den an- deren zu unterbrechen, sondern zeigt Interesse.“ „In Prüfungen schummelt bei uns keiner mit einem Spickzettel.“ „Wir sind immer ein bisschen chaotisch, nicht so gut organisiert wie die Deutschen.“   -  Sprechen wir doch einmal miteinander übereinander.

 

Oft sind es Kleinigkeiten, die bei interkulturellen Begegnungen zu Verwunderung oder gar Ärger führen können. Dieses eintägige Seminar im Stephansstift ZEB  richtet sich an Menschen mit und ohne Migrationserfahrung aus unterschiedlichen Kulturkreisen. In der bunten Gruppenzusammensetzung wird interkulturelle Kommunikation thematisiert, die Selbstreflexion angeregt und über kulturbedingte Verhaltensweisen gesprochen. Dabei darf in lockerer Atmosphäre verglichen und gefragt werden. Es soll Aha-Effekte und viel Gelegenheit zum Lachen und zur Selbsterkenntnis geben. Grundsatz des Seminars ist der gegenseitige Respekt und Neugier aufeinander.

 

Mit spielerischen Methoden soll ein lockeres Kennenlernen möglich sein, immer im Rahmen des Themas „interkulturelles Lernen miteinander“. Anhand vieler Beispiele werden theoretische Grundlagen situationsspezifisch vermittelt. In Rollenspielen und Diskussionen werden unterschiedliche Kommunikationsstile, Werte und Verhaltensweisen verdeutlicht.

 

Die Arbeitssprache ist Deutsch. Erforderlich sind Deutschkenntnisse auf mindestens A2-Niveau. Bei Verständigungsschwierigkeiten kann auf Englisch ausgeholfen werden.

 

Termin: 5. Mai 2018,  9.00 bis 18.00 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Deutsche Kultur in Minimodulen für Aktive in der Flüchtlingshilfe

Hannover

Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.
Greta Richter (Mitte) vom Stephansstift ZEB in einem Seminar mit Ehrenamtlichen.

Menschen, die flüchten mussten, in kleinen Schritten an unsere Kultur heranführen: Dieses Seminar im Stephansstift ZEB  soll Aktiven (hauptamtlich und ehrenamtlich) in der Integrationsarbeit vermitteln, wie man kulturelle Inhalte in kurzen Modulen gestalten kann. Kultur ist ein vielschichtiger Begriff. Die Deutschen lassen sich nicht als homogene Gruppe auf wenige Aspekte herunterdefinieren. Regionale, soziale, generations- und bildungsspezifische Aspekte sowie verschiedene Lebenswelten des Alltags beeinflussen unsere persönliche Kultur.

 

Inhalte am Vormittag sind Reflexion über den Kulturbegriff und die individuelle(n) Kultur(en) der Teilnehmenden. Welche Themengebiete sind in der Kulturvermittlung relevant? Wo finde ich solche Themen? Welche Themen sollten unbedingt bearbeitet werden? Der Schwerpunkt am Nachmittag liegt in Vermittlungstechniken, ins- besondere leichte Sprache und Bildmaterial. In Gruppenarbeit werden Konzepte für Bausteine der Kulturvermittlung entwickelt und vorgestellt.

 

Bitte bringen Sie Materialien und Ideen mit, die Sie für Kulturvermittlung nutzen würden.

 

Termin: 1. Juni 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Hürden überwinden - Für Lehrende in Deutschkursen für Geflüchtete

Hannover

Für Menschen mit Fluchterfahrung wird eine große Zahl von Deutschkursen in den unterschiedlichsten Formaten angeboten. Sprache sei der Schlüssel zum Ankommen, so die gängige Aussage. Aber auf welchem Aspekt von Sprache sollte der Fokus liegen – Grammatik und Wortschatz? Sprechfertigkeit und Hörverstehen?

 

In dieser Fortbildung für Lehrende (hauptamtlich und ehrenamtlich) im Stephansstift ZEB werden die speziellen Herausforderungen in der Sprachvermittlung mit geflüchteten Menschen thematisiert. Schlimme Fluchterfahrungen sowie fortlaufende existentielle Sorgen behindern das Lernen. Eine Schulbildung von nur wenigen Jahren hat vielleicht nicht ausreichend auf das Lernniveau in Integrationskursen vorbereitet. Englischkenntnisse als Brückensprache sind nicht vorhanden.

 

Es werden Methoden und Mittel der Sprachvermittlung vorgestellt, die eine leichtere Verankerung von Wissen und einen besseren Zugang zum Lerner ermöglichen. Nicht zuletzt sind Motivation und Lernerfolgserlebnisse essentiell für den Spracherwerb. Durch Arbeit mit Symbolen und Bildern sowie mit Spielen für die Festigung von Wortschatz und Sprachstrukturen kann der Lernerfolg gesteigert werden, nicht nur von geflüchteten Menschen.

 

Termin: 2. Juni 2018,  9.30 bis 17.00 Uhr

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


begrijpen – comprendre – anlamak – capire – ymmärtää – aru saama – si loo fahmo – hiểu – tushunmoq – understand

Hannover

Von „verstehen“ zu „Verständnis“ zu „verbunden“ – Grundlagen der interkulturellen Kompetenz

 

Die so genannte interkulturelle Kompetenz meint einen ganzen Reiserucksack voller Wissen, Handlungsfähigkeiten und Einstellungen. Nicht nur Offensichtliches wie Fremdsprachenkenntnisse, kulturbezogenes Wissen oder Kenntnisse zu kulturbedingten Gesprächspraktiken sind wichtig, sondern auch Selbstreflexion, Perspektivwechsel, Frustrationstoleranz, Konfliktbewältigungsstrategien, Empathie und Lernbereitschaft.

 

Interkulturelle Kompetenz kann man nicht an wenigen Tagen lernen, sondern es bedeutet ein stetiges An-sich-arbeiten. Dieses Seminar im Stephansstift ZEB bietet einen Einstieg, sich mit dem Thema und seiner eigenen Kultur intensiver zu befassen. Die Teilnehmende lernen interkulturelle Missverständnisse besser einzuschätzen und in konkreten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Gefühle interkultureller Verwirrung können in einen sachlichen Zusammenhang gerückt werden, damit effektiv und angemessen interagiert werden kann. Bringen Sie gerne Beispiele aus Ihrer eigenen Erfahrung mit.

 

Es werden gängige Modelle zur Erklärung von kulturbedingten Verhaltenstendenzen vorgestellt, Möglichkeiten der Selbsterfahrung und Ansätze für den Perspektivwechsel gegeben. So kann im Seminar die persönliche Kultur tiefer reflektiert werden. Es wird geübt die eigene Kulturbrille abzulegen, sich kultursensibel zu verhalten, Kommunikation erfolgreicher zu gestalten und Verständnisbrücken aufzubauen.

 

Auf Wunsch können wir unter Berücksichtigung Ihres beruflichen Hintergrunds Inhalte und Dauer des Seminars Ihren Bedürfnissen anpassen und eine gesonderte Teamfortbildung anbieten.

 

Termin: 9. und 10. Juni 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de

 


Meet the world! – Interkulturelle Begegnung für Familien

Hannover

Neue Menschen kennen zu lernen, über den Tellerrand zu schauen, die eigene und andere Kultur zu verstehen, darum soll es bei diesen interkulturellen Begegnungstagen im Stephansstift ZEB gehen. Im Zentrum stehen die gemeinsame Verständigung, Begegnungen und Interkulturelles Lernen.

Für Eltern mit und ohne internationalen Wurzeln mit ihren Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren

Sprache: Englisch, Deutsch, „Mit Händen und Füßen“ Bitte fordern Sie nähere Informationen an.

 

Meet the world – meet new people, think outside the box, understand your own and other person’s culture, this is the topic of these intercultural meeting days. The main focus is on understanding, encounters, and intercultural learning.

Target Audience: Parents with and without international roots with kids between 5 to 12 years.

Language: English, German, With hands and feet, whatever it takes Please ask for further information.

 

Termin: 28. bis 29. Juni 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:
Stephansstift ZEB gGmbH, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover, Greta Richter,
Tel. 0511 / 5353-315, g.richter@zeb.stephansstift.de


Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Geflüchtete – Perspektiven schaffen und Orientierung ermöglichen

Goslar

Im Zuge der Fluchteinwanderung der vergangenen Jahre kamen besonders viele, teils unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland. Einige von ihnen leben nun in Einrichtungen der Jugendhilfe und besuchen den Unterricht in weiterführenden Schulen. Die Betreuung und Begleitung dieser Jugendlichen ist für Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen auch eine Herausforderung. So ist bei vielen Jugendlichen der Aufenthaltsstatus ungeklärt und sorgt für Unsicherheit. Bei jungen volljährigen Geflüchteten stellt sich zudem die Frage, wie ihnen der Zugang zur Bildung und in die Selbstständigkeit ermöglicht werden kann. Auch Erfahrungen von Traumatisierung und der Umgang damit sowie die unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Hintergründe der Jugendlichen spielen bei der Betreuung im Alltag eine Rolle. Im Austausch mit Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen und mit besonderem Augenmerk auf ihre praktische Umsetzung werden diese Themen in deiesm Seminar des St. Jakobushauses gemeinsam erarbeitet und vertieft. Dabei bleibt immer Raum für Ihre eigenen Erfahrungen.

 

Termin: 4. bis 7. Juli 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de


Flucht und Geschlecht

Goslar

Diese Fortbildung im St. Jakobushaus widmet sich der Bedeutung von Geschlecht bei Flucht und Integration auf vielfältige Weise. Welche Rolle spielt Geschlecht überhaupt bei der Flucht? Welche Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen bei der Integration? Und wie kann man in der Arbeit mit Geflüchteten auf diese geschlechtsspezifischen Unterschiede eingehen? Vor dem Hintergrund der haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit und unter Anleitung ausgewiesener Expert*innen werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Konflikte des Alltags thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden.

 

Termin: 19. bis 21. September 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 


Interkulturelle Akademie 2018 für Familien

Rastede

Die Ev. HVHS Rastede lädt Familien mit Ihren Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren ein, sich auf spannende Weise mit einem Thema zu beschäftigen. In Begleitung mindestens eines Erwachsenen (Väter, Mütter, Großeltern, Paten, Tanten oder Onkel ...) lernen Kinder gemeinsam mit den „Großen“. Dieses Bildungsangebot richtet sich an die ganze Familie. Gemeinsam Zeit verbringen, gemeinsam lernen, zusammen Spaß und Freude haben und neue Bekanntschaften schließen. Das Entdecken und Erleben wird dabei im Vordergrund stehen. Viele kreative Ange bote laden zum Mitmachen ein.

 

Die Referentinnen und Referenten werden sich mit altersgerechten Methoden an alle Teilnehmer*innen

wenden. Ein Wochenende, an dem die Kinder die Erwachsenen einmal ganz anders erleben können (und natürlich auch umgekehrt).

 

In Kooperation mit: Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung in der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg, Landesjugendpfarramt der Ev.-Luth.  Kirche in Oldenburg,Yezidisches Forum.

 

Termin: 28. und 30. September 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Interreligiöse Kompetenzen

Goslar

Diese Fortbildung im St. Jakobushaus macht Haupt- und Ehrenamtliche fit für den religionssensiblen Umgang mit Geflüchteten. Zunächst geht es um den komplexen Begriff der ‚Religion‘. Was ist Religion eigentlich und wie prägt sie Individuen und Gesellschaften? Welche Rolle spielt Religion bei Migration und Flucht? Wo bestehen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Religionen und Konfessionen? Während einer Exkursion nach Hannover gibt es Gelegenheit für Besuche im Haus der Religionen und in verschiedenen Gotteshäusern.

 

Termin: 29. bis 31. Oktober 2018

 

Weitere Information und Anmeldung:

 St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar,

Tel. 05321/ 3426-0, info@jakobushaus.de

 


Fremdsein überwinden - Lebendige Bibliothek

Rastede

Dieses Seminar der Ev. HVHS Rastede richtet sich an geflüchtete Menschen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

 

Die Lebendige Bibliothek ist eine spezielle Veranstaltungsform, die der mündlichen Kommunikation und der Begegnung dient. Organisiert wird sie in Form einer Leihbibliothek. Die Besonderheit ist, dass die Bücher in der „Living Library“ leben und etwas erzählen können, denn diese Bücher sind für die Teilnehmenden des Projektes „Fremdsein überwinden“.Sie stellen sich für eine persönliche Begegnung zur Verfügung um mit ihnen über Besonderheiten, Klischees und Fragen jeder Art zu sprechen. Die Lebendige Bibliothek hat am Samstagabend, den 09.12 von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.

 

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, dem Yezidischen Forum e.V. und Integration e.V. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Innern.

 

 

Termin: 7. bis 9. Dezember 2018

 

Weitere Information:

Ev. HVHS Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede,
Tel. 04402 / 9284-0, info@hvhs.de

 


Ausbildung zum Integrationslotsen

Hermannsburg

Ehrenamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen helfen Neuzugewanderten bei der Orientierung in einer ihnen fremden Umgebung. Sie unterstützen hier lebende Migrantinnen und Migranten bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen oder gesellschaftlichen Integration. Im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg werden sie für diese Aufgabe qualifiziert und bei der ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet.

 

Weitere Information und Anmeldung:

Ev. Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg,
Tel. 05052 / 9899-0, info@bildung-voller-leben.de

 


Arbeit als Schlüssel der Integration

Loccum

Geflüchtete im Sprachunterricht mit Werkzeug.
Hammer, Säge, Zollstock - Vokabeln zum Anfassen. Foto: HVHS Loccum

Dieses Angebot der Ev. HVHS Loccum richtet sich an Flüchtlinge, die eine realistische Bleibeperspektive in Deutschland haben. Es umfasst zeitlich jeweils einen Monat in Vollzeit und enthält Sprachkurs, Kultur, Politik in Deutschland, Soziales - und ist ein langfristig angelegtes Kooperationsprojekt mit Landkreis, Stadt u.a.    

 

Weitere Information und Anmeldung:
Ev. HVHS Loccum, Hormannshausen 6-8, 31547 Rehburg-Loccum

Tel. 05766 / 9609-0, info@hvhs-loccum.de

 



Traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Schule

Bad Bederkesa

Kinder und Jugendliche haben vielfach Traumatisierungen auf der Flucht erfahren. Auch ihre aktuelle Situation ist oft von Unsicherheit und Angst geprägt. Diese Erfahrungs- und Erlebensmuster bringen Kinder und Jugendliche mit in die Schule. In den Fortbildungen des Ev. Bildungszentrums Bad Bederkesa wird ein Überblick gegeben, wie traumatische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit wahrgenommen und erkannt werden können. Pädagogische Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten werden vorgestellt und entwickelt. In diesem Kontext wird auch der Aspekt der Selbstfürsorge von Lehrkräften in den Blick genommen.

 

Mehrere Durchführungen dazu sind angeboten und bereits ausgebucht. Interessierte können sich in einer Warteliste eintragen. 

 

Weitere Information und Anmeldung:
Kompetenzzentrum Lehrerfortbildung im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, Alter Postweg 2, 27624 Geestland,
Tel. 04745 / 9319414, E-Mail: Lehrerfortbildung@ev-bildungszentrum.de,

www.kompetenzzentrum.ev-bildungszentrum.de